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2007 (10 Läufe)
8. Lauf - Nürburgring - 31.08 - 02.09.2007

Nürburgring
27. - 29.07.2007

Rennen

1. Tomczyk 1:02.39,571
2. Spengler 6,217
3. Ekström 20,535
4. Scheider 26,359

5. Green

26,968
6. Di Resta 27,986
DTM-Stand nach 8
von 10 Läufen
1
Ekström
44,0
2
Tomczyk
40,0
3
Spengler
34,0
4
Schneider
27,5
5
Di Resta
25,0
6
Häkkinen

22,0

7
Scheider

17,0

8
Paffett
16,5
9
Green
14,5
10
Prémat
13,0
11
La Rosa
10,0
12
Rockenfeller
9,0
13
Margaritis
9,0
14
Kristensen
6,0
15
Abt
4,0
16
Lauda
1,0
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Audi glücklich nach Eifel-Sieg unter Tomczyk
* Titelkampf weiter offen

Ein souveräner Sieg und zehn Punkte für die Gesamtwertung. Die Ausbeute für Audi-Pilot Martin Tomczyk beim achten DTM-Lauf auf dem Nürburgring hätte nicht besser sein können. Der Rosenheimer überfuhr nach 43 Runden und 156,047 absolvierten Kilometern als Erster die Ziellinie. Für den 25-Jährigen ist es bereits der zweite Sieg in Folge und der dritte in seiner DTM-Karriere.

„Das Wochenende fing am Freitag nicht gut an, aber besser als mit einem Sieg hätte es nicht enden können. Der Erfolg war das Sahnehäubchen“, freu-te sich Tomczyk nach seinem Erfolg vor 117.000 Zuschauern am Wochen-ende. Auf Platz zwei folgte der Vorjahressieger Bruno Spengler aus Kanada in der AMG-Mercedes C-Klasse.

Der 24-Jährige startete von Platz vier und setzte sich im Verlauf des Ren-nens zunächst gegen den Dänen Tom Kristensen, dann gegen Timo Schei-der aus Lahnstein (beide Audi) durch. Über eine beeindruckende Aufholjagd und wertvolle Punkte im Titelkampf freute sich der drittplatzierte Mattias Ekström aus Schweden. Der Führende der Gesamtwertung startete in sei-nem 70. DTM-Rennen von Position zehn und arbeitete sich mit seinem Audi A4 DTM Runde um Runde bis auf einen Podiumsplatz vor.

Ekström, der DTM-Champion von 2004, hat somit als Führender der Gesamt-wertung (44 Punkte) die beste Ausgangsposition im Titelkampf. Der heutige Sieger Tomczyk (40 Punkte) liegt mit vier Punkten Rückstand in Lauer-stellung. Spengler hat als Dritter zehn Zähler Rückstand auf Ekström. Fast nur noch rechnerisch möglich ist die Titelverteidigung für DTM-Rekord-champion Bernd Schneider. Der Mercedes-Benz-Pilot wurde in der Eifel Siebter und liegt bei noch 20 zu vergebenden Punkten mit 16,5 Zählern Rückstand auf Rang vier der Gesamtwertung.

Die Zuschauer sahen ein spannendes Rennen auf der Traditionsstrecke Nürburgring. Nicht nur im Kampf um den Sieg boten die Piloten actionreichen Motorsport. Nach Duellen mit Ekström beendete Audi-Pilot Timo Scheider als Vierter den achten Saisonlauf. Hinter ihm folgten die beiden Mercedes-Benz-Fahrer Paul di Resta aus Schottland im Zweijahreswagen und der Brite Jamie Green.

Besonders hart umkämpft war die siebte Position zwischen Schneider und Kristensen. Tür an Tür ging es durch mehrere Kurven, ehe sich Schneider durchsetzte. Kristensen steckte nicht auf und setzte den Saarländer bis zum Schluss stark unter Druck, musste sich jedoch mit Platz acht und einem Punkt zufrieden geben.

Der neunte und vorletzte DTM-Lauf des Jahres findet am 23. September im spanischen Barcelona auf dem Circuit de Catalunya statt.

Martin Tomczyk (Sieger, Audi Sport Team Abt Sportsline):
„Das Wochenende fing am Freitag nicht gut an, aber besser als mit einem Sieg hätte es nicht enden können. Der Erfolg war das Sahnehäubchen. Unsere Strategie war perfekt, so dass ich immer freie Fahrt hatte. Meine Zeiten waren so konstant, dass ich eigentlich keinen Boxenstopp hätte machen müssen, aber irgendwann muss man sie ja absolvieren. Ich bin froh, den Abstand in der Gesamtwertung verkürzt zu haben und freue mich auf tolle Rennen in Barcelona und Hockenheim.”

Bruno Spengler (2. Platz DaimlerChrysler Bank AMG Mercedes):
„Mit Platz zwei bin ich recht zufrieden. Mein Auto war sehr gut und konstant. Als ich Tom überholt hatte, war ich schneller und konnte Zeit nach vorne gut machen. Ich blicke zuversichtlich auf die letzten beiden Rennen, auch wenn ich zehn Punkte Rückstand habe. Jetzt heißt es absolute Attacke - alles ist noch möglich.“

Mattias Ekström (3. Platz, Audi Sport Team Abt Sportsline):
„Ich hatte im Rennen ziemlich viel zu tun, da war eine Menge Action drin. Das hat richtig viel Spaß gemacht. Ich bin froh, dass Timo bei unserem Zweikampf nicht so hart dagegen gehalten hat. Von Startplatz zehn auf drei vorzufahren ist super, gerade nach dem verpatzen Qualifying am Samstag. ”

Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich:
„Wir hatten uns ein schönes Rennen gewünscht und haben heute gezeigt, dass wir mit einer richtigen Strategie und Performance ein gutes Ergebnis herausholen können. Die Zuschauer haben ein spannendes und faires Ren-nen gesehen. Die Kulisse hier war toll und ich bin sehr zufrieden, dass die DTM so gut ankommt. Das war Tourenwagensport vom Feinsten. Martin Tomczyk ist ein tolles und fehlerfreies Rennen gefahren und Mattias Ekström war das ganze Rennen konstant schnell. Aber auch wenn bei uns heute alles nach Plan gelaufen ist, wissen wir, dass Mercedes-Benz ein starker Gegner ist.”

Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug:
„Das Gute für uns ist vor allem, dass wir beim nächsten Rennen weniger Ballast in den Autos haben und den Vorsprung in der Meisterschaft ver-kürzen konnten. Das Rennen insgesamt konnte sich sehen lassen. Zehn Punkte Abstand auf den Führenden sind sicherlich nicht die beste Aus-gangsposition, und Audi ist im Endspurt der Favorit. Das bedeutet aber nicht, dass wir jetzt aufgeben, sondern ganz im Gegenteil. Ein Punkte-gleichstand nach dem nächsten Rennen wäre der Knaller. Wir werden alles dafür tun, dass das „Endspiel“ der DTM von Barcelona nach Hockenheim verlegt wird.”

 
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