03.
Januar 2010 - 1. Etappe:
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Schatten
über Roma-Sieg mit dem 59. Todesopfer
Die
32. Ausgabe der Rallye Dakar ist gleich auf der
ersten Etappe von einem schweren Unfall mit einer
Toten überschattet worden. Der deutsche Fahrer Mirco
Schultis kam mit seinem Auto Medienberichten zufolge
in einer Kurve von der Straße ab und raste in eine
Zuschauergruppe. Eine 28-jährige Frau erlitt so
schwere Verletzungen, dass sie im Krankenhaus starb.
Zwei weitere Schwerverletzte wurden in Krankenhäusern
behandelt, zwei Menschen ka-men mit leichteren Verletzungen
davon.
Die Rennleitung betonte, dass sich der Unfall an
einem nicht für Zuschauer zugelassenen Streckenabschnitt
ereignet habe. Medien berichteten jedoch, die Opfer
hätten dem Rennen von ihrem eigenen Grundstück aus
zugesehen. Was mit Schultis und seinem Beifahrer
passierte, war zunächst nicht be-kannt.
Den Auftakt der Rallye gewann in der Kategorie Autos
der Spanier Juan «Nani» Roma im BMW X3 des hessischen
X-Raid-Teams. Der 37 Jahre alte Motorradsieger von
2004 fuhr einen Vorsprung von 2:07 Minuten auf seinen
Landmann Carlos Sainz im favorisierten VW Touareg
heraus. Vorjahressieger Dirk von Zitzewitz aus Karlshof
und sein südafrikanischer Fahrer Giniel de Villiers
erreichten in einem weiteren VW Touareg mit einem
Rückstand von 4:31 Minuten die fünfte Tagesposition.
Rang drei mit einem Rückstand von 2:50 Minuten sicherte
sich der neunmalige französische Rekord-Sieger Stéphane
Peterhansel im zweiten BMW X3 vor dem Wolfsburger
Neuzugang Nasser Al-Attiyah, der mit seinem Beifahrer
Timo Gottschalk 3:29 Minuten auf Roma zurücklag.
Auch im vergangenen Jahr hatte ein X-Raid-BMW den
südamerikanischen Auftakt gewonnen. Damals saß der
Katari Al-Attiyah, heute bei Volkswagen, am BMW-Steuer.
Der sechsfache Deutsche Rallye-Meister Matthias
Kahle (Köln) erreichte in seinem Honda-Buggy, dem
besten zweiradgetriebenen Fahrzeug, nach der ersten
von 14 Prüfungen den 15. Platz.