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Formel
1 - 2001 - 12. von 17 Läufen
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Großer
Preis von Deutschland * 29. Juli 2001
Hockenheim * 45 Runden = 307,035 km
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Weiß-Blau
vorne:
3. Sieg für Ralf Schumacher vor Barrichello
Michael Schumacher und David Coulthard OUT
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3. Sieg für
Ralf Schumacher beim Heim-Grand Prix
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Ralf Schumacher hat beim Motor-mordenden Heimrennen auf dem Hockenheimring
triumphiert. Und auch Bruder Michael hatte beim Großen Preis von Deutschland
trotz Unfall und Ausfall gut Lachen: Der dreimalige Formel-1-Weltmeister
überstand am Sonntag erst einen Horror-Crash wie durch ein Wunder
unverletzt und schied dann im zweiten Anlauf wegen eines technischen
Defektes doch aus. Wie versteinert winkte der Ferrari-Star aus Kerpen
nach seinem vorzeitigen Ausstieg. Nach dem Ausfall seines einzigen
Titelwidersachers David Coulthard vier Runden später hellte sich die
Miene des WM- Spitzen-reiters aus Kerpen schlagartig auf: Mit breitem
Grinsen grüßte er seinen jubelnden Anhang, der zunächst seine roten
Ferrari-Fahnen eingezogen hatte.
Michael Schumacher muss zwar weiter auf seinen ersten Erfolg mit Ferrari
in Hockenheim warten und verpasste erneut die Einstellung des Fabel-Weltrekord
des Franzosen Alain Prost von 51 Grand-Prix-Siegen. Aber zugleich
machte er einen Riesenschritt in Richtung WM-Ver-teidigung: Beim nächsten
Rennen am 26. August in Budapest reichen dem souveränen WM-Spitzenreiter
drei Punkte mehr als McLaren-Mercedes- Konkurrent Coulthard, um vorzeitig
den Titel zu verteidigen.
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"Schumi
II" feierte seinen dritten Saison-Triumph in vollen Zügen. Der
Williams-BMW-Pilot wurde seiner Rolle als Geheimfavorit dank
des leistungs-stärksten Motors und der hitzebeständigen Michelin-Reifen
vollauf gerecht. Er gewann den insgesamt 25. Großen Preis von |
Deutschland nach 45 Runden in 1:18:17,873 Stunden vor 100 000 Zuschauern
im Motodrom am Ende souverän. Ferrari-Pilot Rubens Barrichello (Brasilien)
belegte nach 307,125 Km mit 46,1 Sekunden Rückstand den zweiten Platz
vor dem Kanadier Jacques Villeneuve im BAR-Honda. Michael Schumacher
führt nach 12 von 17 Saisonrennen die WM-Wertung weiterhin mit 84
Punkten und 37 Zählern Vorsprung vor dem Schotten Coulthard (47) an.
Ralf Schumacher (41) schob sich auf Rang drei vor Barrichello (40).
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Horror-Unfall
beim Start - zum Glück ging alles gut
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Für den "großen" Schumacher begann das Heimrennen mit einem Horror-Crash,
der glücklicherweise für alle Beteiligten ohne schwer wiegende Folgen
blieb. Als die Ampel beim Start auf "Grün" schaltete, rollte der Trainingsvierte
nur langsam weg. Der von Position 16 aus los fahrende Luciano Burti
raste mit voller Beschleunigung frontal in den beinahe stehenden Ferrari.
Der Brasilianer überschlug sich in seinem Prost-Acer und drehte sich
um die eigene Achse. Beim Aufprall fiel er zwischen beide Arrows,
ehe er in die Reifenstapel prallte. Schumacher und Burti überstanden
den spektakulären Unfall wie durch ein Wunder unverletzt.
Die Rennleitung neutralisierte das Rennen sofort und entschied Sekunden
später auf Abbruch und Neustart, da Trümmerteile quer über der Strecke
lagen und eine Gefahr für das Feld bedeuteten. Schumacher hatte damit
Glück im Unglück: Er konnte unter dem Ohren betäubenden Jubel seiner
"roten" Fangemeinde in den Ersatzwagen umsteigen und das Rennen erneut
aufnehmen. Der zweite Startversuch nach 25 Minuten Pause klappte problemlos:
Alle kamen gut weg. Für Nick Heidfeld war der Grand-Prix allerdings
nach nicht einmal einer halben Runde vorbei. Der Spanier Pedro de
la Rosa nahm den Sauber-Piloten aus Mönchen-gladbach mit seinem Jaguar
in der ersten Schikane unsanft auf die "Hörner". Heidfeld, zuletzt
zwei Mal in den Punkten, fiel damit zum fünften Mal in dieser Saison
aus.
Schumacher zeigte sich von dem Schock bestens erholt: Im Motodrom
überholte er noch im ersten Umlauf den Finnen Mika Häkkinen, verlor
aber seinen dritten Platz fünf Runden später an seinen Teamkollegen
Barrichello. Derweil baute "Pole-Man" Montoya seinen Vorsprung kontinuierlich
aus: Nach einem Viertel der Distanz lag der Kolumbianer 6,7 Sekunden
vor seinem blau-weißen Teamkollegen Ralf Schumacher. Barrichello wies
als Dritter schon 9,6 Sekunden Rückstand auf. Mitte des Rennens überschlugen
sich die Ereignisse: Erst stand Montoya in der 22. Runde beim Reifenwechsel
geschlagene 29,9 Sekunden an der Box, weil der Tankstutzen klemmte.
Zwei Umläufe später blieb Michael Schumacher in der ersten Bremsschikane
an dritter Position liegend urplötzlich stehen. Dann gab Montoyas
BMW-Motor in der 25. Runde den Geist auf, und Coulthard passierte
drei Runden später das gleiche Missgeschick.
Damit war der Weg für "Schumi II" endgültig frei. Mika Häkkinen musste
im Silberpfeil als erster prominenter Pilot und Mitfavorit die Segel
streichen. Nach einem technischen Defekt rollte der 32 Jahre alte
Finne in der 15. Runde aus. Enttäuscht stapfte der Sieger von Silverstone
nach dieser erneuten Pleite an die Box zurück. 12 der 22 Fahrer erreichten
bei diesem Hitzerennen nicht die Ziellinie.
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GP
von D
Rennen
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| 1. R. Schumacher |
| 2. Barrichello |
| 3. Villeneuve |
| 4. Fisichella |
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5. Button
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| 6. Alesi |
Heidfeld OUT
1. Runde |
| Michael Schumacher OUT 25. Runde |
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