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2011 (10 Läufe)
10. Lauf (Finale) - Hockenheim - 21. - 23. Oktober 2011

Hockenheim
21. 23.10.2011

Rennen

1. Green 1:00.45,734

2. Tomczyk 7,620
3. Molina 10,142
4.Rockenfeller 22,486
5. Paffett 23,985
6. Ekström 24,418
7. Scheider

32,358

8. Jarvis 32,840
9. Spengler 33,201
10.Albuqueque 34,967
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Endstand 2011 nach 10 Läufen
1
Tomczyk
72
2
Ekström
52
3
Spengler
51
4
Scheider
36
5
Green
35
6
Rockenfeller
31
7
Paffett

25

8
Schumacher

21

9
Mortara

21

10
Jarvis

14

11
Molina

11

12
Albuquerque

9

13
Engel

5

14
Vietoris

4

13
Kristensen

2

14
Coulthard

1

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Rennen:

Jamie Green gewinnt DTM-Finale in Hockenheim

Gelungenes DTM-Finalwochenende auf dem Hockenheimring Baden-Würt-temberg. 120.000 Fans feierten den vorzeitigen DTM-Champion Martin Tomczyk (Audi) und den letzten Sieger der Saison 2011, Jamie Green. Der Mercedes-Benz-Pilot erwischte einen perfekten Start, setzte sich von Po-sition zwei aus an die Spitze des Feldes und überfuhr nach 38 Runden als Erster die Ziellinie. Für den Briten ist es das beste Saisonergebnis und sein insgesamt siebter DTM-Erfolg.

Der 29-Jährige sagte zu seinem guten Saisonabschluss: „Ich habe heute alles gegeben und es hat perfekt geklappt. Es macht mich sehr stolz, am Ende der Ära von diesem Fahrzeug einen Sieg geholt zu haben. Meine AMG Mercedes C-Klasse war heute ‚schweinegeil’. Ich hoffe, auch 2012 mit Mercedes-Benz in der DTM zu fahren.“

Der neue DTM-Champion Martin Tomczyk, der seinen Titel bereits beim vorletzten Rennen in Valencia gewann, wurde Zweiter und baute sein Punk-ekonto auf 72 Zähler aus. Der Rosenheimer erhielt seinen Pokal aus den Händen des ehemaligen Formel-1-Piloten Patrick Tambay. „Ich habe es heute sehr genossen, ohne Druck fahren zu können. Dennoch wollte ich mich anständig von den Fans aus dieser Saison verabschieden. An Jamie kam ich heute nicht vorbei, aber Platz zwei ist auch sehr gut. Jetzt feiern wir den Titel - natürlich mit Vollgas“, sagte der Titelträger.

Tomczyks Markenkollege, Mattias Ekström, machte mit einem sechsten Platz und drei Punkten beim Finale den Audi-Doppelsieg in der Gesamt-wertung klar. Der Schwede hatte vor dem Rennen zwei Punkte Rückstand auf den zweitplatzierten Bruno Spengler (Mercedes-Benz). Der Kanadier startete von Platz sechs, verlor aber beim Start wertvolle Plätze und beendete das Rennen punktlos als Neunter. Der Abstand zwischen Ekström und Spengler beträgt in der Endabrechnung gerade einmal einen Zähler.

Der Spanier Miguel Molina wurde im Audi A4 DTM Dritter. Von der Pole-Position ins Rennen gegangen, musste er beim Start Green und Tomczyk ziehen lassen und konnte beide nicht mehr überholen. Für den 22-Jährigen war es der erste Podestplatz seiner Karriere.

Auch in der DTM-Teamwertung freute sich Audi über den Sieg. Das Team Audi Sport Team Abt Sportsline gewann mit 85 Punkten vor THOMAS SABO/Mercedes-Benz Bank AMG (76 Zähler). Der Italiener Edoardo Mortara (Audi) erhielt als DTM-Neueinsteiger den Preis für die ‚Best Performance’.

 

Einen Ausblick auf die neue Saison erlebten die Fans beim Finalrennen: Audi und Mercedes-Benz sowie Neueinsteiger BMW schickten ihre neuen DTM-Fahrzeuge 2012 für zwei Demorunden auf die Strecke. Das erste Rennen der kommenden Saison findet am 29. April 2012 auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt. Ab Montag (24.10.2011) können Tickets für die neue Sai-son erworben werden.

Dr. Wolfgang Ullrich, Motorsportchef Audi:
„Wir sind sehr glücklich über den Verlauf der Saison. Der erste und der zweite Platz in der Gesamtwertung sind hervorragend. Außerdem ist der Erfolg der Truppe vom Audi Sport Team Abt Sportsline großartig. Das ist eine tolle Basis für das kommende Jahr. Schön, dass trotz der vorzeitigen Titel-entscheidung so viele Zuschauer gekommen sind. Die Brücke in die nächste Saison ist mit der Präsentation der neuen Autos geschlagen. Ich danke allen, die in unseren Teams arbeiten, den Veranstaltern sowie Norbert (Haug) und seiner Crew. Uns verbinden einige Jahre harter Konkurrenzkämpfe. Jetzt beginnen wir eine neue Ära.“

