13.
Januar 2010:
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Wieder
ein Dakar-Tagessieg für Kahle/Schünemann
* Das HS RallyeTeam Matthias Kahle/Dr. Thomas
Schünemann holt
peu-à-peu weiter auf.
Mit
Sicherheit erfolgreich: Auf der zehnten Etappe holt
das HS RallyeTeam um Matthias Kahle und Dr. Thomas
M. Schünemann seinen dritten Tages-sieg in der Buggy-Klasse
T1.3. Nach zehn von 14 Etappen belegen die beiden
Deutschen weiterhin den zweiten Platz bei den Buggies
und Gesamt-rang 19. Matthias Kahle und Dr. Thomas
M. Schünemann setzen ihre be-eindruckende Aufholjagd
bei der Rallye Dakar fort.
Seit dem Getriebeschaden in der dritten Etappe hat
sich das HS RallyeTeam im Gesamtklassement Tag für
Tag verbessert und insgesamt mehr als 50 Positionen
gutgemacht. Ein weiterer Schritt gelang den beiden
Deutschen in der zehnten Prüfung: Kahle/Schünemann
zogen an Nicolas Gibon (Toyota VDJ200) vorbei, der
durch einen Überschlag Zeit verlor, und liegen jetzt
auf Rang 19 in der Gesamtwertung. Mit zehn Minuten
Vorsprung auf Kahle/ Schünemann befindet sich auch
Gibons Teamkollege Jun Mitsuhashi weiter-hin in
Schlagdistanz zu dem deutschen Duo.
Dabei gestaltete sich die zehnte Etappe gar nicht
nach dem Geschmack des HS RallyeTeams: Auf den kurvenreichen
Schotterwegen der heutigen Prüfung kam es vor allem
auf Traktion an - und hier fehlt den Buggies der
Allradan-trieb. Dieser Nachteil war in den Tagesergebnissen
klar zu erkennen. Nach drei Top-20 Ergebnissen wurden
Kahle/Schünemann diesmal zwar "nur" 22. in der Tageswertung.
Dafür waren sie auf dem fahrerisch anspruchsvollen
Terrain erneut das Mass der Dinge in der Buggy-Klasse
T1.3. Nach 238 Kilometern setzte sich der rote Buggy
des HS RallyeTeams gegen Yaroslav Solovyev und Bernard
Errandonea (beide SMG-Buggy) durch.
Matthias Kahle:
"Die Prüfung heute war fahrerisch sehr anspruchsvoll.
Wir sind über rut-schige, kurvenreiche Pisten gefahren,
die gleichzeitig sehr hart für die Reifen waren.
An den Ergebnissen kann man sehen, dass es eine
klassische Allrad-Etappe war. Mit einem Buggy konnte
man heute nicht viel reissen. Unser Klassensieg
zeigt aber, dass wir einen guten Job gemacht haben.
Das gibt uns noch einmal Extra Motivation für die
kommenden Tage."
Dr. Thomas M. Schünemann:
"Die Navigation war heutige vergleichsweise einfach.
Teils standen so viele Zuschauer an der Strecke,
dass sie uns automatisch den Weg gewiesen haben.
Allerdings hatten wir heute ein kleines Problem.
Unmittelbar nach dem Start hatten wir einen leichten
Druckverlust in einem der Hinterräder, das konnten
wir aber durch das automatische Luftdrucksystem
ausgleichen. Zum Glück wehte heute ein kräftiger
Wind, wir mussten also nicht im Staub fah-ren."
Die ersten 50 Kilometer der morgigen elften Etappe
sind die einzigen bei der Dakar, die in Höhenlage
ausgetragen werden. In der sauerstoffarmen Höhen-luft
müssen die Teilnehmer auf ein Teil der Motorleistung
verzichten, dafür werden sie durch einzigartige
Ausblicke auf den fast 7.000 Meter hohen Cerro Aconcagua
entschädigt. Auf den letzten 20 von insgesamt 220
Kilometern der Prüfung in Richtung San Juan sind
schliesslich die Bremsen der Fahr-zeuge gefragt.