14.
Januar 2010:
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Al-Attiyah
greift Sainz an
* Der bislang führende Carlos Sainz hat auf
der elften Entscheidung
Boden auf seinen VW-Team internen Verfolger Nasser
Al-Attiyah
verloren.
Carlos
Sainz aus Spanien hat bei der 32. Rallye Dakar seinen
ersten Sieg noch nicht in trockenen Tüchern. Im
weiterhin führenden VW-Trio haben der Berliner Timo
Gottschalk und sein Pilot Nasser Al-Attiyah aus
Katar die Schlussoffensive auf ihren Stallgefährten
aus Madrid eröffnet. Auf der elften Entscheidung
kam das arabisch-deutsche Team bis auf 4:28 Minuten
an den zweifachen Rallye-Weltmeister heran. "El
Matador" schien allerdings seit der Mitte der 220
km langen Prüfung wegen eines beschädigten Luftkanals
auf der linken Dachseite etwas gehandikapt. Mit
einem Rückstand von 23:50 Minuten folgte der Amerikaner
Mark Miller weiterhin als Gesamtdritter.
Auch im letzten Jahr führte Sainz vor der drittletzten
Prüfung. Auf dieser aber stürzte er in eine metertiefe
Schlucht und schied wegen Verletzung seines damaligen
Beifahrers Michel Perin aus. Dem Franzosen Stéphane
Peter-hansel bleibt nach wie vor die Rolle des Jägers
nach dem verlorenen Sieg. Im X-Raid-BMW X3 blieb
er mit einem Rückstand von 2:09:53 Stunden vor sei-nem
Landsmann und Teamkollegen Guerlain Chicherit Vierter.
Mit der zweiten Anden-Überquerung im Schatten des
Aconcagua, der höchsten Erhebung der westlichen
Hemisphäre, führte die Tagesroute von Chile wieder
zurück nach Argentinien. Im Land der Gauchos werden
bis am Samstagabend die letzten drei sportlichen
Entscheidungen der zweiten südamerikanischen Auflage
ausgetragen.