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Der
fünfte DTM-Lauf im Visier
eines jungen Motorsport-Fans:
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…freut sich
der Brite! Rundenlang bekämpften sich die Zweit- und Dritt-plazierten
Jamie Green und Mattias Ekström, und vorne konnte der nicht überragend
schnelle, aber doch wieder klug und konstant schnell fahrende
Brite Gary Paffett unbeirrt seine Runden drehen.
Fangen wir aber zuerst mal am Samstag an. Das Qualifying war geprägt
durch eine sehr eigenwillige Wetterlage. Konkret bedeutete das,
dass die Strecke immer trockener und damit schneller wurde. Die
Bestzeit markierte dabei der durch seinen siebten Le Mans-Sieg
beflügelte Däne Tom Kristensen, und zwar in Form eines wahren
Champions. Knappe acht Zehntelsekunden brummte er dem Zweitplazierten
Martin Tomczyk auf. Es wurde aufgrund der Wetterlage auch keine
Superpole ausgefahren, sodass die Reihenfolge aus dem Zeittraining
gleichbedeutend mit der Startaufstellung war.
Leider konnte Kristensen seine Pole Position nicht ausnutzen und
fiel durch einen völlig verpatzten Start auf den 19. und vorletzten
Platz zurück. Hinter ihm lag nur noch der an diesem Wochenende
völlig vom Pech verfolgte Finne Mika Häkkinen, der im Qualifying
zu Beginn seinen Unterboden beschädigte und keine Zeit mehr hatte,
um eine schnelle Runde zu drehen. Aber auch im Rennen sollte es
für den einmaligen Saisonsieger nichts zu lachen geben. Zuerst
lief (mal wieder) ausgerechnet sein Boxenstopp nicht nach Maß,
als der linke Hinterreifen nicht so recht auf die Achse fixiert
werden wollte. Kurz danach machte "The Flying Fin" in der schnellen
Dreifachlinks seinem Spitznamen alle Ehre, flog in das aufgeweichte
Gras und riss sich bei die-sem Ausritt den kompletten Unterboden
ab.
Ansonsten lief es bei Mercedes diesmal aber fast problemlos. Sieg
für Gary Paffett und Platz drei für Jamie Green, der sich Mattias
Ekström durch einen Fahrfehler geschlagen geben musste! Sogar
Bernd Schneider konnte gegen den vehement Druck machenden Tom
Kristensen seinen vierten Platz verteidigen! Die restlichen Punkte
wurden an Allan McNish als Sechsten sowie die beiden Opel-Piloten
Laurent Aiello und Marcel Fässler auf Platz sieben und acht verteilt.
Für den Lauf am Norisring bedeutet der neuerliche Sieg Paffetts,
dass alle aktuellen Mercedes' 10 kg mehr Ballast mit sich herum-schleppen
müssen. Die Gewichte aller anderen Fahrzeuge bleiben für das Rennen
im "Fränkischen Monaco" gleich.
Mit motorsportlichem Gruß
Michael Bräutigam
www.michaelbraeutigam.net.ms/
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