Norbert Haug, Motorsportchef Mercedes-Benz:
„Das war ein fantastisches Rennen von Jamie (Green). Er war sehr dominant. Seine schnellen Runden waren eine Klasse für sich. Das war eine sehr reife Leistung. Martin (Tomczyk) ist ein würdiger Champion. Bruno (Spengler) ist ein klasse Fahrer, aber wenn man an der falschen Stelle des Feldes losfährt, ist ein optimales Ergebnis schwierig. Wenn es in einem Wettbewerb mit nur zwei konkurrierenden Marken keinen wirklichen Verlierer gibt, spricht das sicherlich für sich und ist auch ein Grund, dass eine weitere Premiummarke in die DTM einsteigt.“

Das Rennen im Detail
Lufttemperatur: 11,6 °C
Asphalttemperatur: 19,4 °C sonnig
Zuschauer am Rennwochenende: 120.000

Info
Das Rennen geht über die Distanz von 38 Runden (=173,812 Kilometer). Die
Boxengasse ist zwischen der 10. und 29. Runde für die beiden Pflicht-
boxenstopps geöffnet.
14:00 Uhr
Start in die Einführungsrunde.
Start
Jamie Green kann sich beim Start gegen Molina durchsetzen und geht in Führung. Tomczyk und Molina Seite an Seite durch die erste Kurve. Frühstart
von Rahel Frey. Wolff kommt nicht direkt vom Startplatz weg.
1. Runde
Tomczyk setzt sich gegen Molina durch und ist jetzt Zweiter. Dahinter
Molina, Rockenfeller, Scheider und Paffett. Jarvis und Ekström überholen '
Spengler für die Positionen sieben und acht. Spengler fällt auf Rang neun '
zurück.
2. Runde
Reihenfolge: Green, Tomczyk, Molina, Rockenfeller, Scheider, Paffett, Jarvis,
Ekström, Spengler und Albuquerque belegen die Positionen eins bis zehn.
3. Runde
Für ihren Frühstart bekommt Frey eine Durchfahrtsstrafe.
4. Runde
Ekström überholt vor der Spitzkehre seinen Markenkollegen Jarvis für Platz
sieben. Der Vorsprung von Green auf Tomczyk beträgt 2,1 Sekunden.
5. Runde
Frey kommt zur Durchfahrtsstrafe an die Box.
8. Runde
Scheider macht im Kampf um Platz vier Druck auf Rockenfeller. '
10. Runde
Rockenfeller, Paffett, Albuquerque, Vietoris und Coulthard kommen zum
ersten Pflichtboxenstopp herein. Problem beim Stopp von Coulthard.
11. Runde
Die nchsten Boxenstopps: Scheider, Spengler, van der Zande und Engel.
Probleme am rechten Vorderrad von Vietoris; der Deutsche stellt sein Auto
am Streckenrand ab.
12. Runde
Tomczyk, Ekström, Jarvis, Schumacher und Wolff kommen jeweils zum
ersten Pflichtstopp an die Box.
13. Runde
Erster Boxenstopp von Jamie Green. Nur Molina, Mortara und Frey haben
noch keinen der zwei Pflichtboxenstopps gemacht.
16. Runde
Mortara absolviert seinen ersten Boxenstopp.
17. Runde
Zweiter Boxenstopp für Scheider. Verwarnung für Green aufgrund des
Verlassens der Fast lane in der Boxengasse.
18. Runde
Paffett kommt zu seinem zweiten Stopp.
19. Runde '
Molina absolviert seinen ersten Stopp. Rockenfeller, Schumacher, Mortara
und Wolff kommen zum zweiten Boxenstopp. Die Rennleitung untersucht
einen Vorfall mit Wolff.
20. Runde
Van der Zande steuert seine Box zum zweiten Stopp an.
21. Runde
Frey absolviert als letzte ihren ersten Stopp, Coulthard nimmt seinen zweiten
Service in Anspruch.
22. Runde
Boxenstopp von Albuquerque. Auch Engel kommt zum zweiten Reifen-
wechsel herein. '
24. Runde
Jarvis und Spengler absolvieren ihren zweiten Boxenstopp.
25. Runde
Boxenstopps von Tomczyk und Ekström. Durchfahrtsstrafe gegen Susie
Wolff wegen Unsafe Release beim ersten Boxenstopp.
26. Runde
Letzter Pflichtboxenstopp von Green. Wolff kommt zur Strafe an die Box.
27. Runde
Jarvis wird wegen Verlassens der Strecke verwarnt.
28. Runde
Letzter Boxenstopp von Molina. Ekström überholt Scheider für Platz sechs.
33. Runde
Reihenfolge nach den Boxenstopps: Green führt das DTM-Finale mit 6,4
Sekunden vor Tomczyk an. Molina liegt 2,5 Sekunden hinter seinem Audi-
Markenkollegen. Auf den weiteren Plätzen: Rockenfeller, Paffett, Ekström,
Scheider, Jarvis, Spengler und Albuquerque.
38. Runde
Letzte Runde. Ziel Jamie Green gewinnt das Saisonfinale in Hockenheim
souverän vor dem neuen DTM-Champion Martin Tomczyk. Dritter beim letzten
Rennen der Saison wurde Miguel Molina.

 
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