11. Juni 2007 - VW-Info:
Golf
brilliert bei 24h-Rennen:
* Achter Gesamtrang und Klassensieg
Der Volkswagen Golf hat bei einem der anspruchsvollsten Rennen
der Welt seine außergewöhnlichen Qualitäten einmal mehr eindrucksvoll
unter Beweis gestellt: Beim traditionellen 24-Stunden-Rennen
auf dem Nürburgring eroberte der von Volkswagen Motorsport
eingesetzte „R-Line“ Golf, pilotiert von den Volkswagen Junioren
René Rast (20/Steyerberg) und Jimmy Johansson (22/ Schweden)
sowie Florian Gruber (24/Aham) und Dieter Depping (Wedemark),
den hervorragenden achten Gesamtrang und den Sieg in der Klasse
für Fahr-zeuge mit Zweiliter-Turbomotoren. Überdies war der
Michelin-bereifte und 300 PS starke Golf der bestplatzierte
Fronttriebler unter 220 Tourenwagen. Vor dem Golf waren nur
GT-Sportwagen von Porsche, BMW, Aston-Martin und Dodge platziert.
Triumph der Zuverlässigkeit - Junioren beeindrucken
"Das ist ein sensationeller Erfolg. Der Golf lief wie ein
Uhrwerk. Wir haben nur getankt, Reifen und Bremsbeläge gewechselt
- mehr nicht. Alle Fahrer und das gesamte Team haben eine
perfekte Leistung gezeigt, die Vorstellung unserer Junioren
hat mich besonders beeindruckt", fasste Volkswagen Motorsport-Direktor
Kris Nissen zufrieden zusammen.
"Eine Super-Teamleistung", lobte auch Dr. Ulrich Hackenberg,
Mitglied des Volkswagen Markenvorstandes für den Geschäftsbereich
Entwicklung. "Der Golf hat erneut gezeigt, welches Potenzial
in ihm steckt. Und dieses 24-Stunden-Rennen war mit extremen
Bedingungen wohl genau das, was man die ‚Grüne Hölle’ nennt:
anspruchsvoll und unvergleichlich."
Rund 200.000 Zuschauer erlebten ein hochkarätiges 24-Stunden-Rennen
auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs
und legen-dären Nordschleife, das allerdings von einigen Wetter-Kapriolen
gekenn-zeichnet war.
Zunächst wurde wegen eines Gewitters mit sintflutartigem Regen
am Sams-tagnachmittag der Start um knapp zwei Stunden verschoben,
schließlich wurde das Rennen in der Nacht wegen Nebels mit
Sichtweiten unter 30 Meter für rund fünfeinhalb Stunden unterbrochen.
24h-Sieg nur eine Woche nach Erfolgen bei Rallye Transibérico
und
Baja 500
"Der Golf hat bei diesem Volksfest des Motorsports garantiert
neue Freunde gewonnen", ist Kris Nissen überzeugt. "Das Projekt
wurde in kürzester Zeit realisiert, ohne unser Haupt-Engagement
mit dem Race Touareg in irgend-einer Form zu beeinträchtigen.
Vor einer Woche haben wir mit Carlos Sainz die Rallye Transibérico
gewonnen und bei der Baja 500 in Mexiko ebenfalls mit dem
Race Touareg eine starke Vorstellung gezeigt, jetzt diese
exzellente Teamleistung mit dem Golf, und parallel dazu absolvieren
wir einen Lang-zeittest mit dem Race Touareg in Tunesien -
fürwahr harte Woche für Volks-wagen Motorsport, aber auch
ein Beleg für die Leistungsfähigkeit der gesamten Mannschaft,
auf die ich sehr stolz bin."
Nur Tanken, Reifen und Bremsbeläge gewechselt
"Das war wirklich wie ein Traum: Auto, Team, Strecke, Atmosphäre
- alles war fantastisch. Ich würde am liebsten gleich das
nächste 24-Stunden-Ren-nen fahren", sprudelte es aus Jimmy
Johansson, dem amtierenden Champion im ADAC Volkswagen Polo
Cup, nach seiner Premiere beim 24h-Klassiker in der Eifel.
"Da war alles drin, eine unglaubliche Erfahrung und ein wahnsinniger
Erfolg", freute sich auch René Rast, der Polo-Cup-Meister
von 2005. "Ich bin rundherum zufrieden, das Auto war bis zur
letzten Runde ein-fach klasse. Danke an Volkswagen für dieses
Erlebnis", ergänzte Florian Gruber, der ebenfalls aus der
Volkswagen Nachwuchsförderung kommt. Der mehrmalige Deutsche
Rallye Meister Dieter Depping, der das Junioren-Team verstärkte,
fasste zusammen: "Alles war von Anfang bis Ende perfekt vorbe-reitet
- besser geht es einfach nicht."
In der Tat spulte der im Gesamtklassement achtplatzierte und
in der Klasse siegreiche Golf mit der Startnummer 111 von
Rast/Johansson/Gruber/Depping ohne einen einzigen technisch
bedingten außerplanmäßigen Boxenstopp insgesamt 101 Runden
auf der Material-mordenden Nordschleife ab. Danke für eine
gigantische Motorsport-Veranstaltung "Mein Dank gilt nicht
nur unseren Fahrern und dem ganzen Team, sondern auch Michelin
für exzel-lente Reifen sowie Volkswagen Individual, die diesen
Einsatz erst möglich gemacht haben", äußert Volkswagen Motorsport-Direktor
Kris Nissen. "Da-rüber hinaus möchte ich dem siegreichen Team
von Olaf Manthey gratulieren und all jeden, die das Ziel erreicht
haben. Ein besonderes Kompliment gilt dem ADAC Nordrhein,
der diese gigantische Motorsport-Veranstaltung mög-lich macht."
Und weiter: "Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Golf
auf diese einzigartige Rennstrecke zurückkehren."
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