18.11.2003
Erste Testfahrten des Volkswagen Race-Touareg
in der Wüste
- Jutta Kleinschmidt und Bruno Saby vom Race-Touareg begeistert
Zwei Wochen Stress nonstop, Wüstenhitze, steilste Dünenauffahrten,
meterhohe Sprünge - Volkswagen setzt den neuen Race-Touareg
seit dem 10. November einem rigorosen Dauer-Testprogramm in Marokko
aus. Im Cockpit des neuen Wüsten-Renners: Werkspilotin Jutta
Kleinschmidt mit Beifahrerin Fabrizia Pons sowie die Neuverpflichtungen
Bruno Saby und Matthew Stevenson. In harten Testprozeduren bereiten
sie den neuen Race-Touareg nun in der Wüste auf seinen ersten
Wettbewerb - die Rallye Dakar im Januar 2004 - vor.
"Zunächst einmal muss sich der Race-Touareg mit all
seinen neu entwickelten Komponenten im rauen Wüstenalltag
bewähren", erklärt Motorsport-Direktor Kris Nissen.
"Dann gilt es, ein optimales Zusammenspiel aller Systeme
zu erarbeiten. Das Fahrwerk, der Allradantrieb und die Charakteristik
des 2,3-Liter-Fünfzylinder-TDI®-Motors müssen fein
aufeinander abgestimmt werden und darüber hinaus auch den
Wünschen unserer Piloten entsprechen. Bis zum 25. November
wollen wir so viele Test-Kilometer wie möglich abspulen.
Wenn alles weiterhin so planmäßig und präzise
läuft, hätten wir dann nahezu die Distanz der Rallye
Dakar simuliert."
Jutta Kleinschmidt und Bruno Saby sind bereits nach den ersten
Testtagen von den Qualitäten des Race-Touareg begeistert.
"Das Auto fühlt sich richtig gut an. Das Gesamtpaket
hat ungeheures Potenzial - und wir stehen erst am Anfang der Entwicklung",
lautet die Zwischenbilanz der Dakar-Siegerin des Jahres 2001.
"Wir haben uns in den ersten Tagen darauf konzentriert, die
Fahrwerksabstimmung auf kleinen Bodenunebenheiten zu verbessern.
Sprünge und große Wellen hat das Auto bereits sehr
gut gemeistert." Ihr französischer Teamkollege ergänzt:
"Der Race-Touareg ist durch seine Gewichtsverteilung sehr
gut ausbalanciert und mit viel Liebe zum Detail gebaut worden.
Dieses Fahrzeug überzeugt mich auf Anhieb."
Beide Piloten testen in Anwesenheit von Eduard Weidl, dem technischen
Leiter des Projekts, jede Änderung im Wechselspiel, bevor
sie ihre Wünsche mit den Technikern erörtern und die
weitere Entwicklungsrichtung festlegen.