05.
Januar 2010:
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"Mister
Dakar" Peterhansel in Führung
* Für den neunmaligen Rekordsieger Stéphane
Peterhansel ist auf der
dritten Prüfung eine Durststrecke beendet worden
- Tagessieg und
Führung.
Auf
den ersten sandigen Pisten der 32. Rallye Dakar
war der neunmalige Rekordsieger Stéphane Peterhansel
ganz in seinem Element. Mit seinem ersten Tagessieg
in Südamerika übernahm der 44-jährige Franzose,
mit sechs Motorrad- und drei Automobil-Trophäen
sowie 52 Etappensiegen erfolgreichster Dakar-Starter,
im BMW X3 des hessischen X-Raid-Teams erstmals in
Argentinien die Führung. Mit seiner ersten Bestzeit
seit 2007 und seiner 19. Automobil-Bestmarke verwies
"Mister Dakar" den zweifachen Rallye-Champion Carlos
Sainz aus Madrid im VW Touareg um 4:33 Minuten auf
den Ehrenrang. Sein Teamkollege, der Auftaktsieger
Juan Roma, am Sonntag nach seiner zweifachen Rolle
auf den achten Platz zurückgefallen, versenkte bei
Kilo-meter 95 der dritten Entscheidung seinen BMW
X3 in der Piste und blieb vorerst liegen.
Für Dirk von Zitzewitz aus Karlshof und seinen südafrikanischen
Piloten Giniel de Villiers ist die Wiederholung
des Vorjahressieges ausgeträumt. Sie mussten nach
einem Unfall zu Beginn der Prüfung eine Reparaturpause
einlegen und fielen um 3:00,46 Stunden auf den 22.
Platz zurück. Ihre Teamkollegen, die Vortagessieger
und Sonntag-Spitzenreiter Timo Gott-schalk aus Berlin
und sein Pilot Nasser Al-Attiyah aus Katar, notierten
mit einem Rückstand von 7:31 Minuten den dritten
Rang.
Nach den ersten beiden Prüfungen mit dem Charakter
herkömmlicher Rallyes ging es auf dem dritten 182
km langen Teilstück zwischen La Rioja und Fiambala
erstmals in die Dünen mit echten "Dakar"-Eigenschaften.
Für viele Teilnehmer beginnt erst jetzt der echte
Marathon-Klassiker mit dem Schwer-punkt in der chilenischen
Atacama-Wüste mit den höchsten Dünen und der größten
Trockenheit in der Welt.
"Die Rallye Dakar hat heute richtig begonnen", sagte
VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Wir haben gewusst,
dass es ab heute sehr viel anspruchsvoller werden
würde. Wir waren allerdings ein wenig überrascht,
wie schwierig es tatsächlich war und wie langsam
die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke
gewesen ist. Mit Platz zwei von Carlos Sainz vor
seinen Team-kollegen liegen wir weiterhin gut im
Rennen und haben allen Grund, zuver-sichtlich zu
sein."