04.
Januar 2010:
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Dakar-Führung
für Al-Attiyah und Gottschalk
* Der Konter des Titelverteidigers VW erfolgte
auf der zweiten Prüfung
- Timo Gottschalk mit VW-Neuzugang Al-Attiyah erobert
erstmals die
Führung.
Der
Berliner Timo Gottschalk hat zusammen mit seinem
Fahrer Nasser Al-Attiyah (Katar) im VW Touareg erstmals
bei der Rallye Dakar die Führung übernommen. Auf
der 355 km langen zweiten Prüfung zwischen Cordoba
und La Rioja navigierte Gottschalk den VW-Neuzugang
Al-Attiyah zur Bestzeit und an die Spitze um 1:19
Minuten vor dem spanischen Teamkollegen Carlos Sainz
und um 2:30 Minuten vor dem neunmaligen französischen
Rekord-sieger Stéphane Peterhansel im BMW X3. Vorjahressieger
Dirk von Zitzewitz (Karlshof) und sein südafrikanischer
VW-Pilot Giniel de Villiers notierten nach dem zweiten
Wertungstag mit einem Rückstand von 7:17 Minuten
den sechsten Platz.
Der spanische Auftaktsieger Juan Roma fiel nach
einem zweifachen Über-schlag im BMW X3 kurz nach
dem Start, wobei er 15 Minuten verlor, am Ende auf
den achten Platz (Rückstand: 11:44 Minuten) zurück.
Nach nur zwei Kilometern war der samstägliche Höhenflug
von Roma am Sonntag-morgen vorbei. Wegen eines Fahrfehlers
kam der Motorrad-Sieger von 2004 von der Strecke
ab und überschlug sich mit dem BMW X3 zweimal. Fazit
- 15 Minuten und die Führung verloren.
Die Geschichte des zweiten Wertungstages schrieben
zwei VW-Piloten und ein BMW-Fahrer. Al-Attiyah,
der im letzten Jahr im BMW X3 des X-Raid-Teams die
Auftaktprüfung gewonnen hatte, lieferte sich zusammen
mit der brasilianischen VW-Neuverpflichtung Mauricio
Neves und Guerlain Chicherit, der am Samstag wegen
diverser elektronischer Probleme am BMW X3 mehr
als 50 Minuten verloren hatte, einen Kampf um den
Tagessieg. Während das arabisch-deutsche Team Al-Attiyah/Gottschalk
mit dem Tagessieg um 1:08 Minuten vor Chicherit
in Führung ging, konnte sich Neves mit der drittbesten
Tageszeit (2:01 Minuten hinter Al-Attiyah) um fünf
Plätze auf den fünften Rang (Rückstand: 5:40 Minuten)
verbessern.
Kris Nissen, Volkswagen-Motorsport-Direktor, freute
sich über das Ergebnis: "Das war ein hervorragender
Tag für Volkswagen, denn es ist sehr gut gelau-fen.
Wer heute eine vordere Startposition hatte, war
klar im Nachteil. Morgen erwartet uns eine schwierige
Etappe. Aber ich bin sehr zufrieden mit unserem
Tages- und Gesamtergebnis und bin deshalb zuversichtlich,
dass wir morgen daran anknüpfen können."