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2007 (10 Läufe)
Finale - Hockenheim - 12. - 14. Oktober 2007

Hockenheim
12. 14.10.2007

Rennen

1. Green 1:00.19,948"
2. Scheider 3,696
3. Ekström 7,235
4. Spengler 7,669

5. Schneider

11,079
6. Kristensen 19,658
DTM-Endstand nach 10 Läufen
1
Ekström
50,0
2
Spengler
47,0
3
Tomczyk
40,0
4
Green
34,5
5
Di Resta
32,0
6
Schneider

31,5

7
Scheider

25,0

8
Häkkinen
22,0
9
Paffett
20,5
10
Margaritis
16,0
11
Prémat
13,0
12
Rockenfeller
11,0
13
La Rosa
10,0
14
Kristensen
9,0
15
Lauda
4,0
16
Abt
4,0
17
Luhr
1,0
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Mattias Ekström DTM-Champion des Jahres 2007
* Zweiter DTM-Sieg für Green

Spannender hätte das DTM-Finale 2007 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg nicht sein können: Der neue DTM-Champion ist Audi-Pilot Mattias Ekström. Mit einem Vorsprung von gerade einmal 0,4 Sekunden überfuhr der Schwede mit seinem Audi A4 DTM als Dritter vor seinem här-testen Verfolger Bruno Spengler aus Kanada (Mercedes-Benz) die Ziellinie und holte sich nach 2004 zum zweiten Mal die Krone.

„Das Gefühl, wieder Meister zu sein, ist gigantisch und unbeschreiblich“, jubelte der 29-Jährige. Ekström war mit einem Sieg und sechs weiteren Podiumsplatzierungen der konstanteste Fahrer der Saison.

Sieger beim Finale wurde der britische Mercedes-Benz-Pilot Jamie Green vor Ekströms Markenkollegen Timo Scheider. Für Green war es nach Barcelona bereits der zweite Erfolg hintereinander.

Das Finale der DTM elektrisierte die Massen. Mit 152.000 Zuschauern ver-folgten so viele Besucher wie nie zuvor ein DTM-Rennwochenende. Auch zahlreiche Prominente wie Veronica Ferres und Franziska van Almsick fieberten beim Titelkampf mit.

Bereits beim Start kam es zu packenden Duellen. Pole-Mann Tom Kristen-sen (Audi) verlor kurzzeitig die Führung an Markenkollege Scheider, eroberte seinen Platz jedoch umgehend zurück. Titelanwärter Martin Tomczyk wurde mit seinem Audi A4 DTM zwischen den Fahrzeugen von Mercedes-Benz Pilot Jamie Green und Timo Scheider eingeklemmt und beschädigte sein Auto. Damit erlebte der Rosenheimer einen frühen Rückschlag im Kampf um den Gesamtsieg. Am Ende wurde Tomczyk in Hockenheim Neunter und Dritter des Gesamtklassements.

Auch Gary Paffett (Mercedes-Benz) war in Runde eins in einen Unfall ver-wickelt und blieb auf der Strecke stehen. Das Safetycar führte das Feld für eine Runde um den 4,547 Kilometer langen Kurs.

Im Verlauf des Rennens arbeitete sich der neue Champion bis auf Platz eins vor, wurde aber von Green und Scheider überholt. Auch Spengler versuchte noch einmal alles, um seinen ersten DTM-Gesamtsieg einzufahren. Bei zwei Punkten Rückstand hätte der 24-Jährige vor Ekström ins Ziel kommen müs-sen. Spengler kämpfte sich von Startplatz sechs nach vorn und war zwi-schenzeitlich, aufgrund der Boxenstopps, sogar Führender.

Nachdem alle Piloten zwei Pflichtboxenstopps absolviert und sich das Feld bereinigt hatte, lagen die beiden Titelkonkurrenten direkt hintereinander auf den Plätzen drei und vier. Rundenlang versuchte Spengler seinen Rückstand aufzuholen. Am Ende trennten ihn 0,4 Sekunden vom neuen Champion Ekström. Spengler wurde Zweiter der Gesamtwertung.

Mattias Ekström (DTM-Champion 2007, 3. Platz, Audi Sport Team Abt
Sportsline):
„Das Gefühl, wieder Meister zu sein ist gigantisch und unbeschreiblich. Dafür haben so viele tolle Menschen ein ganzes Jahr lang hart gearbeitet. Dass diese tolle Arbeit mit der Meisterschaft gekrönt wird, ist einfach fantastisch. Danke an alle Mechaniker und Ingenieure für die tolle Unterstützung.”

Jamie Green (Sieger, Salzgitter AMG Mercedes):
„Ich bin über meinen zweiten Sieg in Folge sehr glücklich. Es ist schon komisch. Erst gewinne ich zwei Jahre lang kein Rennen und dann zwei hintereinander – aber so ist es nun einmal. Dieser Sieg zählt noch mehr als der in Barcelona. Schon da zeigte ich, dass ich die Pace zum Siegen habe. Heute habe ich bewiesen, dass es auch ohne äußere Begleitumstände geht.“

Timo Scheider (2. Platz, Audi Sport Team Abt):
„Ich bin superglücklich über meinen ersten Podiumsplatz in der DTM. Dazu noch der Sieg von Mattias in der Meisterschaft, besser konnte es für mich und Audi heute nicht laufen.“

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich:
„Das war hier eine ganz tolle Kulisse, die dieses Finale auch verdient hat. Alle haben dieses Rennen genossen, in dem wir Tourenwagensport vom Feinsten sahen. Ich freue mich, dass wir am Ende die Meisterschaft ge-wonnen haben, auch für das Team, das die ganze Saison sehr hart gear-beitet hat. Ganz besonders, weil wir mit Mercedes-Benz einen sehr starken Gegner hatten. Es ist toll, diese hochwertige Meisterschaft zu gewinnen. Ich bin sehr glücklich und freue mich auf die Party heute Abend. Martin Tom-czyk hatte heute leider kein Rennglück. Er hat aber trotzdem eine gute Leistung gezeigt. Ich freue mich sehr für Timo Scheider. Nachdem man ihn noch am Freitag Podiumsverweigerer genannt hat, ist endlich der Knoten geplatzt.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug: „Meinen Glückwunsch an Audi zum Gewinn der Meisterschaft. Ich bin froh, dass wir hier ein so spannendes Finale gezeigt haben. Wir haben keinen Grund für ein wei-nendes Auge. Das war DTM ‚at it’s best’, ein Bilderbuchfinale: vom Wetter bis zum Sport. Vielen Dank an unsere Mannschaft, mit der wir sieben von zehn Rennen gewinnen konnten. Es haben in der Saison alle neuen C-Klassen gewonnen und mit Gary Paffett auch ein Vorjahresfahrzeug. Ich glaube, dass das ein würdiger Ausgang dieser hart umkämpften Meister-schaft ist, und wir können mit dem Ergebnis gut leben. Über die Jahre gesehen, ist unsere Bilanz sehr gut.”

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