8. Lauf DTM A1-Ring (A), 5. – 7. September 2003
Vorfreude auf
A1-Ring – Erinnerungen an DTM-Thriller 2002
Mit
dem achten Lauf auf dem A1-Ring im österreichischen Spielberg
von 5. bis 7. September kommt die DTM 2003 auf die Zielgerade
der Saison, danach stehen noch Zandvoort und das Finale in Hockenheim
auf dem Plan. Die DTM-Teams reisen gerne in die Steiermark. Dort
gibt es immer spannende Rennen, jedoch hat die Veranstaltung im
letzten Jahr alles übertroffen. „Es war unglaublich,
aufregend, ein richtiger Krimi“, sagt stellvertretend der
ehemalige Formel-1-Star Jean Alesi.
Die Situation in der Meisterschaft ist diesmal so offen wie noch
nie. 2002 hätte Aiello in Österreich vorzeitig den Titel
holen können, in diesem Jahr haben noch vier Fahrer Aussichten
auf die Meisterkrone. Bernd Schneider führt mit einem Punkt
vor Christijan Albers und elf Punkten vor Marcel Fässler
(alle Mercedes-Benz). Champion Laurent Aiello (Abt-Audi) fuhr
mit seinem Sieg am Nürburgring auf Platz vier der Tabelle
vor, ihn trennen nur noch 17 Punkte von Schneider. Peter Dumbreck
(Opel) hat durch sein Rennpech in der Eifel den vierten Rang verloren.
Das Rennen überträgt die ARD (live ab 13.45 Uhr, Rennstart
14 Uhr).
Heimrennen
für Wendlinger und Wahl-Österreicher Reuter und Scheider
Gleich
drei DTM-Fahrer betrachten den A1-Ring als Heimrennen: der gebürtige
Tiroler und Ex-Formel-1-Pilot Karl Wendlinger von Abt-Audi, sowie
die beiden Opel-Piloten Manuel Reuter und Timo Scheider. „Ich
komme immer gerne in meine Heimat, freue mich, meine Familie zu
besuchen und alte Freunde zu sehen“, so Wendlinger. „Meine
Saisonbilanz ist bisher nicht so toll, und ich werde alles daran
setzen, auf meiner Heimstrecke ein gutes Resultat zu erzielen.
Als Fahrer eines Vorjahresautos kann ich mit den Topleuten an
der Spitze nicht konkurrieren, aber ich bin optimistisch und hoch
motiviert.“
Der ehemalige ITC-Meister Manuel Reuter, der schon seit sechs
Jahren in Saalfelden zu Hause ist, findet, dass es „landschaftlich
keine schöner gelegene Strecke gibt“ als den A1-Ring:
„Das Ambiente mit der Lage in den Bergen, den Kühen
und den schönen alten Gasthäusern ist einfach einmalig.“
Die Strecke selbst beurteilt Reuter „als eine der kniffligsten
überhaupt. Die Balance zu finden ist äußerst diffizil,
für diese Mischung aus Hochgeschwindigkeitsteilen, langen
Geraden und dem zweiten Teil, in dem man viel Flügel fahren
muss.“
Bernd
Schneider: „Es wird keine Stallregie geben, jeder fährt
für sich“
„So
ein verrücktes Rennen wie im letzten Jahr wird es wohl diesmal
nicht geben“, ist Bernd Schneider überzeugt. „Es
sind drei Mercedes-Fahrer vorne, also gibt es keine Stallregie.
Jeder fährt für sich.“ Nervös sei er nicht
angesichts der Tatsache, dass Christijan Albers ihm dicht auf
den Fersen ist: „Diese Herausforderung nehme ich gerne an.“
Mercedes-Benz-Sportchef Norbert Haug urteilt: „Die Meisterschaft
ist drei Rennen vor Schluss weiterhin offen und kann noch von
mindestens vier Fahrern gewonnen werden. Bernd Schneider, Christijan
Albers, Marcel Fässler und Laurent Aiello liegen innerhalb
von nur siebzehn Punkten. Wie ausgeglichen und spannend die DTM
ist, hat das letzte Rennen auf dem Nürburgring gezeigt."
Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt sagt: „Wir haben das ganze
Jahr hart ge-arbeitet, um an die Spitze zu fahren. Bei unserem
Triumph auf dem Nürburgring haben wir wieder gemerkt, wie
gut Siege schmecken. Deshalb gibt es auch für das Rennen
auf dem A1-Ring nur ein Ziel: Wir wollen den Jungs von Mercedes
das Leben so schwer wie möglich machen. Vielleicht liegt
uns das Layout dieser schnellen Strecke nicht so gut wie der Nürburgring
– aber jeder Mechaniker und jeder Fahrer ist hoch motiviert.
Ohne einen anständigen Kampf geben wir unseren Titel nicht
wieder her.“
Auch
der Dritte der Sportbosse, Opel-Sportchef Volker Strycek, blickt
zuversichtlich auf das Wochenende in der Steiermark: „Ich
glaube an meine Mannschaft“, so Strycek. „Peter Dumbreck
ist beim Rennen auf dem Nürburgring die schnellste Rundenzeit
gefahren, er war teilweise eine halbe Sekunde schneller als der
Rest des Feldes. Und im vergangenen Jahr waren wir am A1-Ring
auch schon sehr gut unterwegs. Unser Ziel ist klar: Wir wollen
aufs Podium.“ Peter Dumbreck ist zuversichtlich: „Auf
den Topspeed-Abschnitten des A1-Ring kann man gut überholen.
Das wird wieder ein interessantes Rennen.“
DTM-Zeitplan
Freitag, 5. September:
09.10 bis
09.25 Uhr: Rollout
10.30 bis 12.00
Uhr: Test 1
13.35 bis 15.05
Uhr: Test 2
Samstag,
6. September:
09.50 bis
10.50 Uhr: Freies Training
13.00 bis 14.00
Uhr: Qualifying (Zeittraining/Super-Pole)
Sonntag,
7. September:
09.15 bis
09.45 Uhr: Warm up
14.00 Uhr:
Start Rennen (40 Runden = 173,040 km)
DTM
im Fernsehen
Samstag,
6. September:
13.00 bis
14.00 Uhr: HR/WDR Qualifying live
16.00 bis 17.00
Uhr: SWR Sport Südwest / BR Sport aktuell
Sonntag,
7. September:
13.45 bis
15.15 Uhr: ARD Rennen live
13.45 bis 15.15
Uhr: Motors TV (F) / SBS 6 (NL) / Galaxie TV (CZ)
TV Sport Rumania (RO)
Rennen live
13.55 bis 16.15 Uhr: TW1 Rennen (A) Rennen live
17.50 bis 19.00 Uhr: Canal+ (E)
18.30 bis 19.25 Uhr: ORF1 (A) Sport am Sonntag
19.00 bis 20.15 Uhr: SVT terrestrial (S) / Sport 24 digital (S)
20.15 Uhr: DSF Highlights
21.00 bis 22.30 Uhr: Wiederholung Motors TV (F)
23.55 Uhr:
AB moteurs (F)
Montag,
8. September:
16.55 bis
17.00 Uhr: AB moteurs (F)
20.15 Uhr:
n-tv Motor & Sport (Wiederholung am 13. September, 22.15 Uhr)
Dienstag,
9. September:
22.00 bis
22.30 Uhr: Wiederholung Motors TV (F)
22.45 bis 23.45
Uhr: DSF Motodrom
Sonntag,
14. September:
11.30 Uhr: Premiere DTM Magazin
Weitere
Informationen www.dtm.de.