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10. von 16 Läufen
5. von 7 Junior-WM
ADAC-Rallye
Deutschland
17. - 19. August 2007
Länge: 1.227,04 km
19 WP's = 356,27 km
NEWS

16. August 2007:

Pressekonferenz vor dem Start:

Teilnehmer:
Sébastien Loeb - Citroën Total World Rally; Team François Duval - OMV Kronos Citroën World Rally; Team Mikko Hirvonen - BP Ford World Rally Team Chris Atkinson - Subaru World Rally Team; Aaron Burkart - FIA Junior Rally Championship Jozef Beres - FIA Junior Rally Championship

Herzlich willkommen zur FIA Vorpressekonferenz.

?: Herzlich willkommen, Seb. Mit 13 Punkten Rückstand auf Marcus Grön-holm in der Fahrerwertung ist die Lage vor der Rallye Deutschland nun ein wenig anders als vor einem Jahr. Hat das einen Einfluss auf Deine Ein-stellung?
Sébastien Loeb (SL): Nicht wirklich. Wir sind an einem Punkt in der Mei-sterschaft, wo ich Marcus schlagen muss, wenn ich eine Titelchance haben will. Ich werde versuchen, schneller als er zu sein und schauen, was ich tun kann.
?: Wirst Du ein höheres Risiko eingehen als ursprünglich geplant? Wie ernst sind für Dich 13 Punkte Vorsprung - ist das viel, oder kann man das aufholen?
SL: Marcus hat einen ordentlichen Vorsprung, das wird für uns nicht einfach aufzuholen sein. Aber bei sieben noch zu fahrenden Rallyes kann noch alles passieren. Im letzten Jahr war ich hier in der Lage zu gewinnen, ohne ein zu hohes Risiko einzugehen. Ich hoffe, es wird in diesem Jahr genau so sein, aber wenn Marcus am ersten Tag schneller ist, müssen wir nach-legen.

? F: François (Duval), welcome back. Wie kam Deine Verbindung zu OMV Kronos Xsara zustande?
François Duval (FD): Dieses Jahr begann schlecht für mich mit dem Rück-zug meines Sponsors, aber ich bin glücklich über meinen Start mit dem Kronos Team, das hier eine gute Bilanz aufweist.

? F: Konntest Du mit dem Xsara testen? Ist es das Auto, wie Du es von 2005 noch in Erinnerung hast? Ist es anders und wenn ja, in welchen Punk-ten? Du bist in Deutschland immer gut gefahren – wie sehr ähneln die Straßen denen in Deinem Heimatland Belgien?
FD: Im letzten Jahr hatte ich hier tatsächlich einen guten Kampf. In diesem Jahr habe ich eine schlechtere Startposition, das kann bei Regen ein Pro-blem werden. Das Auto ist dem, das ich 2005 fuhr, ziemlich ähnlich, abge-sehen von zwei oder drei kleineren Modifikationen. Für mich ist es gut zu fahren, ich habe einen Tag mit PH Sport in Sardinien getestet und in dieser Woche noch einen Tag mit meinem Rallyeauto auf trockener Fahrbahn.

?: Wir erleben hier das Debüt der 2007-Version des Ford Focus WRC auf Asphalt und die große Frage ist: Hat er auf Asphalt einen ebenso großen Schritt vorwärts gemacht wie auf Schotter, wie wir es in Finnland gesehen haben? Was denkst Du? Sebastien Loeb und Citroen haben bisher jede Rallye Deutschland gewonnen, seit sie zur Weltmeisterschaft gehört, aber kann Ford sie nun hier schlagen?
Mikko Hirvonen (MH): Auf Asphalt ist der Schritt sogar noch deutlich größer. Vor Finnland hatten wir das auf Schotter gar nicht so erwartet, aber es lief gut. Hoffentlich ist das Auto hier ebenso konkurrenzfähig. Ich bin mir sicher, dass wir hier alle einen guten Job machen werden, aber hier sind viele Fahrer, die schnell sind. Ich hoffe auf ein gutes Wochenende und einen spannenden Kampf mit ihnen.

? F: Willkommen, Chris. Du hattest einen echt starken Auftritt in Finnland mit Deinem vierten Platz, und Vierter warst Du auch bei der einzigen Asphaltrallye der bisherigen Saison in Monte Carlo. Glaubst Du daran anknüpfen zu können oder siehst Du gar eine Chance auf einen Podiums-platz?
Chris Atkionson (CA): Wie schon Mikko sagte, wird es ein harter Kampf um die Besetzung des Podiums mit mindestens fünf oder sechs Kandidaten werden. Das wird bei dieser Rallye sehr, sehr eng werden. Wir hatten nicht allzu viel Zeit für die Feinabstimmung des Autos für Asphalt, aber es fühlt sich besser an als in Monte Carlo. Wir arbeiten immer noch an der Ent-wicklung des Autos. Es ist auf Asphalt besser als auf Schotter und wir versprechen uns davon einen Vorteil.

