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Deutsche
Tourenwagen Masters 2002
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Zolder
- 2. von 10 Läufen
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Zweiter
Doppelsieg für Abt-Audi
Heftiger Regen sorgte beim zweiten Saisonlauf der DTM auf dem Circuit
Zolder (B) für einen turbulenten Rennverlauf mit einer Safety-Car-Pase
und zahlreichen Ausrutschern. Sowohl das Qualifikationsrennen als
auch der Wertungslauf waren wegen des vielen Wassers auf der Strecke
hinter dem Safety Car gestartet worden. Erneut feierte Abt Sportsline
einen Doppelsieg: Auftaktsieger Laurent Aiello (F) gewann im Abt-Audi
TT-R das Rennen auf dem 3,977 Kilometer langen Kurs, und baute damit
seine Führung im Championat auf 25 Punkte aus. Zweiter wurde sein
Teamkollege Christian Abt vor Bernd Schneider im Mercedes-Benz CLK-DTM.
Auch in Zolder
unschlagbar: Laurent Aiello und Abt-Audi
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Wie schon in Hockenheim holte Opel-Youngster Timo Scheider als Fünfter
zwei Punkte im Opel Astra V8 Coupé. Wegen eines Unfalls kurz vor Rennende
(Runde 23) wurde das Rennen schließlich mit der roten Flagge abgewinkt.
Christian Abt, Laurent Aiello und Bernd Schneider auf dem Podium
„Das ist natürlich ein fantastisches Ergebnis – für mich und für mein
Team“, sagte Sieger Laurent Aiello. „Wir haben ja kaum bei Regen getestet.
Um so höher bewerte ich die Leistung unserer Mannschaft, unsere TT-R
auf solch fürchterliche Bedingungen derart perfekt abzustimmen.“ Abt-Audi-Pilot
Christian Abt erreichte nach Zandvoort 2001 zum zweiten Mal einen
zweiten Platz in der DTM. „Meine Windschutzscheibe war beschlagen,
meine Brillengläser auch. Ich hatte null Sicht, keinen Funk mehr.
Zum Schluss war so viel Aquaplaning, dass ich echt froh war, als das
Rennen zu Ende war“, gab der als Kämpfer bekannte Abt ehrlich zu.
Teamchef Hans-Jürgen Abt lobte: „Unter diesen Bedingungen war die
Qualität der Fahrer entscheidend. Und da waren wir sehr gut sortiert.“
Komplimente verteilte auch Mercedes-Benz Sportchef Norbert Haug: „Das
Rennen war spannend, die Fahrer umsichtig und diszipliniert. Dass
einem bei so viel Aquaplaning mal die Straße ausgeht, ist normal.“
Der drittplatzierte Bernd Schneider, der sich damit von der vierten
an die dritte Position in der Meisterschaft schob, meinte: „Das Problem
mit dem Aquaplaning ist, dass unsere tief liegenden Rennautos so aufschwimmen,
dass man sie tatsächlich nicht mehr kontrollieren kann. Mit dem dritten
Platz bin ich zufrieden, denn ich kam ja vom siebten. Fakt ist aber,
dass unser CLK noch zu langsam ist. Ich bin mir sicher, dass wir bis
zum nächsten Rennen in zwei Wochen in Donington ganz nah an den Audi
dran sind.“
„Ich bin ein wenig enttäuscht von dem Ergebnis“, sagte der beste Opel-Pilot
Timo Scheider, „denn schließlich hatte ich den Wertungslauf von der
zweiten Startreihe aus in Angriff genommen und damit war ein Platz
auf dem Podium im Bereich des Möglichen. Aber wir haben das Regen-chaos
alle heil überstanden und den Zuschauern, die trotz Kälte und Regen
nach Zolder kamen, eine gute Show geboten – und das sind wir unseren
Fans auch schuldig.“ Für Scheiders Holzer-Teamkollege Michael Bartels,
der im Qualifikationsrennen Dritter geworden war (ein Punkt), verlief
der Wertungslauf unglücklich: Nach dem Ausritt eines Konkurrenten
fuhr das Safety Car auf gleicher Höhe wie der zu der Zeit führende
Bartels auf die Strecke. Wegen des vermeintlichen Vergehens, das Safety
Car überholt zu haben, wurde Bartels zu einer Zeitstrafe an die Box
geholt. Der Holzer-Pilot beendete das Rennen dadurch nur als Achter.
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