04.
Januar 2010:
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Kahle/Schünemann:
Mit Sicherheit ans Ziel
* Rückschlag für das HS RallyeTeam: Nach
dem fulminanten Start
wurden Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann
durch
technische
Defekte eingebremst.
Durch
Probleme mit der Bremse und der Stromzufuhr büssten
die Deutschen knapp zwei Stunden ein, in der Gesamtwertung
liegen sie nun auf Platz 70. "Wer bremst, verliert",
besagt zumindest eine gern zitierte Motorsportweis-heit.
Aber: Wer nicht mehr richtig bremsen kann, verliert
noch mehr. Das mussten Matthias Kahle und Dr. Thomas
M. Schünemann auf den ersten Kilometern der zweiten
Dakar-Prüfung feststellen. Vermutlich durch einen
Steinschlag ausgelöst, funktionierte die Bremse
des Buggy nicht richtig. Noch vor der 50-Kilometer-Marke
hielten die Deutschen an, werkelten am Bremskreislauf
und stellten die Vorderradbremse schliesslich ab.
Problem gelöst.
Trotz fehlender Vorderradbremse konnten die Piloten
des HS RallyeTeams in den Zwischenzeiten das Tempo
der anderen Buggies mitgehen, bis Kahle/ Schünemann
durch ein weiteres Problem eingebremst wurden. Ein
Defekt am elektrischen Hauptstromschalter sorgte
immer wieder für eine Unterbrechung des Stromkreislaufs.
Die zweite Prüfung brachte Kahle und Schünemann
erneut kein Glück. Im vergangenen Jahr verloren
die beiden Deutschen drei Stunden auf den Spitzenreiter,
diesmal nur zwei. Der Rückstand auf Pascal Thomasse
im führenden Buggy beträgt nun 1h29'51. In der Gesamtwertung
liegt der Buggy des HS RallyeTeams auf Platz 70.
Matthias Kahle:
"Anscheinend haben wir eine Art Zweite-Prüfung-Syndrom.
Im letzten Jahr hatten wir auf der zweiten WP Schwierigkeiten,
diesmal genau das gleiche Spiel. Aber vielleicht
ist das ja auch ein gutes Omen für uns: Denn letztes
Jahr haben wir am Ende ja noch unsere Klasse gewonnen."
Dr. Thomas M. Schünemann:
"Wir hatten heute vom Start weg Probleme und haben
viel Zeit verloren. Defekte Bremsen sind eine Gefahr
für Zuschauer und Piloten. Entsprechend sind wir
auf Sicherheit gefahren. Die Profis von Fast&Speed
werden den Buggy jetzt eparieren. Morgen starten
wir unsere Aufholjagd. Wir haben zwar anderthalb
Stunden auf die anderen Buggies verloren, aber die
Rallye ist noch lang, wir schauen daher optimistisch
nach vorn."