07.
Januar 2010:
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Dreifachführung
für Volkswagen mit Sainz in Front
* Während der Titelverteidiger Volkswagen
seine Aussichten auf den
zweiten Sieg stärkte, gerät der Herausforderer von
X-Raid immer
mehr in Bedrängnis.
Volkswagen
hat sich am fünften Wertungstag der 32. Rallye Dakar
als Titel-verteidiger nachhaltig zurückgemeldet.
Nach der 483 km langen Entschei-dung durch die chilenische
Atacama-Wüste von Copiapo nach Antofagasta hat Carlos
Sainz aus Spanien erstmals bei der zweiten südamerikanischen
Auflage die Führung übernommen. Am Mittwochabend
hatte der zweifache Rallye-Weltmeister aus Madrid
einen Vorsprung von 4:37 Minuten auf seinen arabischen
Teamkollegen Nasser Al-Attiyah und dessen Berliner
Beifahrer Timo Gottschalk herausgefahren. Mit seinem
ersten Tagessieg komplettierte der US-Amerikaner
Mark Miller (9:39 Minuten Rückstand) die Wolfsburger
Dreifachführung.
VW profitierte allerdings vom Pech des bisher führenden
Franzosen Stéphane Peterhansel, der wegen großer
Antriebsprobleme am BMW X3 auf der bislang längsten
Entscheidung 2010 mehr als zwei Stunden verlor und
deswegen vom erstan auf den zehnten Platz zurückfiel.
Das private X-Raid-Team des BMW-Erben Sven Quandt
ist in seiner Rolle als Herausforderer inzwischen
ziemlich angeschlagen. Zu Beginn setzte ein defekter
Sensor den Franzosen Guerlain Chicherit, Gewinner
des Marathon-Weltcups 2009, für mehr als 50 Minuten
außer Gefecht. Mit einem Rückstand von 1:27:41 Stunden
ist er aber inzwischen auf dem achten Platz der
beste X-Raid-Pilot.
Nach dem Auftaktsieg zerstörte der Spanier Juan
Roma beim Sturz in eine metertiefe Schlucht seinen
BMW X3 so stark, dass er aufgeben musste. Am Mittwoch
erwischte es auch die Quandt-Neuverpflichtung, den
neunmaligen Rekordsieger und den am Vortag noch
führenden Peterhansel. In die Rolle des Wolfsburger
Jägers ist inzwischen der US-Amerikaner Robby Gordon,
der mit seinem PS-gewaltigen Hummer mit einem Rückstand
von 59:55 Minuten auf dem vierten Platz rangierte.