7. Lauf DTM Nürburgring, 15. – 17. August 2003
Christian Abt:
„Mercedes muss sich am Nürburgring warm anziehen“
Die
Siege gingen bislang an Mercedes-Benz-Fahrer, aber die Konkurrenz
ist gut gerüstet für den siebten DTM-Lauf auf dem Nürburgring
(15. bis 17. August). „Mercedes muss sich am Nürburgring
warm anziehen“, kündigt Christian Abt von Abt Sportsline
kämpferisch an. „Denn unser Abt-Audi war schon in Donington
das schnellste Auto im Feld, wir konnten es dort nur noch nicht
in einen Sieg umsetzen.“ Auch Peter Dumbreck, der als Vierter
der Meisterschaft in die Eifel kommt, ist zuversichtlich: „Mein
Ziel ist ein Podiumsplatz“, sagt der Schotte.
Als Führender tritt Bernd Schneider mit 43 Punkten an, dicht
gefolgt von Christijan Albers (40 Punkte) und Marcel Fässler
(34). Dumbreck liegt nur acht Punkte hinter Fässler, dahinter
folgen Jean Alesi (25, Mercedes) und die beiden Abt-Audi-Fahrer
Mattias Ekström und Laurent Aiello (23/22). Das Rennen auf
dem 3,629 Kilometer langen Sprint-Kurs verspricht mit 41 Rennrunden
Spannung pur (Start 14 Uhr, live in der ARD ab 13.45 Uhr).
Daneben steht die Veranstaltung am Nürburgring ohnehin unter
besonderen Vorzeichen: Das Qualifying der schnellsten Zehn, die
„Super-Pole“ wird diesmal ja Samstagnachts ab 22.25
Uhr ausgetragen – vor dem WM-Boxkampf von Markus Beyer,
dem Weltmeister im Supermittelgewicht.
Christijan
Albers:
„Wenn man an die Meisterschaft denkt, geht es schief“
„Ich
versuche immer, mich auf das einzelne Rennen zu konzentrieren,
mich so gut wie möglich zu platzieren und Punkte zu holen“,
so der dreimalige Saison-sieger Christijan Albers, gerade 24 Jahre
alt. „Denn wenn man an die Meisterschaft denkt, geht es
garantiert schief.“
Bernd Schneider freut sich „ganz besonders“ auf den
Nürburgring: „Sowohl die Super-Pole bei Nacht als auch
der Boxkampf versprechen beste Spannung. Ich glaube so etwas wird
den Fans nur noch selten geboten." Auch Mercedes-Benz-Sportchef
Norbert Haug lobt: „Eine gute Idee der ARD, Boxen und DTM
an einem Wochenende gemeinsam zu veranstalten. Der Nürburgring
bietet dazu die räumlichen und organisatorischen Möglichkeiten
und ist deshalb der ideale Austragungsort. Ein Höhepunkt
wird dabei sicher der Super-Pole-Wettbewerb in der Nacht von Samstag
auf Sonntag sein, der die DTM einem neuen, großen Kreis
von Fernsehzuschauern näher bringen wird.“
Abt-Audi
akribisch vorbereitet – Ekström hat Starts geübt
„Mein
Teamchef soll schon mal neue Kupplungen und Reifen bestellen“,
hatte Mattias Ekström nach dem Rennen in Donington angekündigt,
„denn ich werde nach Kempten kommen und 100 Starts üben.“
Der Grund? Ein schlechter Start hatte Ekström zuletzt den
möglichen Sieg gekostet. Das Team übte am Sitz in Kempten
einen Tag lang Boxenstopps – und Ekström jede Menge
Starts. „Unser Auto war absolut siegfähig in Donington,
und die Charakteristik des Nürburgrings kommt uns sogar noch
einen Tick mehr entgegen. Das war immer ein gutes Pflaster für
uns“, sagt Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt. „Wenn
wir diesmal das Glück haben, das uns in Donington gefehlt
hat, haben wir allen Grund zur Zuversicht.“ In England waren
beim sechsten Lauf sowohl Laurent Aiello als auch Christians Abt
auf aussichtsreicher Position durch einen unverschuldeten Unfall
um gute Platzierungen gebracht worden.
Peter
Dumbreck (Opel): „Auf dem Nürburgring kann man attackieren“
„Das
wird ein toller Event, auf den ich mich sehr freue“, sagt
Opel-Sportchef Volker Strycek. „Der DTM beschert die Doppel-Veranstaltung
ein Novum, nämlich den Super-Pole-Wettbewerb bei Nacht und
zur besten Sendezeit live in der ARD. Ich bin sehr gespannt, wie
das ankommt. Dank unserer Fernseh-Partner, in diesem Fall der
ARD, setzt die DTM immer neue Akzente. Diese Innovation und der
hochkarätige Sport sind die Basis für die kontinuierlich
positive Entwicklung der DTM.“
Peter Dumbreck weiß vom ersten DTM-Auftritt im Mai in der
Eifel, als er nach einer Kollision von Platz 18 auf Platz fünf
fuhr: „Auf dem Nürburgring kann man an einigen Stellen
attackieren – und überholen, etwa am Ende der Start-Geraden,
vor der Kurzanbindung, vor der Schikane oder vor der Ziel-Kurve.
Man braucht dazu ein Auto, das gut ausbalanciert und gut auf der
Bremse ist.“ Der Meisterschafts-Vierte mag am liebsten die
Links-Rechts-Kombination nach der Kurzanbindung. „Ich liebe
solche flüssige, schnelle Kurven“, sagt der Schotte.
DTM-Zeitplan
Freitag,
15. August:
09.00 bis
09.15 Uhr: Rollout
11.15 bis 12.45
Uhr: Test 1
14.10 bis 15.40
Uhr: Test 2
Samstag,
16. August:
09.50 bis 10.50 Uhr: Freies Training
13.00 bis 14.00
Uhr: Qualifying (Zeittraining)
22.00 bis 22.15
Uhr: Warm up
22.25 bis 22.45 Uhr: Super-Pole
Sonntag,
17. August:
10.00 bis
10.30 Uhr: Warm up
14.00 Uhr:
Start Rennen (41 Runden = 148,789 km)
DTM
im Fernsehen
Samstag,
16. August:
13.00 bis
14.00 Uhr: HR/WDR Qualifying live
16.00 bis 17.00
Uhr: SWR Sport Südwest / BR Sport aktuell
22.15 bis 00.30
Uhr: ARD Boxen im Ersten mit DTM Super-Pole
Sonntag,
17. August:
13.45 bis
15.15 Uhr: ARD Rennen live
13.45 bis 15.15
Uhr: Motors TV (F) / SBS 6 (NL) / Galaxie TV (CZ)
TV Sport Rumania (RO)
Rennen live
17.50 bis 19.00
Uhr: Canal+ (E)
19.00 bis 20.15
Uhr: SVT terrestrial (S) / Sport 24 digital (S)
20.15 Uhr:
DSF Highlights
21.00 bis 22.30
Uhr: Wiederholung Motors TV (F)
23.55 Uhr:
AB moteurs (F)
Montag,
18. August:
16.55 bis
17.00 Uhr: AB moteurs (F)
20.15 Uhr:
n-tv Motor & Sport (Wiederholung am 23. August, 22.15 Uhr)
Dienstag,
19. August:
22.00 bis
22.30 Uhr: Wiederholung Motors TV (F)
22.45 bis 23.45
Uhr: DSF Motodrom
Sonntag,
24. August:
11.30 Uhr: Premiere DTM Magazin
Weitere
Informationen www.dtm.de.