? F: Es gab ein Fragezeichen über den Speed von Subaru auf Asphalt: Gehört der Impreza hier zu den Spitzenautos? Kommt diese Veranstaltung Deinem Fahrstil entgegen?
CA: Das Auto ist ohne Zweifel schnell. Jetzt liegt es an uns, zu fahren, so schnell wir können. Vor zwei Jahren fuhr ich hier meine erste Asphalt-Rallye überhaupt. Es kommt darauf an, dazu zu lernen und Erfahrung zu sammeln. Für viele anders ist das Fahren auf Asphalt normal, wir lernen noch dazu.

? F: Du kennst nun beide Positionen - ist der Druck höher, wenn Du eine Meisterschaftsführung verteidigst, oder wenn Du sie erkämpfen musst, Seb? Wichtig ist dabei auch, dass es die erste ‚richtige’ Asphaltrallye für den Citroen C4 ist; wird er so gut wie der Xsara sein?
Sébastien Loeb (SL): Führung verteidigen ist einfacher, denn wenn du 10 Punkte vorn liegst, fühlst du dich besser. In diesem Jahr ist es also schwieriger, aber die Herausforderung ist interessanter und es motiviert mehr. Ich hoffe, dass der C4 so gut wie der Xsara sein wird. Er fühlt sich gut an, im Augenblick ist alles okay.

? F: Hat Dich Finnland geschockt? Hast Du erwartet, viel dichter am Speed der Ford zu sein? Wie groß wird die Bedrohung hier sein?
SL: Ich war mir sicher, dass Mikko und Marcus in Finnland schnell sein würden, aber ich hatte erwartet, starker mitkämpfen zu können, was ich nicht konnte. Nun konzentrieren wir uns auf die nächsten Rallyes.

? F: Du bist eine Zeitlang keine Asphaltrallye gefahren: wird dies ein Pro-blem für Dich sein, Francois? Wirst Du Zeit brauchen, um wieder einen Rhythmus zu finden? Der Xsara ist nicht das neueste Auto am Start, aber ist er noch konkurrenzfähig genug für einen Platz auf dem Podium, trotz der Tatsache, dass es für Kronos bisher nicht die beste Saison war? Macht es hier einen Unterschied aus, wenn man aktive Differenziale hat?
François Duval (FD): Ich hoffe, dass ich bald meinen Rhythmus habe, denn diese Rallye ist nicht sehr lang. Der Xsara ist wirklich gut. Ich habe die elektronischen Diffs und wenn die Bedingungen so bleiben, ist das ein kleiner Vorteil auf nasser Fahrbahn.

? F: Mikko, Du machtest die Erfahrung des Kampfes um Zehntelsekunden mit Marcus Grönholm in Finnland. Wir wirkt sich das auf Dein Selbst-vertrauen und Deine Motivation aus? Selbst Marcus sagt, dass Finnland seine beste Rallye war – kannst Du nun überall auf Augenhöhe mit ihm kämpfen?
Mikko Hirvonen (MH): Ich hatte die ganze Zeit Selbstvertrauen und Moti-vation. Wir hatten eine gute Rallye und können hoffentlich diesen Speed für andere Veranstaltungen beibehalten. Ich werde versuchen, Marcus zu schlagen, wo immer ich kann. Ich war auf Asphalt schon recht schnell, aber wenn es regnet oder matschig wird, werden wir sehen, wie es läuft.

? F: Ein wichtiger Faktor hier ist das wechselhafte Wetter. Wie gut glaubst Du mit den regelmäßig wechselnden Bedingungen zurecht zu kommen? Hast Du nun genügend Erfahrungen mit der BFGoodrich-Reifenpalette auf Asphalt, um sie bestmöglich auszunutzen? Wie schwierig ist diese Rallye im Vergleich zu anderen Asphalt-Events – ist es die schwierigste?
Chris Atkionson (CA): Wir haben erst eine Rallye mit diesen Reifen bestrit-ten. Ich muss zurückschauen und mich erinnern und mich mit diesen Reifen wieder vertraut machen. Es wird viel von den Wetterinformationen und den Gravel-Crews abhängen. Diese und wohl auch die Irland Rallye werden in dieser Hinsicht und bei der Fahrwerksabstimmung schwierig wer-den, und daher werden die Erkenntnisse, die wir hier gewinnen, auch für Irland nützlich sein.

FRAGEN VON JOURNALISTEN:

Martin Holmes (Martin Holmes Rallying, UK) ?: Heute Morgen beim Shake-down wurden die Ford von beiden C4, beiden OMV-Xsaras und Petter Sol-bergs Subaru geschlagen. Macht sich Ford jetzt Sorgen?
MH: Im vergangenen Jahr habe ich in Griechenland den Shakedown nicht mitgemacht und habe während der Rallye in Führung gelegen, daher mache ich mir keine Sorgen.

Markus Stier (Rallye Magazin, Deutschland) ?: François, werden wir Dich in diesem Jahr noch häufiger im Xsara sehen?
FD: Ich hoffe es. Das Team und das Auto sind gut und wenn ich eine gute Leistung bringe, können wir hof-fentlich den Sponsor zum Weitermachen überzeugen und ich kann noch ein paar Rallyes fahren.

