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11. von 16 Läufen
6. von 8 - Junior-WM
OMV ADAC-Rallye
Deutschland
25. - 28. August 2005
Länge: 1.298,19 km
19 WP's = 355,40 km

Vierter Deutschland-Sieg in Folge für Weltmeister Loeb

Der französische Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb schaffte beim elften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft das Quattro. Zum vierten Mal gewann der 31jährige Elsässer die Rallye Deutschland in Folge. Citroën erreichte wie im Vorjahr mit dem Belgier François Duval das Doppel. Nach 19 Asphalt-prüfungen (= 355,40 km) fuhr der WM-Tabellenführer Loeb einen Vorsprung von 37,4 Sekunden auf Duval heraus. Die Konkurrenz hatte auch bei der vierten deutschen WM-Auflage gegen Citroën keine Chance. Der finnische Peugeot-Pilot Marcus Grönholm wurde als Dritter mit einem Abstand von bereits 2:04,8 Minuten „the best of the rest“. Alle Spitzenplätze heimste der französische Automobilkonzern PSA ein, denn mit dem Esten Markko Märtin im zweiten Peugeot 307 fuhr ein weiteres PSA-Modell auf den vierten Platz (Rückstand: 4:09,4 Minuten).

Mit seinem achten Saisonsieg egalisierte der Rekordjäger Loeb eine weitere Bestmarke in der WM. Er zog mit dem Finnen Tommi Mäkinen, der von 1999 bis 2002 vier Mal die Rallye Monte Carlo gewinnen konnte, und mit Richard Burns, der ebenfalls vier Mal von 1998 bis 2001 in seiner britischen Heimat siegte, gleich. Mit seinem 18. Laufsieg und mit inzwischen 93 Punkten vergrößerte er seinen Vorsprung auf 32 Zähler zu Grönholm und kann beim nächsten WM-Lauf in Wales seinen WM-Titel erfolgreich verteidigen, sofern er dort seinen Vorsprung zu seinen Verfolgern auf 40 Punkte erhöht.

Auf den norwegischen Vize-Champion Petter Solberg und Tabellendritten, der nach Getriebeproblemen am Subaru Impreza nur den siebten Rang (Rückstand: 7:48,1 Minuten) erreichte, erhöhte er der Abstand von auf 38 Zähler. In der Marken-WM hat Titelverteidiger Citroën mit 123 Punkten wieder die Spitze übernommen und liegt nach elf Entscheidungen sechs Zähler vor Peugeot und 41 Punkte vor Ford.

Die OMV ADAC Rallye wurde vom Start weg vom Citroën dominiert. 16 der 19 möglichen Bestmarken gingen an das Zwei-Zacken-Team. Loeb war dabei auf 13 Entscheidungen der Schnellste. Die Konkurrenz hatte beim „Heimspiel“ von Loeb, wie Loeb wegen der Nähe zu seiner elsässischen Heimat diese Rallye selbst bezeichnet, erneut keine Chance. „Wir fahren in einer anderen Liga“, gab Grönholm zu verstehen. „Rekorde interessieren mich nicht so sehr. Wichtig ist für mich und mein Team die Weltmeister-schaft. Mit jedem Sieg kommen wir dieser näher“, meinte Seriensieger Loeb. „Ich freue mich natürlich jedes Mal sehr, wenn ich nahe meiner Heimat gewinne. Die ersten beiden Tage haben wir richtig attackiert. Heute haben wir das Tempo herausgenommen und sind nur noch auf Sicherheit gefahren. Das Team hat erneut einen ganz tollen Job gemacht. Ihm verdanke ich bei dieser sehr schwierigen Rallye auch den Sieg“, ergänzte „Super-Seb“.

Bester Deutscher war nach dem Ausfall von Armin Schwarz am Samstag der zweifache Deutsche Meister Hermann Gaßner (Surheim) auf dem 18. Platz (Rückstand: 25:53,7 Minuten). In seinem seriennahen Mitsubishi Lancer gewann er bei seinem Heimspiel erneut die Kategorie der Produktionswagen. Schwarz musste am Samstagmorgen wegen eines Motorschadens seines Skoda Fabia seine Abschiedsvorstellung auf deutschem Boden vorzeitig beenden.

 
 
 
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