Info - Generationenteam:
Generationenteam
gibt im 24h-Rennen GAS
Für das
Generationenteam, die Autogas-Technik und die versammelte
Gas-industrie ist das ADAC 24h-Rennen das absolute Saisonhighlight.
Die exorbitant gestiegenen Benzinpreise und die aufgeheizte
Stimmung in der Bevölkerung machen es möglich, dass alternative
Kraftstoffe eine höhere Akzeptanz erreichen. Wer will schon
gerne weiter Opfer der unendlichen Preisschraube von Benzin
und Diesel an Deutschlands Zapfsäulen bleiben? Tanken für
die Hälfte? Zwischen 0,45 und 0,70 € kostet ein Liter Autogas
in Deutschland, aber ist die Gastechnik auch haltbar? Genau
das wird das Generationenteam mit einem Autogas betriebenen
Ford Fiesta ST im ADAC 24h-Rennen am 17. und 18. Juni in
der Klasse S1 für alternative Antriebe dokumentieren. Haltbare
Gastechnik im längsten und härtesten Rennen zweimal um die
Uhr!
Die Piloten Dirk Kremp (Köln), Karl Brinker (Herne), Sven
Böckmann (Dor-magen) und Marcel Leipert (Wegberg) wollen
aber nicht nur mitrollen, sie wollen zeigen, das Gas im
Motorsport auch wettbewerbsfähig ist. Die Konkurrenz ist
hart und dürfte nicht zu unterschätzen sein, Diesel, Biodiesel,
Erdgas, Bioethanol und auch ein weiterer Autogas betankter
Rennwagen stehen als Gegner in beiden Klassen der alternativen
Antriebe fest. Das Generationenteam tritt auf dem 173 PS
starken Fiesta gegen 19 Dreh-momentstarke Diesel und Biodiesel
Fahrzeuge an.
Die technischen Daten auf dem Papier machen den Fiesta mit
lediglich 1.600 ccm Hubraum nicht direkt zum Favoriten,
aber mit theoretischen Daten alleine hat noch niemand ein
24h-Rennen besiegt. Die Piloten sind über-wiegend Kampf-
und 24h-erfahren und das Einsatzteam von Böckmann Racing
gilt mit zehn Jahren Rennerfahrung als absolute Kapazität
in Sachen Ford. Aus den ersten drei Rennen zur Langstreckenmeisterschaft
können die Stammfahrer Dirk Kremp und Karl Brinker einen
zweiten und einen fünften Platz an Ergebnissen vorweisen.
Auch im direkten Kampf mit Benzinern und Diesel musste sich
das von Rheingas, Prins, Gunnar Adam Services, WVM und Yokohama
unterstützte Team, bisher nicht verstecken.
Die Chancen stehen gut, dass das Generationenteam am Ende
ganz weit vorne stehen wird, aber egal wie die Endposition
auch immer ausschauen wird, wenn das Fahrzeug durchhält,
wird die Autogastechnik in jedem Fall als Sieger aus dem
Rennen hervor gehen. Denn was auf der härtesten Renn-strecke
der Welt hält, kann im Straßenverkehr nicht schlechter abschneiden.
Neben allem sportlichen Wert, hat sich Teammanager Dirk
Kremp dazu noch dem sozialen Aspekt verschrieben. Unter
dem karnevalistischen Motto "drei Ärsche für Köln" wird
das Generationenteam zu Gunsten der Kinderstation des Krankenhauses
Porz am Rhein, eine Unterschriftenaktion möglichst aller
Fahrer des 24h-Rennens auf blanken "Kunstoffärschen" von
drei Kölschen Waschweibern umsetzen, die nach dem Rennen
über ebay versteigert werden. Damit hier jedoch ein finanzielles
Mindestgebot vorliegt wird dieses mit 500 € angesetzt. Dieser
Betrag wird auch als mindest Spendenbetrag an das Krankenhaus
Porz gehen! Das Team hofft natürlich einen weit höheren
Geldbetrag erzielen zu können. Hier sind alle aufgerufen
für diesen guten Spendenzweck ihr Gebot abzugeben. (ws)