06.
Januar 2010:
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HS
RallyeTeam - spektakuläre Aufholjagd
* Nach zwei problemreichen Tagen kämpften
sich Matthias Kahle/Dr.
Thomas Schünemann wieder nach vorne.
Nach
der Dramatik der letzten Tage konnten Matthias Kahle
und Dr. Thomas M. Schünemann am Dienstag endlich
wieder Gas geben. Nicht einmal ein schleichender
Plattfuss hielt das deutsche Duo auf dem Weg zu
Platz 21 auf. Die Strapazen haben sich gelohnt:
Bis tief in die Nacht schraubten die Me-chaniker
um Johnny Hakvoort am roten Wüstenbuggy und reparierten
das defekte Sechsganggetriebe. Rechtzeitig zur heutigen
Etappe war die Mann-schaft von Fast&Speed fertig.
Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann konnten
in ein bestens vorbereitetes Auto einsteigen und
ihre Aufholjagd beginnen. Trotz eines schleichenden
Plattfusses verbuchte der Buggy des HS RallyeTeams
Platz 21 in der Tagesgesamtwertung und Rang Drei
in seiner Klasse. Kahle/ Schünemann mussten sich
nur Stéphane Henrard (VW Tarek Buggy, Platz 18)
und Bernard Errandonea (SMG-Buggy, Platz 20) knapp
geschlagen geben. Im Gesamtklassement verbesserte
sich die deutsche Fahrerpaarung von Gesamtrang 66
auf 45.
Eine kleine Sensation gelang dem T4-Racetruck des
HS RallyeTeams: Nach ihrer grossartigen Leistung
als Pannenhelfer setzten Mathias Behringer, Sieg-fried
Schadl und Hugo Kupper heute ein Ausrufezeichen
in eigener Sache. Nach einer problemlosen Etappe
fuhr das deutsch-niederländische Trio die achtbeste
Zeit - und war damit der schnellste T4- Truck! In
der Gesamt-wertung klettern Behringer/Kupper/Schadl
von Platz 24 auf 18.
Matthias Kahle:
"Wenn man die Etappe heute mit den letzten Tagen
vergleicht, hatten wir einen regelrecht entspannten
Tag. Die heutige Prüfung war nicht so an-spruchsvoll
und wir sind endlich wieder richtig zum Fahren gekommen.
Die Jungs haben letzte Nacht einen tollen Job gemacht,
das Auto lief tadellos. Mehr war für uns heute nicht
drin, da fehlte uns einfach ein bisschen Leistung."
Dr. Thomas M. Schünemann:
"Zunächst einmal danke ich unserem hervorragenden
Service-Team, das in der letzten Nacht gute Nerven,
Kompetenz und Leistungsstärke pur gezeigt hat. Wir
hatten heute keinerlei Probleme. Die ersten 60 WP-Kilometer
waren sehr staubig. Da war es ein grosser Vorteil,
dass wir als 21. Auto gestartet sind. Danach ging
es in die Dünen. Nachdem gestern so viele Autos
stecken geblieben sind, haben wir eine neue Taktik
ausprobiert. Wir sind auf eine Art ‚Aussichtspunkt'
gefahren und haben von dort aus unseren Weg gewählt."
Am Mittwoch erwartet die Teilnehmer die erste lange
Prüfung der Dakar 2010. Auf dem Weg von Copiapo
nach Antofagasta sind 483 Kilometer in Wertung zu
absolvieren. Die Prüfung in der Atacama-Wüste wird
physisch und psy-chisch sehr anstrengend. In der
steinigen Passage zu Beginn ist höchste Konzentration
gefordert, später geht es im weichen Fesh-Fesh-Sand
- oder Guadal, wie man ihn in Südamerika nennt -
darum, sich möglichst nicht festzufahren.