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DTM
2001 - Finale von 10 Läufen
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Hockenheim
- 6./7. Oktober 2001
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Erster
DTM-Sieg für Mayländer * Alzen Vizemeister
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Bernd Mayländer geht als
letzter Sieger in die Geschichtsbücher des alten Hockenheimring ein.
Der Mercedes-Pilot aus Schorndorf gewann am Sonntag beim Saisonfinale
des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) das Haupt-rennen vor seinen
beiden Markenkollegen Peter Dumbreck und dem längst als Meister feststehenden
Bernd Schneider. "Das war grandios, einfach phänomenal. Heute sind
einige Träume in Erfüllung gegangen", jubelte Mayländer nach seinem
Schwabenstreich. "Es war ein schwieriges Jahr für mich nach meinem
Beinbruch."
Ansonsten war das Finale auf der nassen Piste von zahlreichen Ausfällen
und teilweise spektakulären Unfällen geprägt, die jedoch alle glimpflich
endeten. Für Mercedes war der letzte Auftritt auf dem 6,823 km langen
Grand-Prix-Kurs vor dem Umbau eine wahre Sternstunde. Denn auch beim
Qualifikationsrennen belegten mit Patrick Huisman (Niederlande), Mayländer
und dem Briten Dumbreck drei Mercedes-CLK-Piloten die Plätze auf dem
Podium. Auf dem Hockenheimring feierte das Silberpfeil-Lager seinen
insgesamt fünften Dreifach-Erfolg in dieser DTM-Saison.
Im ersten Mercedes-Jahr
zum Vize-Titel: Uwe Alzen
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Uwe Alzen (Betzdorf) als Vizemeister (101 Punkte) und Dumbreck (88)
als Gesamtdritter vervollständigten den Mercedes- Erfolg. Schneider
(St. Ingbert) verteidigte seinen Titel mit 161 Punkten souverän. Mayländer,
der in der Formel 1 das Sicherheitsauto steuert, feierte den ersten
Sieg seiner DTM-Karriere. Der 30-jährige Schwabe profitierte dabei
allerdings vom Pech des lange führenden Huismann. Beim obligatorischen
Boxenstopp ging ein Schlagschrauber am CLK des Niederländers fest.
"Es tut mir für Patrick Leid", sagte Mayländer sportlich fair. Er
gewann vor 45 000 Zuschauern das Rennen über 15 Runden (102,354 km)
in 32:36,174 Minuten vor Dumbreck, der 3,414 Sekunden zurück lag.
Schneider kämpfte sich mit einem Husarenritt vom 21. Startplatz auf
Rang 3 vor.
Erster prominenter Ausfall im Qualifikationsrennen war Opel-Pilot
Joachim Winkelhock (Korb), der auf der nassen Strecke nach einer Kollision
in der ersten von sechs Runden ins Kiesbett rutschte. Schneider verabschiedete
sich kurz darauf als nächster Star. Nach einem mehrfachen Überschlag
Laurent Aiellos im Abt-Audi TT-R, bei dem der Franzose unverletzt
blieb, bremste das Safety Car das Feld ein. Huismann gewann das "Quali"-Rennen
über 40,938 km in 15:12,124 Minuten. Opel konnte sich über einen versöhnlichen
Ab-schluss freuen.
Michael Bartels (Köln) eroberte am Samstag nach vielen Nackenschlägen
in dieser Saison die erste Pole-Position für die Rüsselsheimer im
Astra Coupe. Im Qualifikationsrennen fiel der frühere Formel-1-Fahrer
jedoch auf Rang vier zurück. Die gleiche Position erreichte Markenkollege
Manuel Reuter (Mainz) im Hauptrennen. Der Schwede Mattias Ekström
war mit zwei sechsten Plätzen bester Audi-Vertreter. Im nächsten Jahr
soll die deutsche Topserie insgesamt elf Wertungsläufe umfassen und
dabei vier Mal im Ausland antreten. "Wichtig war uns bei der Termingestaltung,
dass wir Kontinuität wahren und unsere Schritte ins benachbarte Ausland
behutsam gehen", sagte Hans Werner Aufrecht, der Vorsitzende der ITR
(Internationale Tourenwagen Rennen e.V.), bei der Vorstellung des
DTM-Kalenders 2002. Traditionell finden der Saisonauftakt (21. April)
und das Finale (6. Oktober) auf dem dann umgebauten Hockenheimring
statt. |
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