Rallye
Dakar, Ruehtag, 13. Januar 2007 - Mitsubishi-Info:
Der zwölfte Dakar-Sieg bleibt das Ziel
von Mitsubishi
· Stéphane Peterhansel will Führungsduo in den
Dünen attackieren
· Alphand und Masuoka greifen von den Plätzen vier und
fünf an
· Nani Roma nach Überschlag auf Platz 23 zurückgefallen
· Mitsubishi unterstützt 2007 drei Hilfsorganisationen
Ungewohnte Rolle für Mitsubishi bei der Rallye Dakar:
Das Siegerteam der letzten sechs Jahre liegt am Ruhetag
nicht wie gewohnt in Führung, sondern startet als Jäger
in die entscheidende letzte Woche des Wüsten-klassikers.
Stéphane Peterhansel, Luc Alphand und Hiroshi Masuoka
liegen hinter zwei Volkswagen auf den Plätzen drei,
vier und fünf. Einzig Nani Roma fiel nach einem Überschlag
auf dem Weg zum Rast-Ort Atar aus den Top Ten. Der Spanier
wird auf Position 23 geführt.
Ziel des Teams bleibt weiterhin der insgesamt zwölfte
Dakar-Sieg für Mitsubishi. Mitsubishi Teamchef Dominique
Serieys bilanzierte nach den ersten sieben Prüfungen:
"Unsere Gegner sind stark gestartet und haben pausenlos
Druck gemacht. Wir waren ebenfalls gut unterwegs, mussten
aber bereits einige kleine Rückschläge hinnehmen, die
uns einer mög-lichen Führung beraubten. Aber noch vor
dem Start hatte ich für den Ruhetag das Ziel gesetzt,
unter den besten Fünf zu liegen mit nicht viel mehr
als 20 Minuten Rückstand. Das haben wir mit zwei Autos
ge-schafft."
Besonders auf den kommenden harten Wüstentagen in Mauretanien
will Mitsubishi den Druck auf die Vorderleute erhöhen.
Serieys: "Die Prüfun-gen von Atar nach Tichit und von
Tichit nach Néma scheinen extrem schwierig zu werden.
Dort kann man viele Minuten gewinnen und verlieren.
Ich gehe davon aus, dass es dort zu Verschiebungen im
Vorderfeld kommt."
Stéphane Peterhansel, der durch einen Kupplungsschaden
auf der vierten Etappe 25 Minuten einbüßte und so den
Sprung an die Spitze verpasste, will auf den anstehenden
Wüstenetappen verloren gegangenen Boden gut-machen.
"In den Dünen war ich immer gut unterwegs. Und in den
kom-menden Tagen gibt es eine Menge davon", freut sich
der achtfache Dakar-Gewinner.
Auch Vorjahressieger Luc Alphand startet optimistisch
in die entschei-dende Dakar-Woche: "Der erste Platz
ist immer noch in Reichweite. Aber um zu gewinnen, müssen
wir endlich das Pech abschütteln, dass uns letzte Woche
Tag für Tag Zeit gekostet hat."
Hiroshi Masuoka hat seinen dritten Dakar-Sieg trotz
über einer Stunde Rückstand ebenfalls noch nicht abgeschrieben:
"Ich kann in den nächsten Tagen eine Menge Zeit gutmachen.
Priorität hat für mich allerdings, das Team beim Kampf
um den zwölften Dakar-Sieg zu unterstützen."
Nach einem Überschlag, bei dem auch ein Ventil im Motor
beschädigt wurde, erreichte Nani Roma die Oase Atar
erst in den späten Abend-stunden des 12. Januar im Schlepptau
eines Service-Lkw. Nach erfolg-reicher Reparatur setzt
der Spanier die Rallye nach dem Ruhetag als 23. der
Gesamtwertung fort. Er wird seinen drei Teamkollegen
auf den letzten acht Prüfungen als "schnelle Eingreiftruppe"
wichtige Rückendeckung geben.
Aber Mitsubishi hat sich nicht nur sportlich hohe Ziele
gesteckt. Der japanische Autohersteller, der seit 1983
bei der Rallye Dakar vertreten ist, engagiert sich seit
Jahren bei verschiedenen Entwicklungshilfe- und Gesundheits-Projekten
in Afrika. Teamchef Dominique Serieys nutzte den Ruhetag,
um das Engagement von Mitsubishi im Jahr 2007 zu erläutern.
Mit "SOS Sahel", "Actions Dakar" und der "Dakar Solidario
Foundation" werden drei Organisationen.
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