Rallye
Dakar - Ruhetag - 08. Januar 2006 - Mitsubishi-Info:
Spitzenreiter Mitsubishi bereitet
sich auf zweite Dakar-Woche vor
- Mitsubishi belegt zu Halbzeit der Dakar die
Plätze eins, zwei und vier
- Mitsubishi Doppelspitze startet mit 26 Minuten Vorsprung
in die letzte Woche
- Sieben Prüfungen mit 2114 Kilometern müssen noch
absolviert werden
Sitzenreiter
Stéphane Peterhansel |
Ruhetag
bei der Rallye Dakar. Das auf den Gesamtplätzen
eins, zwei und vier liegende Mitsubishi Werksteam
nutzt die Zeit, um sich auf die entscheidende Woche
der härtesten Wüstenrallye der Welt vorzube-reiten.
Teamchef Dominique Serieys erklärte: "Wenn die Rallye
hier in Nouakchott zu Ende wäre, könnte ich sagen,
wir hätten einen guten Job gemacht. Aber wir haben
erst Halbzeit und viele harte Prüfungen warten noch
auf uns. Das weiß jeder im Team. Jeder von uns arbeitet
hier für den anderen. Das ist eine unserer Stärken."
Mit Ausnahme des Ausfalls von Hiroshi Masuoka nach
einem Unfall sah sich Mitsubishi mit keinen größeren
Problemen konfrontiert, die über die typischen Tücken
der Rallye Dakar hinausgehen. Die Pajero Evolution
sind gleichsam schnell und zuverlässig unterwegs.
An insgesamt drei von bisher acht Rallye-Tagen lag
Mitsubishi mit zwei Autos an der Spitze. Sowohl
Nani Roma als auch Luc Alphand und Stéphane Peterhansel
haben den Wettbewerb jeweils angeführt. Außerdem
gewann Vorjahres-sieger Peterhansel zwei Etappen.
Sein Triumph am siebten Tag war sein insgesamt 50.
Dakar-Prüfungssieg.
"Peter", wie der 40 Jahre alte Franzose von seinen
Kollegen genannt wird, startet mit einem denkbar
knappen Vorsprung von 32 Sekunden vor seinem Teamkollegen
Alphand in die letzte Dakar-Woche. Nani Roma hat
als Vierter 45 Minuten Rückstand, zu Platz drei
fehlen 19 Minuten.
Zu den anstehenden Aufgaben sagte Peterhansel: "Gleich
am Montag wartet die längste und eine erneut sehr
schwere Dakar-Prüfung auf uns. Ich fahre als Zweiter
los, aber die letzten Tage haben gezeigt, dass es
für mich kein Problem ist, vorn zu fahren. Das Wichtigste
ist, dass wir weiter das Tempo bestimmen und den
Druck auf die Gegner verstärken. Momentan ist Giniel
de Villiers im Volkswagen unser bester Verfolger.
Luc fährt für das gleiche Team wie ich, wenn er
gewinnen sollte, wäre es für Mitsubishi ebenfalls
eine tolle Sache. Es geht also darum, das wir unseren
Vorsprung vor Gegnern aus anderen Teams ausbauen."
Luc Alphand ergänzte: "Am Montag, bei dem erneut
viele Dünen bewältigt werden müssen, versuchen wir,
in Tuchfühlung mit Stéphane zu bleiben. Alles andere
werden wir dann sehen. Ich gehe davon aus, dass
man sich nächste Woche jeden Tag eine neue Taktik
überlegen muss."
Nani Roma sagte: "Wir haben zwei Autos an der Spitze,
ich stehe also nicht unter dem Druck, gewinnen zu
müssen. Ich sehe meine Aufgabe darin, Verfolger
wie Giniel de Villiers und die Schlesser-Buggys
zu bedrängen und so Stéphane und Luc zu helfen.
Hart wird auch die Marathon-Etappe am 12. Januar,
bei dem am Abend keine Service-Crew auf uns wartet."
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