03.
Januar 2010 - 1. Etappe:
|
 |
Gelungener
"Dakar"-Start für Volkswagen
Geschlossene
Teamleistung am ersten „Dakar“-Tag: Volkswagen absolvierte
die erste Prüfung der Rallye Dakar 2010 mit einem
guten Ergebnis. Alle fünf Race Touareg liegen zu
Rallyebeginn unter den besten zehn. Carlos Sainz/
Lucas Cruz (E/E) erreichten das Tagesziel im besten
Volkswagen Race Touareg mit 2.07 Minuten Abstand
an zweiter Stelle hinter ihrem spanischen Landsmann
Nani Roma im X-raid-BMW. Der nächste Race Touareg
folgt auf Platz vier: Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk
(Q/D) liegen 3.29 Minuten hinter der Spitze. Dahinter
folgen die Vorjahressieger Giniel de Villiers/Dirk
von Zitzewitz (ZA/D) mit 4.31 Minuten Abstand auf
Platz fünf. Mark Miller/ Ralph Pitchford (USA/ZA)
wurden Achte. Der fünfte Race Touareg, gesteuert
von Maurício Neves/Clécio Maestrelli (BR/BR), komplettiert
die Volkswagen Mannschaftsleistung als Zehnter.
Da mehrere Gewässer wegen starker Regenfälle überflutet
waren, sah sich der Veranstalter gezwungen, den
Start der ersten Wertungsprüfung um 52 Kilometer
zu verlegen. Ihre Distanz reduzierte sich dadurch
von 251 auf 199 Kilometer. Zu Beginn standen schnelle
Abschnitte auf festem Boden auf dem Programm. Das
Tagesfinale bildeten kurvenreichere und schmale
Passagen auf steinigem Untergrund, auf denen vor
allem die Fahrer mit Erfahrung bei klassischen Sprint-Rallyes
glänzen konnten.
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Die Rallye hat für Volkswagen sehr gut angefangen.
Alles läuft nach Plan. Mit dem Tagesergebnis sind
wir mehr als zufrieden. Wir haben gerade einmal
vier Prozent der Rallye hinter uns und entsprechend
viel liegt noch vor uns. Morgen wird es auch auf
der zweiten Etappe darum gehen, durchzufahren. Übermorgen
beginnen die schwierigen Abschnitte der Rallye.
Erst dann können wir anfangen, ernsthaft über die
Strategie nachzudenken."
#300 - Giniel de Villiers (ZA), 5. Platz Tages-
/ 5. Platz Gesamt-Wertung
"Es ist eine Ehre, die erste ‚Dakar‘-Etappe als
Titelverteidiger eröffnen zu dürfen. Leider war
es heute nicht besonders von Vorteil. Wir konnten
uns nicht an den Spuren von vorausfahrenden Fahrzeugen
orientieren. Zudem konnte man angesichts vieler
Steine am Streckenrand mit zu viel Risiko mehr verlieren
als gewinnen. Die ersten 200 Kilometer der ‚Dakar‘
waren an-spruchsvoll - aber nicht die entscheidenden.
Deswegen haben wir noch nicht alles gezeigt."
#303 - Carlos Sainz (E), 2. Platz Tages- / 2. Platz
Gesamt-Wertung
"Der Beginn der Etappe verlief durchweg positiv
und wir konnten auf Robby Gordon im Hummer aufschließen,
der vor uns gestartet war. In seinem Staub war es
unmöglich, aus eigener Kraft zu überholen. Wir haben
das Sentinel benutzt, aber offenbar hat Robby es
nicht bemerkt. Dennoch: Platz zwei ist eine gute
Ausgangsposition für den morgigen Tag, der von der
Charakteristik ähnlich werden wird."
#305 - Mark Miller (USA), 8. Platz Tages- / 8. Platz
Gesamt-Wertung
"Die Etappe heute war zu 100 Prozent im Rallye-Weltmeisterschafts-Stil.
