13.
Januar 2010:
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Sainz
setzt sich mit erstem Tagessieg etwas ab
* Volkswagen dominiert mit seinen drei Touareg
nach wie vor klar die
Rallye Dakar 2010, die Verfolger kämpfen weiter
mit stumpfen Waffen.
Mit
drei Touareg in Front erreichte der Vorjahressieger
Volkswagen am zehn-ten Wertungstag der 32. Rallye
Dakar die chilenische Hauptstadt Santiago. Der seit
sieben Tagen führende Spanier Carlos Sainz hat sich
mit seinem ersten Tagessieg leicht um 10:06 Minuten
von seinen Teamkollegen Timo Gottschalk aus Berlin
und dessen Chauffeur Nasser Al-Attiyah aus Katar
abgesetzt. Der Amerikaner Mark Miller komplettierte
mit einem Rückstand von 28:19 Minuten den schnellen
Wolfsburger Dreier.
Nach wie vor muss der erfolgreichste Dakar-Teilnehmer
Stéphane Peter-hansel aus Frankreich in der VW-Verfolgerrolle
mit stumpfen Waffen leben. Im BMW X3 des X-Raid-Teams
aus Trebur ist er mit einem Rückstand von 2:14:20
Stunden weiterhin keine Gefahr für das niedersächsische
Team. In seinem Schlepptau folgte sein Teampartner
und Landsmann Guerlain Chicherit, der 2:30:59 Stunden
zurücklag. Dirk von Zitzewitz (Karlshof) und Giniel
de Villiers (Südafrika), die 2009 den ersten offiziellen
Dakar-Triumph von Volkswagen eingefahren hatten,
blieben nach einigen Schwierigkeiten in der ersten
Woche hinter dem besten Mitsubishi-Piloten Carlos
Sousa (Por-tugal) auf dem siebten Rang (Rückstand:
4:46:13 Stunden).
Auf den schmalen Bergpässen von La Serena nach Santiago
war der frühere Rallye-Weltmeister Sainz ganz in
seinem Element. Steinige Böden, enge Kehren, viele
Bremsmanöver - die Anforderungen erinnerten teilweise
eher an die Rallye-WM als an eine Wüstenrallye.
Sainz gewann die zehnte Etappe des Wüsten-Klassikers
im Race Touareg mit 28 Sekunden Vorsprung vor Peterhansel.
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor):
"Das war heute eine Prüfung wie bei Sprintrallyes.
Wir hatten die Fahrzeuge neu abgestimmt. Die Autos
waren dadurch sehr wendig und schnell. Wir können
mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein, dürfen
aber nicht vergessen, dass es noch ein langer Weg
bis ins Ziel ist. Alle müssen weiter perfekt arbeiten."