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DTM
2001 - 9. von 10 Läufen
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Zandvoort
(NL) 22./23. September 2001
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Foto-Finish:
Hauruck-Sieg für Alzen ganz knapp vor Abt
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Gewann den Auto-Boxkampf
gegen Abt: Uwe Alzen
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Mercedes-Pilot Uwe Alzen hat den "Boxkampf" gegen Audi-Konkurrent
Christian Abt beim 9. Lauf zum Deutschen Tourenwagen Masters (DTM)
gewonnen. Alzen setzte sich am Sonntag in Zandvoort in dem mit harten
Bandagen geführten Rad-an-Rad- Duell in der letzten Runde knapp gegen
den bis dahin führenden Allgäuer durch. "Christian hat versucht, mich
ins Gras abzudrängen", rechtfertigte der schon mehrfach als Pisten-Rowdy
aufgefallene Betzdorfer seine Rempler. "Es war eng. Wir haben Seite
an Seite gekämpft. Ich habe meine Chance gesucht." Abt, der ebenfalls
kräftig austeilte, sagte: "Schade, dass Uwe mich durch einen Rempler
überholt hat. Aber auch so ist es ein Riesenerfolg, auf dem Stockerl
zu stehen." Der bereits als Meister feststehende Bernd Schneider belegte
im Mercedes-Benz-CLK Rang drei.
Die Fahrer gedachten vor dem Start mit einer Schweigeminute der Opfer
der Terroranschläge in den USA. Hans-Werner Aufrecht, der Vorsitzende
der Tourenwagen-Vereinigung ITR, teilte mit, dass in Zusammenarbeit
mit dem Roten Kreuz ein "DTM-Hilfsfonds" für die Hinterbliebenen eingerichtet
worden sei. Ziel sei es, 500 000 Mark an Spenden zu sammeln.
Wilde Boxeinlagen mit teilweise rüden Schubsern, viele Ausfälle und
jede Menge Blechschäden sorgten beim Rennen für Spannung und Abwechslung.
In der 4. von 24 Runden musste der vorletzte Saisonlauf nach einem
Unfall zwischen Audi-Pilot Martin Tomczyk (Rosenheim) und Peter Mamerow
(Dortmund) in einem Opel Astra neutralisiert werden. Beide Fahrer
blieben unverletzt.
Abt behielt nach der drei Umläufe langen Pace-car-Phase die Führung
vor seinem schwedischen Markenkollegen Mattias Ekström. Wenig später
kam es für die Audi-Flotte aber knüppeldick: Der Franzose Laurent
Aiello und Ekström landeten fast zeitgleich im Kiesbett. Abt war damit
Einzelkämpfer. Obwohl es lange nach seinem ersten DTM-Sieg aussah,
musste sich der Kemptener nach dem wilden Zweikampf noch geschlagen
geben. Alzen gewann in 43:57,311 Minuten mit 0,322 Sekunden Vorsprung
vor Abt. Schneider wies 0,681 Sekun-den Rückstand auf. Timo Scheider
(Braubach) war als Sechster bester Opel- Pilot.
Alzen erhöhte durch seinen zweiten Saisonsieg seine Chancen auf den
Vize-Titel. Mit 97 Punkten hat er nun 22 Zähler Vorsprung auf Aiello
(75). Schon ein einziger Punkt reicht dem Mercedes-Mann beim Saisonfinale
in Hockenheim am 7. Oktober zu Platz zwei in der Gesamtwertung hinter
Meister Schneider (149). Abt hatte nach seiner ersten Pole-Position
auch das Qualifikations-rennen vor dem Hauptlauf für sich entschieden.
Nach 8 Runden setzte er sich in 13:30,686 Minuten vor Ekström durch.
Der Schotte Peter Dumbreck erreichte im Mercedes-Benz-CLK den dritten
Platz. |
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