Motorsport
Touring-WM
FIA-GP2
FIA-GT
DTM
Int. Rally-Ch.
Dt. Rallyes
Formel 3
Rennsport
VLN
National
News
Motorsport-TV
Dakar 2010
24-Stunden Nürburgring
24-Stunden von Le Mans
  Archiv - alle
Websites
Verschiedenes
Links
Club-Webs
Priv. Anzeigen
Print-Ausgabe
Werbung
Partner
Info-Werbung
Coubique Info
Impressum
Impressum
Redaktion
Kontakt
Disclaimer
Mail
TW-WM
32. Rallye "Dakar"
Argentinien - Chile
01. - 17. Januar 2010
Streckenlänge: 9.030 km - 14 WP's = 4.810 km
11. Januar 2010:

Guter Start in zweite Hälfte:
Volkswagen verteidigt Dreifach-Führung

Drei „Blaue“ an der Spitze: Volkswagen hat seine Dreifach-Führung auf der achten Etappe der Rallye Dakar von Antofagasta nach Copiapó souverän verteidigt. Carlos Sainz/Lucas Cruz (E/E) belegten Tagesrang zwei und führen die Gesamtwertung mit 14.35 Minuten weiterhin vor ihren Teamkollegen Nasser Al-Attiyah/Timo Gottschalk (Q/D) und 22.28 Minuten vor Mark Miller/ Ralph Pitchford (USA/ZA) an.

Die Rallye-Profis lieferten sich über die 472 Kilometer lange und extrem schwierige Prüfung durch Chile ein offenes Kopf-an-Kopf-Rennen. Die offizielle Zeitnahme notierte nicht weniger als vier Führungswechsel. Zunächst tausch-ten die X-raid-BMW-Piloten Guerlain Chicherit (F) und Stéphane Peterhansel (F) an der Spitze die Plätze, bis etwa zur Mitte der Etappe Mark Miller für Volkswagen die Führung übernahm.

Dann beherrschten die Vorjahressieger Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz (ZA/D) im vierten Race Touareg das Geschehen, bis sie kurz vor Schluss - nach ihrem zweiten Reifenschaden - von Peterhansel abgefangen wurden. Peterhansel, der ebenfalls einen Reifenschaden zu beklagen hatte, rückte damit als bester Verfolger des Volkswagen Trios mit rund zwei Stunden Rückstand auf Gesamtrang vier vor. Nach jeweils zwei Reifenschäden erreichten Sainz, Miller, de Villiers und Al-Attiyah im Abstand von 3.32 Minuten die Tagesränge zwei bis fünf.

Der achte "Dakar"-Tag war geprägt von einem etwa 400 Kilometer langen, extrem steinigen Abschnitt. Große Felsbrocken und Trial-artige Passagen machten diesen Teil der 472 Kilometer langen Wertungsprüfung zu einer Herausforderung für Fahrwerk und Reifen. Ständige Rhythmus-Wechsel verlangten von Fahrern und Navigatoren permanente Konzentration. Ein Dünen-Abschnitt mit weichem Sand beendete die Wertungsprüfung zwischen Antofagasta und Copiapó.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)
"Ein perfekter Tag, denn alle vier Race Touareg sind super gelaufen und wir liegen weiterhin mit drei Autos an der Spitze. Wir haben heute eine der schwierigsten Etappen überhaupt erlebt. Vor allem Fahrwerk und Reifen wurden extrem beansprucht. Die Etappe hat aber auch gezeigt, welch erst-klassige Arbeit unsere Mechaniker am Ruhetag geleistet haben. Unsere Fahrer haben heute perfektes Material gehabt und der Race Touareg hat sich wieder als extrem robust und standfest erwiesen."

#300 - Giniel de Villiers (ZA), 4. Platz Tages-/ 9. Platz Gesamt-Wertung
"Das war die mit Abstand schönste und schwierigste Etappe der Rallye Dakar 2010. Geröllfelder, Canyons und am Ende viel Sand, dazu viele Rhythmuswechsel zwischen schnellen und langsamen Passagen - so müs-sen ‚Dakar‘-Etappen gemacht sein. Leider ist uns das Glück bei dieser Rallye ganz und gar nicht treu. Heute hätten wir die Etappe gewinnen können, doch zwei Reifenschäden haben das verhindert. Mit etwas mehr Fortune hätte unser schleichender Plattfuß, der mehrere hundert Kilometer gehalten hat, nicht 30 Kilometer vor Ziel gewechselt werden müssen ..."

#303 - Carlos Sainz (E), 2. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung
"Noch nie in meinem Leben habe ich so viele Steine gesehen. Fast die ge-samte Etappe - abgesehen vom letzten Dünengürtel - bestanden aus Geröll und extrem großen Felsbrocken. Leider hatten wir gleich zu Beginn einen Reifenschaden und unseren zweiten Ersatzreifen mussten wir dann etwa 200 Kilometer vor dem Ziel benutzen. Das bedeutete auch, dass wir diesen letz-ten Abschnitt extrem vorsichtig angehen mussten. Nach dieser harten und anstrengenden Etappe weiter vorn zu sein, ist eine große Erleichterung."

