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32. Rallye "Dakar"
Argentinien - Chile
01. - 17. Januar 2010
Streckenlänge: 9.030 km - 14 WP's = 4.810 km
05. Januar 2010:

Drei Volkswagen Piloten auf den ersten vier Plätzen

Volkswagen behauptet sich auf der dritten Etappe der Rallye Dakar weiterhin in der Spitzengruppe: Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E), Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) und Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/ZA) liegen mit ihren drei Race Touareg auf den Positionen zwei bis vier bei der härtesten Wüsten-rallye der Welt. Die Führung in der Gesamtwertung übernahmen die Tages-sieger Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) aus dem X-raid-BMW-Team.

Auf der 182 Kilometer langen Prüfung von La Rioja nach Fiambalá in Argen-tinien stieg der Schwierigkeitsgrad der Rallye mit Geröllstrecken, weichem Sand und ersten hohen Dünen deutlich: Sainz, dem mit einer Fahrzeit von 3:01.03 Stunden die zweitbeste Etappenzeit gelang, erreichte auf der Prüfung einen Schnitt von gerade 60,315 km/h. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) mussten nach einem Unfall zu Beginn der Prüfung eine Reparatur-pause einlegen und fielen dadurch zurück.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Die Rallye Dakar hat heute richtig begonnen. Wir haben gewusst, dass es ab heute sehr viel anspruchsvoller werden würde. Wir waren allerdings ein wenig überrascht, wie schwierig es tatsächlich war und wie langsam die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke gewesen ist. Mit Platz zwei von Carlos Sainz vor seinen Teamkollegen liegen wir weiterhin gut im Rennen und haben allen Grund, zuversichtlich zu sein."

#303 - Carlos Sainz (E), 2. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung
"Das war eine physisch und fahrerisch extrem anstrengende Etappen mit unglaublich hohen Temperaturen im Cockpit. Wir haben zwar heute ein bisschen Zeit auf Stéphane Peterhansel verloren. Doch gerade zu Beginn einer ‚Dakar‘ ist es wichtig, das Auto unversehrt ins Ziel zu bringen. Unsere Tage kommen noch."

#305 - Mark Miller (USA), 4. Platz Tages- / 4. Platz Gesamt-Wertung
"Eigentlich verlief die Etappe heute gut für uns. In den Dünen haben wir kaum Zeit verloren, Reifenschäden vermieden und uns zu keinem Zeitpunkt fest-gefahren. Mit diesem Abschnitt sind wir sehr zufrieden. Unser Problem war allerdings der Auftakt in die Wertungsprüfung: Dort haben wir uns gleich zu Beginn verfahren und einen Haufen Zeit mit Suchen verloren. Das sollte uns besser nicht jeden Tag passieren."

#306 - Nasser Al-Attiyah (Q), 3. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung
"Heute hat die ‚Dakar‘ zum ersten Mal ihr wahres Gesicht gezeigt. Die Etappe war extrem hart, und wir sind erstmals im weichen Sand gefahren. Leider haben wir durch einen Reifenschaden Zeit verloren und uns einmal verfahren. Mein Beifahrer Timo Gottschalk musste aussteigen, um an einem Canyon nach dem Weg zu suchen. Das hat Zeit gekostet, doch es kommen noch genug Gelegenheiten, sie wieder aufzuholen."

#312 - Maurício Neves (BR), 14. Platz Tages- / 10. Platz Gesamt-Wertung
"Fahrerisch und navigatorisch hatte es der dritte Rallye-Tag in sich. Wir haben ein bisschen Zeit verloren, weil wir uns zu Beginn verfahren hatten. Der Dünenabschnitt war schwer zu bewältigen, weil teilweise nur schmale Be-reiche zu befahren waren. Doch alles in allem bin ich zufrieden, denn die harten Tage kommen noch. Auch wenn wir etwas Zeit eingebüßt haben - alles ist noch möglich."

Zahl des Tages
Die maximale Pulsfrequenz von Nasser Al-Attiyah betrug auf der dritten Etappe der Rallye Dakar 218 Herzschläge. Während der 182 Kilometer langen Wertungsprüfung schlugen bei Messungen die Werte des Katarers zu 91 Prozent mit Herzschlägen zwischen 120 und 160 pro Minute zu Buche. Zum Vergleich: Ein Fußballprofi hat während 90 Minuten Spiel maximal 180, durchschnittlich zwischen 100 und 120 Pulsschläge. Die Herzfrequenz setzt sich zusammen aus Belastungs-Puls und - insbesondere im Motorsport - aus Stress-Puls.

Wussten Sie, dass ...
... jeden Abend sogenannte Check-runs absolviert werden? Sobald der Service am Race Touareg erledigt ist, werden die 300 PS starken "Dakar"-Prototypen noch einmal auf kurzen Ausfahrten überprüft und anschließend die Datenaufzeichungen ausgewertet.

... das Catering der "Dakar"-Organisatoren jeden Tag 2.500 Gäste bewirtet? Insgesamt werden täglich 1,5 Tonnen Lebensmittel und 12.000 Halbliter-Flaschen Wasser verbraucht.

32. Rallye Dakar
01. - 17.01.2010

WP 3
1. Peterhansel 9:14.28
2. Sainz 4.33
3. Al-Attiyah 7.31
4. Miller 13.12

5. Holowczyc

41.38
6. Sousa 46.45
Bestzeiten
WP 1: Roma (1)
WP 2: Al-Attiyah (1)
WP 3: Peterhansel (1)
Führungen
WP 1: Roma
WP 2: Al-Attiyah
WP 3: Peterhansel
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