FIA JUNIOR RALLY WELTMEISTERSCHAFT

?: Aaron, dies ist Deine Heimrallye. Du hast zur Vorbereitung einige deutsche Meisterschaftsläufe bestritten: wie sind diese gelaufen? Waren sie ähnlich wie die Bedingungen, die hier auf Dich zukommen? Wie viele Erfahrungen hast Du mit diesen sehr speziellen Prüfungen?
Aaron Burkart (AB:) Wir fuhren zwei Rallye, die Eifel- und die Saarland-Rallye. Wir hatten keine Probleme und waren beide Male in den Top Ten trotz eines Reifenschadens bei einer der Rallyes, insofern war es ein guter Test für diese Rallye. Einige der Prüfungen waren sehr ähnlich – die Stra- ßen der Eifel waren eng schmal und kurvenreich, und das Saarland ent-spricht den Prüfungen am Sonntag

? F: Welcher Rallyetag mit ihrem unterschiedlichen Charakter passt Dir persönlich am besten?
AB: Gute Frage – ich hoffe, der Freitag, falls es nicht zu sehr regnet. Ich mag Kurven, bei denen man den Ausgang nicht sieht, und sich auf den Aufschrieb verlassen muss. Ich würde auch sagen, ich liebe Baumholder, aber Baumholder mag mich nicht.

? F: Hallo Jozef und willkommen in Deutschland. Bei der Finnland-Rallye hast Du Potenzial gezeigt, aber unglücklicherweise kamst Du nicht bis ins Ziel: Was genau ist passiert?
Jozef Berez (JB): Unsere Pacenotes waren nicht so genau wie wir glaubten, und wir landeten neben der Straße.

? F: Glaubst Du, Deutschland wird Dir besser liegen? Fühlst Du Dich besser auf Asphalt oder auf Schotter? Wie groß sind Deine Erfahrungen auf Asphalt?
JB: Ich bin mir sicher, dass Asphalt besser für mich ist. Ich liebe Deutsch-land sehr, aner einige Straßen sind sehr eng, und das macht es nicht einfach. Ich habe eine Mnege Asphalt-Erfahrung, denn bei uns zuhause gibt es keine Schotterrallyes. Bisher habe ich wenig Glück in dieser Sasison gehabt, ich hoffe, das wird sich hier ändern.

? F: Was ist Dein realistisches Ziel für diese Rallye: Kannst Du gewinnen? Einer Deiner Hauptkonkurrenten in der Meisterschaft, P-G Anderson, fährt hier nicht; hilft Dir das?
Aaaron Burkart (AB): Sicher wäre ich über einen Platz auf dem Podium glücklich sein. Ich war im Vorjahr trotz vieler Reifenschäden Dritter, hoffentl-ich kann ich dieses Resultat wiederholen. Es macht keinen großen Unter-schied, ob P-G hier ist oder nicht, es sind noch so viele andere gute Fahrer am Start.

? F: Mit Deiner Erfahrung in Deutschland, welchen Rat würdest Du Deinen Mitbewerbern hier geben?
AB: Laßt die Hinterachse in den Weinbergen heil und übersteht Baum-holder ohne Reifenschaden.

? F: Im Vorjahr fuhrst Du hier einen Suzuki Ignis Super 1600, nun fährst Du einen Renault Clio. Wie kann man die Autos vergleichen?
Jozef Berez (JB): Man kann diese Autos eigentlich nicht vergleichen, denn der Renault ist viel besser – nicht nur der Motor, sondern auch das Fahr-werk. Der einzige Unterschied ist, dass ich mit dem Renault erst mal ins Ziel kommen muss.

? F: Wie sieht Dein Plan für die nächste Saison aus? Bleibst Du beim Renault Clio und der Junior Weltmeisterschaft oder hast Du anderes vor?
JB: Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Ich will erst mal sehen, wie dieses Saison verläuft und dann einen Entschluss fassen.

? F: Der Citroen C2 1600 hat in Deutschland eine fantastische Bilanz, mit ihm wurde in den letzten beiden Jahren die Junior-Wertung gewonnen. Was denkst Du, macht das Auto hier so gut? Haben andere Autos inzwischen aufgeholt?
Aaron Burkart (AB): Ich glaube, dass das Auto für Asphalt gebaut wurde, die Suzuki sind eher für Schotter entwickelt. Und die Citroens wurden in den letzten beiden Jahren von guten Fahrern pilotiert. Ich will nicht sagen, dass ich einen weiteren Citroen Sieg beisteuern kann, aber ich werde mein bestes geben.

? F: Die Bedingungen können hier sehr tückisch sein: wie beeinflusst das ein zweiradgetriebenes Auto?
Jozef Berez (JB): Es wird definitiv schwierig sein, aber das gilt für alle Fah-rer. Ich fühle mich auf nassen Straßen sehr wohl, also mache ich mir keine Sorgen.

FRAGEN VON JOURNALISTEN:

Martin Holmes (Martin Holmes Rallying, UK)
? F: Aaron, hast Du jemals davon geträumt, der höchstgesetzte deutsche Fahrer bei der Rallye Deutschland zu sein?
Aaron Buirkart (AB): Nein, ich dachte nicht, dass das jemals passieren würde.

 
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