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Formel
1 - 2001 - 14. von 17 Läufen
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Großer
Preis von Belgien - 2. September 2001
Spa-Francorchamps * 44 Runden = 306,577 km
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INFO
2:
Wegen schlechter Sicht und wegen Nebels wurde der
erste Freie Training aus Sicherheitsgründen, die Rettungshubschrauber
hätten nicht starten können, gestrichen. Das zweite Freie
Training wurde programmgemäß um 11.00 Uhr gestartet.
INFO 1:
Schreck für Michael Schumacher, Pech für David Coulthard: Der Formel-1-Weltmeister
hat seinen Jubiläums- Auftakt im "Blindflug" von Spa mit einer Kollision,
aber auch mit einer Bestzeit begonnen. Im Regen fuhr der Ferrari-Star
dem vor ihm fahrenden Jaguar-Piloten Pedro de la Rosa ins Heck, beide
kamen glimpflich davon. "Ich habe ihn nicht gesehen. In der Gischt
sieht man gar nichts", sagte Schumacher über den Auffahr-Unfall am
Freitagnachmittag im freien Training zum Großen Preis von Belgien.
Zuvor hatte er auf trockener Strecke in Spa-Francorchamps als Schnell-ster
bewiesen, dass er auch mit dem vierten WM-Titel in der Tasche nichts
von seiner Motivation verloren hat.
Silberpfeil-Pilot Coulthard musste zusehen: Nach einem Unfall am Vor-mittag
konnte er wegen der Reparatur seines McLaren-Mercedes nicht fahren.
Schumacher erzielte auf seinem 6,968 km langen Lieblingskurs, wo seine
Formel-1-Karriere vor zehn Jahren begonnen hatte, schon am Vormittag
in 1:48,655 Minuten eine überlegene Bestzeit und rangierte mit 0,749
Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Jarno Trulli sowie vor seinem
Ferrari-Teamkollegen Rubens Barrichello, dem er im Rennen seine Unterstützung
zugesichert hat.
Die im Trockenen herausgefahrene Bestzeit konnte im Nachmittags-Training
wegen des einsetzenden Regens nicht mehr unterboten werden, dafür
häuften sich Dreher und Unfälle. Schumacher übersah in der Anfahrt
zur spektakulären "Eau-Rouge"-Kurve bei etwa 250 km/h den langsamer
fahrenden de la Rosa. Sein Ferarri prallte ins Heck des Jaguar und
verlor einen Frontspoiler. Beide konnten aber zur Box fahren. "Es
war ein typischer Rennunfall. Ich denke, man kann niemandem die Schuld
geben", meinte de la Rosa, gab aber auch zu, er habe Schumacher nicht
kommen sehen und stark verlangsamt.
Die Gischt in Spa war dem Ferrari-Piloten schon einmal im Rennen 1998
zum Verhängnis geworden, als er mit Coulthard kollidiert und an-schließend
auf den Schotten losgestürmt war.
Schlimmer war Coulthards Unfall am Vormittag. Der Schotte hatte in
der "Fagnes"-Kurve die Kontrolle über sein Auto verloren und war seitlich
in die Leitplanke gekracht. Die Aufhängung des Silberpfeils wurde
be-schädigt. Coulthard meinte: "Ich bin okay." Mercedes- Motorsportchef
Norberg Haug erklärte: "Davids Auto konnte repariert werden und ist
morgen im Einsatz." Zwei Wochen nach seinem vorzeitigen Titelgewinn
in Budapest feiert Schumacher beim 14. WM-Lauf am Sonntag (14.00 Uhr/live
in RTL und Premiere World) sein zehnjähriges Formel-1-Jubiläum.
Er kann zwar einen Rekordsieg einfahren, will aber seinen Kollegen
Barrichello beim Kampf um Rang zwei in der WM unterstützen. Derzeit
ist Coulthard mit 51 Punkten Zweiter vor Barrichello (46) und Ralf
Schumacher (44). Der Williams-BMW-Pilot kam wegen technischer Probleme
im Training nicht viel zum Fahren, wurde aber Siebter. Kollege Juan
Pablo Montoya hatte einen Unfall.
Mika Häkkinen im zweiten McLaren-Mercedes erzielte die fünftbeste
Zeit. Die Mönchengladbacher Heinz-Harald Frentzen und Nick Heidfeld
belegten die Plätze 12 bzw. 14. Unterdessen ist die Ursache für Schumachers
Testunfall von Mugello in der Vorwoche geklärt. "Wir hatten einen
Aufhängungsschaden, der dazu geführt hat, dass das Auto außer Kontrolle
geraten und der Heckflügel weggeflogen ist. Aber der Heckflügel war
nicht die Ursache, wie spekuliert wurde", erläuterte Schumacher. Obwohl
der Defekt schon seinen vierten schweren Unfall in dieser Saison verursachte,
hat der Crash das nötige Vertrauen in sein Auto nicht erschüttert.
"Nicht, wenn du aufgeklärt wirst und die Lösungs- Vorschläge hörst",
erklärte er. Bei Ferrari werde offen geredet. Man könne "sicher gehen,
dass Maßnahmen ergriffen wurden".
Das Rätselraten um das Fahrer-Duo bei McLaren-Mercedes und die Zukunft
des Doppel-Weltmeisters Mika Häkkinen geht weiter. Mercedes- Motorsportchef
Norbert Haug bestätigte der dpa, dass die allgemein erwartete Bekanntgabe
der Besetzung der beiden Cockpits im kommen-den Jahr auch nicht am
Wochenende des Belgien-Grand-Prix stattfinden wird. Für das Silberpfeil-Team
ist dies ungewöhnlich spät. Bisher war meistens bis Hockenheim oder
spätestens Ende August in Spa alles klar gewesen. Man müsse erst die
"Hausaufgaben" machen, so Haug weiter. |
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1
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M.Schumacher |
94
|
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2
|
Coulthard |
47
|
|
3
|
R.Schumacher |
41
|
|
4
|
Barrichello |
40
|
|
5
|
Häkkinen |
19
|
|
6
|
Montoya |
15
|
|
7
|
Villeneuve |
11
|
|
8
|
Heidfeld |
10
|
|
9
|
Trulli |
9
|
|
10
|
Raikkönen |
9
|
|
11
|
Frentzen |
6
|
|
12
|
Panis |
5
|
|
13
|
Irvine |
4
|
|
14
|
Alesi |
4
|
| 15 |
Fisichella |
4
|
| 16 |
Irvine |
4
|
| 17 |
Button |
1
|
| 18 |
De La Rosa |
1
|
| 19 |
Verstappen |
1
|
|
1
|
Ferrari |
124
|
|
2
|
McLaren |
66
|
|
3
|
Williams |
56
|
|
4
|
Sauber |
19
|
|
5
|
BAR |
16
|
|
5
|
Jordan |
15
|
|
7
|
Jaguar |
5
|
|
8
|
Prost |
4
|
|
9
|
Benetton |
4
|
|
10
|
Arrows |
1
|

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