Info - Zakspeed:
Zakspeed
Racing Team mit zwei Fahrzeugen am Start
Eine Viper
ist als Schlange ein gefährliches Reptil - zwei davon sind
doppelt gefährlich. Unter den knapp 230 Rennsport-Teams,
die am 17. und 18.Juni 2006 das berühmte 24h-Rennen auf
dem Nürburgring in Angriff nehmen, befinden sich ebenfalls
zwei Viper-Rennfahrzeuge, die es ihren Namens-vettern aus
der Biologie gerne gleich tun wollen: Sie sind sehr agil,
leicht aggressiv und wollen immer vorne an der Spitze dabei
sein.
Die beiden Dodge Viper-Renner aus dem Zakspeed-Rennstall
in Niederzissen erhalten in diesen Tagen ihren letzten Schliff.
Bei Testfahrten am Nürburgring sollen die amerikanischen
Supersportwagen noch einmal ausgiebig getestet werden und
Teammanager Andreas Leberle treibt dabei seine Mannschaft
nochmals richtig an:" Mein Team ist gut vorbereitet und
kennt sich bestens mit den Dodge Viper- Rennfahrzeugen aus.
Schließlich setzt Zakspeed diese Donnerbolzen bereits seit
1999 auf dem Nürburgring ein und konnte in dieser Zeitspanne
bereits viermal den berühmten Langstreckenklassiker auf
dem Nürburgring souverän gewinnen. Im vergangenen Jahr 2005
reichte es immer-hin für einen guten dritten Platz. Aber
in diesem Jahr wollen wir wieder ganz vorne stehen", so
Leberle, der jahrelang erfolgreich im amerikanischen Motor-sport
tätig war und Anfang des Jahres als Teammanager das Zakspeed-Ruder
fest in die Hand genommen hat.
Die angesprochenen Erfolge der Viper-Rennwagen gehen jedoch
besonders auf das Konto eines Mannes, der als Fahrer und
Teamdirektor von Zakspeed Racing die Rennen auf dem Nürburgring
so gut wie fast kein anderer kennt. Peter Zakowski (40)
ist auch bei der 34. Ausgabe des Langstreckenrennens in
der Eifel die Speerspitze seines Teams. Er konnte bereits
mehrfach den Gesamtsieg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring
feiern und auch in diesem Jahr kennt er nur ein Ziel: "Für
mich zählt nur der Sieg - es wäre für mich und mein Zakspeed-Team
der fünfte Erfolg in all den Jahren. Ich liebe diese Strecke
und bin stolz darauf, mit unserem Partner Dodge Deutschland
wieder zum engsten Favoritenkreis zu gehören", so ein engagierter
Teamchef und Viper-Pilot.
In der Tat werden die Dodge-Verantwortlichen das Zakspeed-Team
aus Niederzissen wieder umfangreich unterstützen und stehen
dem ehrgeizigen Projekt "Fünfter Gesamtsieg für Zakspeed"
partnerschaftlich zur Seite. Dabei ist die rote Dodge Viper
das klare Nummer 1-Auto im Zakspeed-Team, bei dem neben
Peter Zakowski auch der langjährige Zakspeed-Pilot Dr. Huppert-
Nieder (Blieskastel) und Sascha Bert (Ober-Ramstadt) zum
Einsatz kommen sollen. Der 30jährige Hesse konnte übrigens
vor wenigen Tagen gemeinsam mit seinem tschechischen Partner
Jarek Janis (Prag) in der internationalen FIA-GT Serie bei
einem Lauf in Brünn seinen ersten Sieg mit einem Zakspeed-Saleen
feiern.
"Auch der Saleen ist ein amerikanischer Sportwagen, der
von Zakspeed betreut und eingesetzt wird. Meine Erfahrungen
mit der Dodge Viper sind jedoch wesentlich umfangreicher
und deshalb mache ich mir große Hoff-nungen, wie in Brünn
erneut auch auf dem Nürburgring ganz oben auf dem Treppchen
stehen zu können", so der sympathische Motorsportler.
Wie in der roten Dodge Viper sitzen im zweiten, farbenfrohen
Zakspeed-Viper- Renngerät ebenfalls erfahrene und bekannte
Langstreckenspezialisten im Cockpit. Bei diesem Fahrzeug,
dessen Karosserie in den Farben des Hauptsponsors Ecosoil
lackiert ist, werden sich Dirk Riebensahm (Ander-nach),
Christopher Gerhard (Viersen) und Routinier Werner Mohr
(St. Ingbert) am Steuer ablösen. Die drei Zakspeed-Piloten
kennen sich bereits seit vielen Jahren und haben allesamt
unzählige Rennkilometer auf der Nordschleife des Nürburgrings
abgespult.
Für beide Dodge Viper-Renner übernimmt eine engagierte Einsatztruppe
im Hintergrund die Boxenarbeit und Teammanager und Einsatzleiter
Andreas Leberle kann somit auf eine äußerst erfahrene Mannschaft
vertrauen. Wie seine Spezialisten an der Box sind auch seine
beiden Fahrzeuge bestens vorbereitet und somit gilt sein
Hauptaugenmerk einer Strategie, die typisch für seine beiden
Viper sind: Dem Gegner ordentlich Angst einzuflößen und
beim Rennen rund um die Uhr so schnell wie möglich viele,
viele Kilometer "zu fressen"!