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XMotorsport |
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Deutsche
Tourenwagen Masters 2003
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4.
von 10 Läufen - Eurospeedway - 6. - 8. Juni 2003
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Schneider
im Mercedes mit Rekordsieg, Opel-Pilot Dumbreck Zweiter
Das war für Bernd Schneider eine schweißtreibende Angelegenheit.
Bei Außentemperaturen um die 34 Grad behielt der Mercedes-Pilot
auf dem EuroSpeedway Lausitz jedoch einen kühlen Kopf und gewann
souverän den vierten Lauf der DTM. Im Ziel hatte Schneider nach
35 Runden einen Vorsprung von 6,813 Sekunden vor Opel-Pilot
Peter Dumbreck. Die beiden Erstplatzierten fuhren über 20 Sekunden
Vorsprung auf Mattias Ekström (Abt-Audi TT-R) und Timo Scheider
(Opel Astra V8 Coupé) heraus. Erstmals in dieser Saison stand
jeweils ein Pilot der drei in der DTM engagierten Marken auf
dem Siegerpodest.
Mit seinem zweiten Saisonsieg übernahm Schneider auch die Tabellenführung
von seinem Teamkollegen Christijan Albers, der nur Siebter wurde.
Für Schneider gab es noch einen zusätzlichen Grund zum Feiern:
Der gebürtige Saarländer ist durch seinen 37. Sieg in DTM und
ITC neuer Rekordsieger. Insgesamt 62.000 Zuschauer besuchten
am Wochenende die DTM auf dem EuroSpeedway Lausitz.
Sieger Bernd Schneider: „Alles hat perfekt gepasst“
Rekordsieg und Tabellenführung – Bernd Schneider wurde für die
Hitzeschlacht im Cockpit seines AMG-Mercedes CLK reich belohnt.
Den wahren Grund für seine souveräne Vorstellung lieferte der
dreifache DTM-Champion Bernd Schneider nach dem Aussteigen aus
seinem brütend heißen Auto: „Ich hatte eine Blase am Fuß, deshalb
musste ich richtig schnell fahren, um zum ‚Doc’
zu kommen“, scherzte er. „Alles hat perfekt gepasst, danke an
mein Team. Siege tun sehr gut. Es ist klasse für die DTM, dass
auch mal neue Namen wie mein Teamkollege Christijan Rennen gewinnen
– sie müssen aber nicht gleich Meister werden.“
Der ehemalige Formel-1-Pilot Jean Alesi war als Fünfter zweitbester
Mercedes-Pilot. Motorsport-Chef Norbert Haug freute sich nicht
nur über die starke Lei-stung seiner Fahrer: „Wir haben bei
der DTM immer ein begeistertes Publikum, aber hier am Lausitzring
war es ganz speziell. Die Stimmung auf den Tribünen war gigantisch
trotz der Hitze, und bei der Siegerehrung wurden alle gleichermaßen
bejubelt.“
Peter Dumbreck: „Der Knoten ist geplatzt“
Ein Fahnenmeer empfing Peter Dumbreck und sein Opel Astra V8
Coupé auf der Zielgeraden – Riesenjubel bei allen Mitgliedern
des Opel-Teams über den zweiten Platz des Schotten. Zum ersten
Mal in der Saison 2003 schafften es die Rüsselsheimer aufs Podest.
Kein Wunder, dass Jubel, Trubel, Heiterkeit
bei der Opel-Equipe vorherrschte, zumal Dumbreck auch als einziger
Fahrer im Feld den Anschluss an Schneider hatte halten können.
„Mein Astra war perfekt – und im Grunde sogar schneller als
ich gedacht hatte. Ich habe die ganze Zeit über gepusht und
versucht, an Bernd dran zu bleibe. Der Knoten ist geplatzt.“
Das sah auch Sportchef Volker Strycek so: „Die Mannschaft war
inspiriert vom Sieg vor einer Woche beim 24-Stunden-Rennen.
Wir haben unser Ergebnis hier aus eigener Kraft überzeugend
und grandios erreicht.“ Strycek konnte sich
auch noch über zwei weitere Opel-Fahrer in den Punkten freuen.
Timo Scheider wurde Vierter, Alain Menu Sechster.
Mattias Ekström: „Das war mein anstrengendstes Rennen“
Mattias Ekström machte mit einem dritten Platz den Markenmix
auf dem Podest komplett. Der Abt-Audi-Pilot vollführte dafür
eine kämpferische Glanzleistung, indem er in einem Duell über
die letzten 15 Rennrunden Opel-Pilot Timo Scheider hinter sich
hielt. „Das war mein anstrengendstes Rennen. Das Auto war nicht
optimal und in dieser Hitze ein solches Duell wie mit Timo auszufechten,
erfordert unglaublich Kraft und Konzentration“, erklärte Ekström.
Champion Laurent Aiello wurde Achter, holte damit einen Zähler
und behauptete den vierten Tabellenrang.
Versöhnliches Ende eines Rennwochenendes, das für das Team Abt
Sportsline besser hätte beginnen können. Nachdem man nach Unfällen
am Freitag die beiden Einsatzautos von Laurent Aiello und Christian
Abt verloren hatte, wechselten diese in die Wagen von Martin
Tomczyk und Peter Terting. Team-chef Hans-Jürgen Abt schaute
wenige Minuten nach Rennende bereits zuver-sichtlich nach vorne:
„Wir haben hier im Rahmen unserer Möglichkeiten alles ausgeschöpft.
Jetzt freuen wir uns auf unser Heimrennen in zwei Wochen auf
dem Nürnberger Norisring. Dort greifen wir wieder an. Nach dem
Triumph von Laurent gegen Bernd Schneider im vergangenen Jahr
ist der Norisring ohnehin unsere Lieblingsrennstrecke.“
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DTM-Stand
nach
4 von 10 Läufen
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1
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Schneider |
29
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2
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Albers |
26
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3
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Fässler |
21
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4
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Aiello |
19
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5
|
Dumbreck |
18
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|
6
|
Ekström |
17
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|
7
|
Alesi |
11
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|
8
|
Scheider |
7
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|
9
|
Mneu |
7
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10
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Abt |
1
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