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2007 (10 Läufe)
5. Lauf - Norisring (Nürnberg) - 22. - 24. Juni 2007

Norisring
22. - 24.06.2007

Rennen

1. Spengler 1:03.59,350
2. Schneider 1,803
3. Ekström 2,501
4. Paffett 9.160

5. Kristensen

13,750
6. Green 14,201
DTM-Stand nach 5
von 10 Läufen
1
Schneider
25,5
2
Ekström
24,0
3
Tomczyk
24,0
4
Spengler
17,0
5
Paffett
16,5
6
Di Resta

16,0

7
Green

10,5

8
Häkkinen
10,0
9
Margaritis8,0
7
10
Scheider
7,0
11
Rocknfeller
6,0
12
La Rosa
6,0
13
Kristensen
4,0
14
Prémat
3,0
15
Lauda
1,0
16
Abt
1,0
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Spengler feiert ersten Saisonsieg auf dem Norisring

Bruno Spengler heißt der Sieger des fünften DTM-Rennens der Saison. Der kanadische Mercedes-Benz-Pilot sah nach 74 Runden auf dem Stadtkurs Norisring in Nürnberg als Erster die Zielflagge, die von Ex-007-Agent Roger Moore geschwenkt wurde.

„Das ist mein erster Sieg in diesem Jahr. Ich bin glücklich, und ich werde heute feiern”, sagte der 23-Jährige zu seinem Erfolgs-Debüt in 2007. Im ver-gangenen Jahr gewann Spengler insgesamt vier Mal. Seinen ersten DTM-Sieg überhaupt holte er 2006 ebenfalls in „Deutschlands Monaco”. Damit feierten die DTM-Fans in den bisherigen fünf Saisonrennen jeweils einen anderen Gewinner.

Zweiter wurde der Sieger des vorherigen Laufes in Brands Hatch, Bernd Schneider. Der Rückstand auf seinen Markenkollegen betrug bei der Ziel-durchfahrt 1,803 Sekunden. Der DTM-Rekordchampion übernimmt damit erstmals in der laufenden Saison die Führung in der Gesamtwertung. Das Siegerpodium komplettierte der schwedische Audi-Pilot Mattias Ekström, der für seinen dritten Platz sechs Punkte einstrich und hinter Schneider als Zweitplatzierter der Gesamtwertung um den Titel kämpft.

Der bis dato Führende im Titelkampf, Audi-Fahrer Martin Tomczyk, musste sein Fahrzeug nach einer Kollision mit Susie Stoddart und Paul di Resta (beide Mercedes-Benz) bereits in der ersten Runde beschädigt in der Box abstellen.

Nach heftigen Regenfällen am Samstag auf dem Norisring, der in diesem Jahr 60-jähriges Bestehen feiert, präsentierte sich die mit 2,3 Kilometer zweit-kürzeste DTM-Strecke am Renntag von der sonnigen Seite. 141.000 Fans verfolgten das fünfte DTM-Wochenende des Jahres und sahen ein von der Boxenstopp-Strategie geprägtes Rennen.

Nach einem Unfall zwischen Mathias Lauda (Mercedes-Benz) und Vanina Ickx (Audi) in Runde 22 ging das Safetycar auf die Strecke. Die Teams muss-ten dadurch ihre geplante Strategie der Situation anpassen. Leidtragender war Publikumsliebling Mika Häkkinen in der AMG Mercedes C-Klasse, der bei seinem Boxenstopp aufgrund des eng zusammenhängenden Fahrerfeldes wertvolle Plätze verlor. Als Zweiter gestartet, beendete Häkkinen das Rennen als Neunter. Gary Paffett profitierte davon und wurde Vierter. Paffett gewann auf dem Norisring bereits in den Jahren 2004 und 2005. Zweitbester Audi-Pilot beim 333. Rennen der DTM/ITC wurde Tom Kristensen als Fünfter. Der be-liebte Däne feierte nach seinem schweren Unfall beim Auftaktrennen an die-sem Wochenende sein Comeback in der DTM.

Hinter dem Sechsten Jamie Green (Mercedes-Benz) freute sich der Grieche Alexandros Margaritis über seinen siebten Platz. Der Mercedes-Benz-Pilot zeigte eine tolle Leistung und verbesserte sich, von Rang 18 gestartet, um elf Positionen. Hinter ihm folgten Alexandre Prémat (Audi), Mika Häkkinen und Christian Abt (Audi), der am Norisring seinen Rücktritt nach der Saison bekannt gab. Die Führung in der Gesamtwertung wechselt somit erneut. Bernd Schneider liegt mit 25,5 Punkten vor Ekström (24) und Tomczyk (20). Das nächste DTM-Rennwochenende findet vom 13. bis 15. Juli im italienischen Mugello statt.

Bruno Spengler (Sieger, DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes):
„Dieser Sieg war sehr wichtig, jetzt bin ich zurück im Titelkampf und deshalb sehr glücklich. In den ersten vier Rennen war ich immer nah dran, aber zum Sieg hat es nie gereicht - heute hat alles gepasst.”

Bernd Schneider (2. Platz, Original-Teile AMG Mercedes): „Der Ausgang des Rennens ist verdient. Bruno war einfach der schnellste Mann am Wochen-ende. Mein Auto war perfekt, und ich bin gegen Ende des Rennens noch an Bruno herangekommen. Aber heranfahren ist das Eine, vorbeifahren das Andere.”

Mattias Ekström (3. Platz, Audi Sport Team Abt Sportsline):
„Wenn man von Platz sieben auf Platz drei vorfährt, ist das eine gute Lei-stung. Mein Set-Up war heute aber so gut, dass es auch zum Sieg hätte langen können. Leider hatte ich Brems- und auch einige andere kleine Pro-bleme, so dass ich insgesamt mit dem Ergebnis zufrieden bin.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug:
„Es war ein tolles, aber auch sehr hartes Rennen. Wir haben mit Bruno Spengler und Bernd Schneider einen Doppelsieg errungen. Das ist immer gut. Ich freue mich besonders für Bruno über diesen Sieg, er hat sich damit sehr stark im Kampf um den Titel zurückgemeldet. Gratulation aber auch an Mattias Ekström und Abt-Audi. Jetzt gibt es fünf bis sechs Fahrer, die um den Titel kämpfen, das ist gut für den Sport. Mika Häkkinen ist leider Opfer der Safetycar-Phase geworden und konnte so seinen Vorsprung nicht für einen Boxenstopp nutzen. Das tut mir leid für ihn. Er ist nur in der Wertung nicht da, wo er sein könnte, die Leistung ist da.”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich:
„Der Norisring hat der DTM wieder eine tolle Kulisse geboten. Die Stimmung ist jedes Jahr wieder beeindruckend. Ich freue mich sehr über das gute Er-gebnis von Mattias Ekström. Er hatte das ganze Rennen über eine gute Pace und eine sehr gute Boxenstoppstrategie. Sehr traurig ist, dass Martin Tomczyk als Meisterschaftsführender gleich in der ersten Runde aus dem Rennen gerissen wurde. Jetzt konzentrieren wir uns auf den Rest der Saison, die sicherlich spannend bleiben wird. ”

 
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