#305 - Mark Miller (USA), 3. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung
"Ein extrem abwechslungsreicher Tag. Nicht nur, was die Landschaft angeht, sondern auch in sportlicher Hinsicht. Wir haben während der Wertungsprü- fung mehrfach Carlos Sainz und Guerlain Chicherit im X-raid-BMW überholt, doch Reifenschäden haben diese Reihenfolge auf der Strecke permanent durcheinander gewürfelt. Im Roadbook sah es heute morgen so aus, als sei der erste Abschnitt mit 40 Kilometern der steinige. De facto waren es aber 400 Kilometer mit Steinen, Steinen, Steinen. Das hat auch bei uns zwei Reifenschäden verursacht."

#306 - Nasser Al-Attiyah (Q), 5. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung
"Den heutigen Tag kann man besonders gut mit dem Wort ‚steinig‘ be-schreiben. Viele Geröllfelder, viele langsame Passagen, aber auch ständige Rhythmuswechsel hin zu schnellen Abschnitten. Zweimal mussten wir einen Plattfuß wechseln, dazu haben wir uns im letzten Dünenabschnitt einmal festgefahren. Alles in allem haben wir nicht viel Zeit auf unseren Team-kollegen Carlos Sainz eingebüßt und sind froh, diese extrem harte Prüfung ohne ein einziges mechanisches Problem bewältigt zu haben."

Zahl des Tages
Auf der achten Wertungsprüfung zwischen Antofagasta und Copiapó wechselte Volkswagen Werkspilot Carlos Sainz insgesamt 2.066 Mal die Gänge. Insgesamt 38 Prozent der Distanz absolvierte der Spanier in der fünften, 33 von Hundert in der vierten Schaltstufe. Zu 21 Prozent fuhr Sainz auf den 472 WP-Kilometern im dritten, zu sechs im zweiten und zu zwei Prozent im ersten Gang.

Aus dem Volkswagen Biwak
- Hoher Besuch: Chiles Präsidentin Michelle Bachelet besucht Volkswagen Den Ruhetag der Rallye Dakar 2010 in Antofagasta nutzte Chiles Präsidentin Michelle Bachelet, um sich im Biwak des Volkswagen Werksteams umzu-sehen. Die frühere Kinderärztin machte sich ein Bild von den Routine-Arbeiten bei Volkswagen und bekam von Carlos Sainz den 300 PS starken Race Touareg erklärt.

- Like a hurricane: "Scorpion" Rudolf Schenker rockt die Rallye Dakar Einen musikalischen Leckerbissen liefert Rockmusiker Rudolf Schenker von den "Scorpions" dem Volkswagen Werksteam. Rund um den Ruhetag macht sich der Gitarrist der Hannoveraner Band auf der Service-Route mit dem neuen Amarok vertraut, der bei der Rallye Dakar in einer speziell angepassten Version Premiere feiert. Darüber hinaus erntete der 61-Jährige für ein spon-tanes Gitarren-Solo im Volkswagen Biwak begeisterten Applaus der insge-samt 85 Teammitglieder sowie von weiteren Gästen.

- "Dakar"-Sieger bei den "Dakar"-Siegern: Jacky Ickx bei Volkswagen zu Gast Zu den Volkswagen Gästen rund um den Ruhetag zählte in Antofagasta auch Motorsport-Legende Jacky Ickx. Der einstige Formel-1-Pilot, sechs-malige Le-Mans-Gewinner und "Dakar"-Sieger von 1983 bleibt ein begeisterter Beobachter des Offroad-Sports. "Es ist enorm, was die Fahrer leisten", so Ickx. "Doch man sollte niemals vergessen, dass die Beifahrer ebenso wichtig sind wie die Piloten selbst. Und gerade am Ruhetag ist es schön, die stillen Helden hinter dem Erfolg bei der Arbeit zu beobachten: die Mechaniker."

32. Rallye Dakar
01. - 17.01.2010

WP 8
1. Sainz 31:28.13
2. Al-Attiyah 14.35
3. Miller 22.28
4. Peterhansel 2:02.25

5. Chicherit

2:24.13

6. Holowczyc 2:45.45
Bestzeiten
WP 1: Roma (1)
WP 2: Al-Attiyah (1)
WP 3: Peterhansel (1)
WP 4: Gordon (1)
WP 5: Miller (1)
WP 6: Peterhansel (2)
WP 7: Al-Attiyah (2)
WP 8: Peterhansel (3)
Führungen
WP 1: Roma
WP 2: Al-Attiyah
WP 3-4: Peterhansel
WP 5-8: Sainz
Dakar-Links:
eBay Partnerprogramm
GO TOP
 
TW-WM
  Copyright 1999/2011 Auto-Sportwelt|