Das ist nicht unbedingt der Fahrstil, den ich bevorzuge.
Dennoch bin ich mit dem ersten Tag zufrieden, denn
wir haben nicht viel Zeit verloren, obwohl wir vorsichtig
zu Werke gegangen sind. Die Rallye Dakar wird niemals
am ersten Tag entschieden. Gerade zu Beginn ist
es wichtig, kein unnötiges Risiko ein-zugehen und
das Auto in Top-Zustand zu halten."
#306 - Nasser Al-Attiyah (Q), 4. Platz Tages- /
4. Platz Gesamt-Wertung
"Das war ein guter ‚Dakar‘-Auftakt für uns. Schnelle
Strecken und Abschnitte wie in der Rallye-Weltmeisterschaft
haben sich abgewechselt. Heute kam es darauf an,
sich für den kommenden Tag in eine gute Position
zu bringen. Das haben wir geschafft. Die ersten
200 WP-Kilometer waren aber alles andere als ein
leichter Beginn und vor allem mental anstrengender
als gedacht."
#312 - Maurício Neves (BR), 10. Platz Tages- / 10.
Platz Gesamt-Wertung
"Eine technisch besonders ansprechende Etappe. Die
Route war schmal, sehr kurvig und denen bei meiner
Heimat-Rallye, der ‚Sertoes‘, sehr ähnlich. Sie
zu fahren, hat viel Freude gemacht. Ich denke, dass
wir einen guten Rhythmus gefunden haben. Deshalb
bin ich mit dem ersten Teil der Rallye Dakar, die
für mich neu ist, sehr zufrieden."
Zahl des Tages
Der Volkswagen Race Touareg verfügt bei der
Rallye Dakar 2010 über ins-gesamt 132 Sensoren,
die den Ingenieuren per Datenaufzeichnung Auf-schluss
über Temperaturen, Drücke und mechanische Bewegungen
liefern. Bei der Ankunft im Biwak werden die Daten
jedes einzelnen der fünf 300 PS starken "Dakar"-Prototypen
ausgelesen und mit spezieller Software ausge-wertet,
um anhand dieser Werte die Fahrzeug-Abstimmung zu
optimieren.
Aus dem Volkswagen Biwak
- Volkswagen Technik-Vorstand Dr. Ulrich Hackenberg
testet neuen Amarok
Dr. Ulrich Hackenberg, Volkswagen Vorstand für technische
Entwicklung, hat im Vorfeld der Rallye Dakar den
neuen Volkswagen Amarok einem Praxistest unterzogen.
Vor dem Start des Wüstenklassikers, dessen ersten
Etappen Hackenberg vor Ort verfolgt, standen für
den 59-Jährigen über 5.000 Kilometer im Süden Argentiniens
auf dem Programm.
"Ich war vom neuen Amarok begeistert", so Hackenberg.
"Das Fahrzeug hat sich während der gesamten Tour
nicht nur bewährt, es hat auch viel Aufsehen erregt.
Ich bin mir sicher, dass es gerade in Südamerika
ein Verkaufserfolg wird."
Der Amarok erlebt zusätzlich als speziell mit zusätzlichen
Sicherheitsmerk-malen angepasste Version für die
Rallye Dakar seine Premiere als Begleit-fahrzeug
des Volkswagen Werksteams und als offizielles Rallye-Fahrzeug
des "Dakar"-Veranstalters A.S.O.
- Berti und Det für Timo und Nasser
Volkswagen Copilot Timo Gottschalk setzt bei seinen
Einsätzen im Race Touareg traditionell auf die Unterstützung
besonderer Talismane. Auf den Überrollkäfig des
300 PS starken Marathon-Rallye-Prototypen klebt
der Berliner ein Abziehbild von Mainzelmännchen
Berti. Auch sein Fahrer Nasser Al-Attiyah hat sich
angeschlossen. Der Katarer wählte für die Fahrerseite
das Konterfei von Det für sich.