12. Juni 2007 - Info - Bonnfinanz Motorsport:
Bonnfinanz
Motorsport 24h-Sieger der Herzen
* Bonnfinanz Motorsport Porsche 996 GT3 spektakulär
elfter unter
220 Startern
* Klasse SP6 2. Platz hinter Semi-Werks BMW Z4
* Bestes Yokohama-Fahrzeug
Teamchef Dieter Rövenich von Bonnfinanz Motorsport ist überwältigt.
Das Firmensportteam des Bonner Finanzdienstleister errang
in der 35. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens 2007 spektakulär
Rang 11 im Gesamtklasse-ment. Der 380 PS starke Porsche 996
GT3 katapultierte sich als bestes Privatteam hinter, den mit
Hans Joachim Stuck stark besetzten BMW Z4 in der Klasse SP6.
Die beiden Bonnfinanz Stammfahrer Oliver Rövenich (Mer-zenich)
und Thomas Brügmann (Altenahr) verstärkten zudem die amtierenden
VLN-Meister Mario Merten (Nürburg) und Wolf Sylvester.
Die 35. Auflage des Traditionsrennens in der Eifel begann
mit einem Donner-wetter! Dominierten in den vergangenen Tagen
noch Sonne und Hitze die Eifelregion, so kündigten starke
Gewitter vor dem Rennstart überraschend schwierige Bedingungen
an. Zum ersten Mal in der Geschichte des 24 Stunden Langstreckenrennens
verschob die Rennleitung den Start. Sturz-bäche überfluteten
die Nordschleife und sorgten für katastrophale Verhält-nisse.
Zwei Stunden später startete Mario Merten mit 220 Rennfahrzeugen
in das auf 24 Stunden angesetzte Marathonrennen. Statt Risiko
und Wagnis setzte Bonnfinanz Motorsport auf Konstanz und Erfahrung.
Die einsetzende Däm-merung brachte weniger das Rennen, als
mehr die gesamte 24h-Atmosphäre in den Vordergrund. Die Rennstrecke
wurde von abertausenden feiernden Zuschauern an Lagerfeuern,
auf selbst gebauten Gerüsten und tausenden Zeltburgen gesäumt.
Ein unvergessliches Arrangement in einer einzigartigen Umgebung!
Einsetzender Nebel aber machte das Rennen in der Nacht gefährlich.
Tho-mas Brügmann war der Unglückrabe, der in der Nacht mit
dem Porsche auf eine Gruppe Fahrzeuge auflief und beim überrunden
mit den Leitplanken kollidierte. "Ein echter Horrortrip, an
einigen Stellen null Sicht, plötzlich war ich mit den Reifen
im Gras, dann ging das Heck weg."
Rund 40 Minuten Reparaturzeit warfen den bis auf Platz 15
im Gesamtklas-sement vorgefahren Sportwagen wieder um 13 Positionen
nach hinten. We-itere Unfälle veranlassten die Rennleitung
um 04 Uhr morgens zur Unter-brechung des Marathonlaufs.
"Wir unterstützen diese Entscheidung" so Teamchef Rövenich
später. Erst morgens, 5 ½ Stunden später wurde die Hatz fortgesetzt.
Bei Bonnfinanz Motorsport lief auch wieder alles rund, schnell
hatten sich die vier Piloten wieder auf Platz 19 nach vorne
gekämpft.
Als der führende Semi-Werks-BMW die Boxen nach einem Unfall
anlaufen musste, wurde es für das Firmensportteam noch einmal
interessant. Die Immer weiter schob man sich in der Zeitenliste
nach vorne und profitierte von einem weiteren Ausfall eines
Konkurrenten. Aber auch Oliver Rövenich war nicht vor Gefahren
gefeit. Bei einer Überrundung drehte sich der Merzenicher
auf der Strecke, blieb aber schadlos.
Nach einer Gesamtfahrzeit von 18 Stunden konnte das Team dann
endlich seinen Emotionen freien Lauf lassen. Es war geschafft.
Beim ersten Renn-einsatz im Porsche 996 GT3 errang Bonnfinanz
Motorsport nicht nur den zweiten Rang in der Klasse SP6, mit
Gesamtplatz 11 belegten die Bonner zudem noch ihr bestes Gesamtergebnis.
Teamchef Dieter Rövenich begeistert: "Wir hatten uns gar nichts
ausge-rechnet. Wir wollten ankommen und das so weit wie möglich
vorne. In der Klasse SP6 wollten und konnten wir ein Wörtchen
mitreden! Was mich am meisten gefreut hat war, dass die Vorstände
der Zurich und Bonnfinanz AG an diesem Wochenende hellauf
begeistert und rundum zufrieden mit unserer Leistung waren.
Für unseren Reifenpartner Yokohama haben wir auch das beste
Ergebnis geholt. Das alles macht mich sehr stolz!" (ws)
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