08.
Januar 2010:
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VW
verteidigt Dreifachführung
* Titelverteidiger VW hat seine Dreifachführung
mit der Speerspitze
Carlos Sainz behauptet, Pechvogel Stéphane Peterhansel
kämpfte
sich zurück.
Titelverteidiger
Volkswagen hat auf der sechsten Prüfung der 32.
Rallye Dakar seine am Vortag übernommene Dreifachführung
verteidigt. Der zweifache Rallye-Weltmeister Carlos
Sainz aus Madrid lag nach der 418 km langen Entscheidung
von Antofagasta ins nordchilenische Iquique 15:24
Minuten vor dem Berliner Timo Gottschalk mit seinem
Piloten Nasser Al-Attiyah (Katar) und 17:47 Minuten
vor seinem amerikanischen VW-Touareg-Kollegen Mark
Miller.
Der neunfache französische Rekordhalter Stéphane
Peterhansel, der am Vortrag wegen eines Antriebwellenschadens
am BMW X3 mehr als zwei Stunden verloren hatte und
vom ersten auf den zehnten Platz zurückgefallen
war, kämpfte sich im Gesamtklassement wieder etwas
zurück. Mit seiner zweiten Bestmarke bei der zweiten
südamerikanischen Auflage der Rallye Dakar fuhr
der 44-Jährige auf den achten Platz (Rückstand:
2:04:02 Stunden) vor. Bester Pilot des hessischen
X-Raid-Team von Sven Quandt ist der Franzose Guerlain
Chicherit auf dem siebten Rang mit einem Rückstand
von 1:51:42 Stunden.
Hinter dem Wolfsburger Trio reihte sich der Portugiese
Carlos Sousa im Benziner-Mitsubishi Race-Lancer
auf dem vierten Platz (Rückstand: 1:34:04 Stunden)
ein. Der bisherige Wolfsburger-Jäger Robby Gordon
fiel in seinem PS-gewaltigen Hummer vom vierten
auf den sechsten Platz (Rückstand: 1:48:25 Stunden)
zurück.
Bis kurz vor dem Ziel der 418 Kilometer langen Prüfung
von Antofagasta nach Iquique in der Atacama-Wüste
von Chile sah es so aus, als hätten Miller/ Pitchford
den zweiten Gesamtrang übernommen. Auf den letzten
25 Kilo-metern verwandelte sich ihr zeitweiliger
Vorsprung von 3.19 Minuten auf Al-Attiyah in der
Gesamtwertung jedoch in einen Rückstand von 2.23
Minuten.
Volkswagen musste auf der sechsten Tagesetappe allerdings
auch einen Rückschlag hinnehmen: Das brasilianische
Duo Maurício Neves/Clécio Maestrelli schied nach
einem Überschlag aus. Fahrer und Beifahrer geht
es den Umständen entsprechend gut. Maurício Neves
wurde zu einer Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht.
Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Auf sportlicher Ebene lief der Tag gut für uns.
Die drei in Führung liegenden Race Touareg sind
gut durchge-kommen, obwohl es nach ersten Aussagen
der Fahrer eine extrem schwierige Etappe gewesen
sein muss. Die Naviga-tion war anspruchsvoll, der
puderartige Fech-Fech-Sand verlangte den Fah-rern
alles ab. Morgen gilt es, die mit 600 Kilometern
längste Prüfung der Rallye vor dem Ruhetag am Samstag
gut zu überstehen. Die heutige Etappe hielt aber
auch einen kleinen Schock für uns bereit: Unser
brasilianisches Duo erlebte einen heftigen Überschlag.
Während Copilot Clécio Maestrelli unverletzt ist,
klagte Fahrer Maurício Neves über Schmerzen im Oberkörper.
Er wurde deshalb zur Untersuchung in ein Krankenhaus
gebracht. Dass beiden nichts Schlimmes passiert
ist, zeigt, dass der Race Touareg eine sehr stabile
und starke Konstruktion ist."