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Formel
1 - 2001 - 14. von 17 Läufen
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Großer
Preis von Belgien - 2. September 2001
Spa-Francorchamps * 44 Runden = 306,577 km
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Weltrekord:
52. Sieg Michael Schumacher
bei seinem fünften Spa-Triumph |
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Überschattet
vom Horror-Crash des Brasilianers Luciano Burti hat Michael
Schumacher bei seinem Jubiläum in Spa Geschichte geschrieben.
Der viermalige Weltmeister wurde am Sonntag beim chaotischen
Großen Preis von Belgien mit dem 52. Grand- Prix-Erfolg zum
alleinigen Rekordmann der Formel-1-Sieger. |
Zwei Wochen nach seinem vorzeitigen Titelgewinn überholte der Ferrari-Star
den Franzosen Alain Prost (51) in der "ewigen" Bestenliste der Königsklasse.
Gut eine Stunde
vor der Zieldurchfahrt Schumachers, der bei seinem zehnjährigen Jubiläum
vor David Coulthard im McLaren-Mercedes und Giancarlo Fisichella im
Benetton-Renault siegte, stockte den Zuschauern der Atem. Burti touchierte
in der 4. Runde Eddie Irvines Jaguar, verlor bei knapp 300 km/h die
Kontrolle über seinen Rennwagen und raste fast ungebremst in die Reifenstapel.
Der Unfall in dem Chaos-Rennen, das gleich drei Mal gestartet werden
musste, ereignete sich vor "Blan-chimont", der schnellsten Kurve im
gesamten Formel-1- Zirkus.

Das Prost-Wrack
von Luciano Burti |
Der hohe Sicherheitsstandard moderner Rennwagen und die vierfache
Reifenbarriere haben Burti offensichtlich das Leben gerettet. Rund
15 Minuten nach dem schweren Unfall gaben die Ärzte und die Rennleitung
Entwarnung. Alle Fahrer-Kollegen Burtis, aber auch die 85 000 Zuschauer
auf dem Ardennenkurs, Fans und vor allem Teamchef Alain Prost waren
erleichtert. "Er atmet, er ist bei Bewusstsein, er spricht", sagte
der Franzose nach der Schrecksekunde erleichtert.
Unmittelbar nach dem gewaltigen Aufprall bei etwa 250 km/h waren Bergungs-
und Hilfskräfte im Einsatz, um Burti aus dem Wrack zu befreien und
erste Notmaßnahmen einzuleiten. Danach wurde der Süd-amerikaner in
ein Hospital nach Lüttich geflogen. Bei einem ersten Check wurden
weder innere Verletzungen noch Knochenbrüche festgestellt. Das von
ursprünglich 44 auf 36 Runden verkürzte 14. Saisonrennen war nach
dem Crash zunächst durch das Sicherheitsfahrzeug (Safety Car) neu-tralisiert,
in der fünften Runde durch Rote Flaggen abgebrochen worden. Nach dem
Abtransport des Südamerikaners und der Bergung seines Boliden wurde
der Grand Prix schon zum dritten Mal gestartet.
Der zweite Versuch war nötig geworden, weil Burtis deutscher Team-kollege
Heinz-Harald Frentzen zunächst "sitzen" geblieben war. Der Mönchengladbacher
verspielte bei seinem zweiten Rennen für Prost seine hervorragende
vierte Startposition und wurde am Ende Neunter. Nick Heidfeld (Sauber-Petronas)
schied aus. Im Duell mit Rubens Barrichello, der Fünfter wurde, um
den zweiten WM-Platz behält Silberpfeil-Pilot David Coulthard alle
Trümpfe in der Hand. Der Schotte im McLaren-Mercedes hat jetzt 57
Punkte, der Brasilianer im Ferrari 48 Zähler. Ralf Schumacher, der
sich im Williams-BMW mit dem undankbaren siebten Platz begnügen musste,
bleibt Vierter (44) vor Ex-Weltmeister und Vorjahressieger Mika Häkkinen
im McLaren-Mercedes (24).
Beide BMW-Piloten erwischten einen schwarzen Sonntag: Beim zweiten
Start blieb Pole-Mann Juan Pablo Montoya (Kolumbien) stehen und musste
sich ganz hinten anstellen; beim dritten Versuch war sein deutscher
Teamkollege Ralf Schumacher der Pechvogel: Die Mechaniker "vergaßen"
den Wagenheber unter seinem Auto, und auch "Schumi II" musste ans
Ende der Startaufstellung. Pech für das ambitionierte englisch-deutsche
Team, denn beide Piloten hatten sich nach dem kuriosen Regen-Qualifying
die erste Startreihe geteilt. |
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