12. Juni 2007 - Info - Team Zakspeed:
2.
Platz Gesamt und Klassensieg in der SP8
* Die „Rote Schlange“ in der „Grünen Hölle“
Das DODGE VIPER TEAM ZAKSPEED fährt in einem spektakulären
Rennen auf den 2. Platz in der Gesamtwertung und sichert sich
den Klassensieg in einer sehr stark besetzten Klasse SP8.
Duncan Huisman: „Das zweite Mal in der Siegerliste des 24h-Rennens
zu er-scheinen, ist sicherlich etwas Besonderes. Wir haben
das Beste herausge-holt, was möglich war.“ Patrick Simon:
„Wenn Profis gemeinsam in einem Team zusammenarbeiten, dann
spielt es auch keine Rolle, ob man vorher in dieser Besetzung
schon einmal zusammen gefahren ist. Die Zakspeed Dodge Viper
hat es hergegeben, wir haben es umgesetzt.“ Patrick Simon
fährt auf der ZAKSPEED DODGE VIPER mit 8:49:631 die schnellste
Renn-runde.
Tom Coronel: „Ich bin schon viele 24h-Rennen in meiner Karriere
gefahren. Aber diese Veranstaltung hier war eine der aufregendsten.
Nicht nur wegen des Wetters, sondern auch, weil ständig viele
kleine Autos links und rechts von mir auftauchten. Manchmal
hatte ich das Gefühl, bei einem Slalomwett-bewerb zu sein.
Ich weiß jetzt, warum diese Strecke „Grüne Hölle“ genannt
wird.“ Christophe Bouchut: „In der nächsten Woche werde ich
in LeMans fahren, das sind zwei grandiose Rennen mit ganz
speziellen Charakteristiken innerhalb einer Woche. LeMans
lebt von seinen schweren Boliden, der Nür-burgring von einer
einzigartigen Atmosphäre in einer wunderschönen Land-schaft.
Wir haben einen guten Job gemacht.“
Peter Zakowski: „Ich freue mich sehr über diesen Erfolg. Wir
haben viele Reglement-Änderungen in den letzten Jahren hinnehmen
müssen. Auch ist das Fahrzeug sehr schwer. Mein Dank gilt
Allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, dem Renn- und
dem Service-Team, unseren Partnern und Sponsoren und all denen,
die „hinter den Kulissen“ für eine professionelle Vorbereitung,
einen reibungslosen Ablauf und einen unvergesslichen Event
in unserem Zakspeed-Executive-Club mit seinem umfangreichen
Programm, gesorgt haben.“
Das TEAM ECOSOIL ZAKSPEED musste gegen 23:00 Uhr leider das
Ren-nen wegen Motorschaden beenden und die bis dahin gut im
Rennen liegende TEZ-Viper abstellen. Dr. Hans-Peter Huppert-Nieder:
„Das ist mehr als nur schade. So wie es lief, hätten wir mehr
als gute Chancen gehabt, sogar unter die Top Ten zu fahren.“
Olaf Manthey’s Truppe fuhr ein grandioses Rennen mit dem Werks-Porsche
und machte sich selbst damit das schönste Geschenk zur Silberhochzeit.
Die Zeit während des Nebels wurde sicherheitshalber für einen
Motor- und Getriebewechsel genutzt. Das Land-Team sicherte
sich den 3. Platz in der Gesamtwertung.
Über 130 Gäste erlebten gemeinsam mit dem DODGE VIPER TEAM
ZAKSPEED das Rennwochenende und konnten hinterher mit vollem
Recht behaupten: „Wir waren Teil des Teams“. Fahrerlager-Führungen,
Live-Boxen-Stopps, Meet-and-Greet mit den Rennfahrern, Shuttle
zur Nordschleife, die Hospitality in der Zakspeed-eigenen
VIP-Lounge und vieles andere mehr ließen den professionellen
Zakspeed-Service erst in den frühen Morgen-stunden (kurz vor
dem Nebel) ein wenig zur Ruhe kommen.
Von 220 Teilnehmern wurden 158 gewertet und beendeten das
24h-Rennen, eines der anspruchvollsten Langstrecken-Rennen.
Doch es muss Allen gra-tuliert werden, die zu diesem Rennen
in der „Grünen Hölle“ angetreten sind und die aufwendigen
Vorbereitungen und Strapazen auf sich genommen haben. Erwähnt
werden sollten auch die vielen Sieger in den weiteren 15 Klassen,
die es neben der SP8 gibt.
Dieses 24h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife wird in
die Geschichte eingehen. Nicht nur wegen der Wetterkapriolen,
die dem Nürburgring zur Ehre gereichen, sondern auch wegen
seiner langen Unterbrechungen, die allesamt Wetter bedingt
waren.
Abgewunken wurde anstatt um 15:00 Uhr erst um 16:41 Uhr am
Sonntag, und somit gibt es verschiedene weitere Anlässe für
einen erneuten Eintrag im Buch der Rekorde. Dem Rennleiter
Hans Schnock wurden vom Wettergott nahezu alle zur Verfügung
stehenden Unwägbarkeiten in den Weg gestellt, und er reagierte
besonnen und korrekt in all seinen Entscheidungen.
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