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Drei
Neuzugänge für Audi in der DTM
* Albuquerque,
Frey und Mortara verstärken Audi-Fahrerkader
* Le-Mans-Sieger Rockenfeller erstmals in einem aktuellen
A4
* DTM-Champions Ekström und Scheider weiter als Speerspitze
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Mit
einem neu formierten Fahrerkader und drei Neuzugängen wird
Audi in die DTM-Saison 2011 starten - mit dem Ziel, den Titel
in der populärsten interna-tionalen Tourenwagen-Rennserie
zurück nach Ingolstadt und Neckarsulm zu holen. Neu in der
Audi-DTM-Mannschaft sind die Schweizerin Rahel Frey (25),
der Portugiese Filipe Albuquerque (25) und der Italiener Edoardo
Mortara (24).
"Alle drei haben bei einer Nachwuchssichtung im Dezember einen
hervorra-genden Eindruck hinterlassen", erklärt Audi-Motorsportchef
Dr. Wolfgang Ullrich. "Ich bin überzeugt, dass sie eine echte
Verstärkung für unseren Fahrerkader sein werden und wir für
die Saison 2011 sehr gut aufgestellt sind."
Albuquerque, dessen voller Vorname Filipe Miguel Delgadinho
lautet, stammt aus dem Formel-Sport und war Formel-1-Testfahrer
bei Red Bull und Toro Rosso. 2010 startete er mit einem Audi
R8 LMS für Audi Sport Italia in der Italienischen GT-Meisterschaft
und wurde mit zwei Siegen und zehn Po-diumsplatzierungen Vizemeister.
Für internationale Schlagzeilen sorgte der Portugiese im November
2010 mit seinem sensationellen Triumph beim "Race of Champions"
in Düsseldorf, bei dem er unter anderem Formel-1-Weltmeister
Sebastian Vettel und Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb be-zwang.
Auch Rahel Frey war bislang vor allem im Formel-Sport aktiv.
Ihr bisher größter Erfolg gelang der jungen Schweizerin in
der Saison 2009, als sie auf dem Nürburgring als erste Frau
der Geschichte ein Rennen des deutschen Formel-3-Cup gewann.
2010 bestritt sie in einem reinen Damen-Team mit einem GT1-Fahrzeug
die 24 Stunden von Le Mans. Ihr Motto: "Go fast and never
ever give up" - sei schnell und gebe niemals auf.
Der in Genf geborene Edoardo Mortara, der die italienische
und die franzö- sische Staatsbürgerschaft besitzt, aber unter
italienischer Flagge Rennen fährt, ist der amtierende Champion
der Formel-3-Euroserie. Als erstem Fahrer der Geschichte gelang
es dem bisherigen Volkswagen-Werksfahrer zudem, den berühmten
Formel-3-Grand-Prix in Macau zweimal zu gewinnen. Der Aufstieg
in die DTM innerhalb des Volkswagen-Konzerns war damit vorpro-grammiert.
Mortara und Albuquerque gehen in der DTM für das Audi Sport
Team Rosberg an den Start, Rahel Frey wird im Audi Sport Team
Phoenix Teamkollegin von Martin Tomczyk.
Le-Mans-Sieger Mike Rockenfeller (D/27) erhält nach vier Jahren
am Steuer eines Vorjahres-Fahrzeugs erstmals die Chance, mit
einem Audi A4 DTM der aktuellsten Generation auf Titeljagd
zu gehen. Dafür wechselt er zum Audi Sport Team Abt Sportsline,
für das erneut die beiden zweifachen DTM-Champions Mattias
Ekström (S/32) und Timo Scheider (D/32) sowie Oliver Jarvis
(GB/27) und Miguel Molina (E/22) an den Start gehen. Molina
fährt weiter einen A4 des Modelljahres 2008.
"Die vergangene DTM-Saison ist für Audi nicht nach Wunsch
verlaufen", so Dr. Wolfgang Ullrich. "Deshalb haben wir über
den Winter versucht, uns in allen Bereichen zu verbessern
- dazu zählte auch der Fahrerkader. Dass Martin Tomczyk erstmals
mit einem älteren Fahrzeug und nicht mehr beim Team als Abt
Sportsline startet, sehe ich als Chance für ihn. Die britischen
Rennfahrer Jamie Green und Gary Paffett sind zudem Beispiele
dafür, dass man mit einem Vorjahresfahrzeug durchaus Rennen
gewinnen und seiner Karriere neue Impulse geben kann."
Verstärkt wird auch der Fahrerkader bei den Sport-Prototypen:
Der 25-jährige Italiener Marco Bonanomi, der im vergangenen
Jahr gemeinsam mit Filipe Albuquerque in der Italienischen
GT-Meisterschaft im Audi R8 LMS an den Start ging, erhält
einen Vertrag als Test- und Reservefahrer und wird in das
Entwicklungsprogramm für den neuen Audi R18 eingebunden.
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