12.
Januar 2010:
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Kahle/Schünemann
weiter auf dem Vormarsch
* Die Rechnung geht auf: Durch Platz 15 in
der Tageswertung holt das
HS RallyeTeam im Gesamtklassement auf und liegt
jetzt schon auf
Rang 20.
Seit
der dritten Etappe haben sich Matthias Kahle und
Dr. Thomas M. Schü- nemann täglich gesteigert. Die
32. Dakar ist eine Rallye der knappen Ent-scheidungen
in der Buggy-Klasse T1.3. In den Tageswertungen
trennten Matthias Kahle und Dr. Thomas M. Schünemann
meistens nur Sekunden von ihren Gegnern Bernard
Errandonea/Jean-Pierre Garcin im SMG-Buggy.
Auf der neunten Etappe setzen die beiden führenden
Benzin-Buggys ihr Duell fort. Nach 170 Kilometern
in den Dünen der Atacama-Wüste fehlten Kahle/ Schünemann
lediglich 2.29 Minuten auf Tagessieger Errandonea.
Die Dyna-mik und Flexibilität des deutschen Duos
auf der neunten Etappe wurde mit Platz 15 in der
Tageswertung und einer weiteren Verbesserung in
der Ge-samtwertung belohnt. Nach den Problemen von
Krzysztof Holowczyc (Nissan Overdrive Pickup) rückt
das HSRallyeTeam in der Gesamtwertung auf Platz
20 vor. Und auch die 19. Position ist schon in Sichtweite:
Jun Mitsuhashi im seriennahen Toyota VDJ200 liegt
nur noch 4.04 Minuten vor dem roten Fast&Speed-Buggy
der Hamburger Motorsportler.
Matthias Kahle:
"Bei uns läuft im Moment alles nach Plan. Der Buggy
funktioniert hervorra-gend und wir haben anscheinend
genau das richtige Tempo gefunden, um ohne Probleme
durchzukommen. So kann es bis zum Schluss bleiben."
Dr. Thomas M. Schünemann:
"Die heutige Etappe erinnerte sehr an die "alte"
Dakar. Auf dem Programm standen nur Sand und Dünen
- fast so wie in der Sahara. Zwischen Roadbook und
Realität gab es heute keine drastischen Abweichungen,
so dass die Navigation gut funktionierte. Anfangs
haben wir unsere Klasse angeführt, am Ende reichte
es aber nicht ganz für unseren dritten Tagessieg.
Wir werden genau so weiter kämpfen, wie bisher.
Der Faktor Sicherheit fährt mit."
Auf der zehnten Etappe verlässt der Rallyetross
die Atacama-Wüste. Statt Sand und Dünen erwartet
die Teilnehmer zwischen La Serena und Santiago eine
technisch anspruchsvolle Schotterprüfung über 238
Kilometer. Über-dimensionale Kakteen stellen eine
besondere Herausforderung dar.