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Formel
1 - 2001 - 11. von 17 Läufen
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Großer
Preis von Großbritanien * 15. Juli 2001
Silverstone * 60 Runden = 308,296 km
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Knoten
geplatzt: Häkkinen siegt wieder
19. WM-Triumph vor Michael Schumacher |
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Der Pechvogel siegt wieder:
19. WM-Sieg für Mikka Häkkinen |
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Silberpfeil-Pilot Mika Häkkinen hat Michael Schumacher und Ferrari
das Jubiläum an historischer Stelle mit einem glanzvollen "Comeback"
verdorben. Der bisherige Pechvogel feierte am Sonntag beim Großen
Preis von Großbritannien souverän seinen ersten Sieg nach elfmonatiger
Durststrecke. Titelverteidiger Schumacher setzte trotz eines zweiten
Platzes in Silverstone seinen Alleingang im WM-Rennen fort, da Verfolger
David Coulthard vor 100 000 Zuschauern in der dritten Runde ausschied.
Der Formel-1-Weltmeister führt vor seinem Heim-Rennen in Hockenheim
nun mit 37 Punkten Vorsprung vor dem Schotten. Aller-dings muss Schumacher
weiter auf die Einstellung von Alain Prosts Fabelrekord von 51 Grand-Prix-Siegen
warten. "Es freut mich vor allem für Mika. Er hatte so viel Pech in
diesem Jahr", sagte der Ferrari-Star, nachdem er dem finnischen McLaren-
Mercedes-Piloten bei der Siegerehrung heftig mit Champagner überschüttet
hatte.
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Der
sichtlich bewegte Häkkinen war heilfroh über das Ende seiner
Pech-strähne mit sechs Aus-fällen. "Das fühlt sich wirklich
gut an nach all meinen Problemen", meinte er. Mercdes-Motorsportchef
Norbert Haug meinte: "Alle gönnen Mika diesen Sieg, da bin ich
mir sicher. Was für eine tolle Fahrt von ihm." |
Coulthard, der nach zwei Siegen in Silverstone vor heimischem Publikum
den Hattrick schaffen wollte, muss seine Titelträume sechs Rennen
vor Schluss wohl begraben. "Sicher ist es sehr enttäuschend", sagte
der McLaren-Mercedes-Pilot. "Aber es gab schon mehr Enttäuschungen
im Laufe dieses Jahres. Ich bin schon froh, wenn wir ein Rennen zu
Ende fahren."
Schumacher führt mit 84 Punkten vor Coulthard (47). Nach 60 Runden
und 308,289 km feierte Häkkinen den 19. Sieg seiner Karriere, den
ersten Erfolg in England und seinen ersten Triumph seit 27. August
2000 in Spa. Der Doppel-Weltmeister gewann nach 1:25:33,770 Stunden
mit 33,646 Sekunden Vorsprung vor Schumacher. Dessen Ferrari-Kollege
Rubens Barrichello (Brasilien) wurde Dritter vor dem Williams-BMW-Piloten
Juan Pablo Montoya.
Ralf Schumacher erlebte das befürchtete "Schwarze Wochenende": Der
Williams-BMW des Kerpeners rollte in der 37. Runde mit einem technischen
Defekt aus. "Ich hörte ein mechanisches Geräusch, dann ging das Auto
auch schon aus", so Ralf (31), der damit seinen dritten Platz in der
WM-Wertung wieder an Barrichello (34) abgeben musste. Sauber-Pilot
Nick Heidfeld (Mönchengladbach) holte als Sechster hinter seinem Teamkollegen
Kimi Räikkönen einen Punkt, Heinz-Harald Frentzen ging im Jordan als
Siebter leer aus.
Für Michael Schumacher war es "ein eher schwieriges Rennen. Das Auto
war nicht ganz so gut ausbalanciert wie erhofft." Doch angesichts
der WM-Wertung konnte der dreimalige Champion zufrieden sein: "Wir
hatten so viele gute Rennen in diesem Jahr. Der zweite Platz bringt
mir sechs wichtige Punkte."
Eine WM-Vorentscheidung fiel bereits am Start: In der Aufstellung
traf Schumacher erstmals seit langem wieder auf seinen früheren WM-
Rivalen Häkkinen. Die beiden standen nebeneinander in Reihe eins vor
Coulthard. Schumacher ging als Führender in die erste Kurve, während
Coulthard Opfer einer Startkollision wurde, vom Jordan des Italieners
Jarno Trulli touchiert und so von der Strecke geschoben wurde. "Er
war zwar innen, aber ich lag vorne", sagte Coulthard über die Auseinan-dersetzung.
"Coulthard hat mir die Tür zugeschlagen", verteidigte sich Trulli.
Der Schotte fiel ans Ende des Feldes zurück. Doch der Schlag hatte
die Hinterrad-Aufhängung des McLaren beschädigt. Wenig später kam
das bittere Aus. "Trulli hat David unnötiger Weise abgeschossen",
so Haug.
Aber auch Schumacher bekam Probleme. "Das Auto war nicht so gut ausbalanciert.
Es war schwieriger als sonst, es auf der Strecke zu halten", erklärte
der Kerpener. In der fünften Runde überholte ihn Häkkinen und baute
seinen Vorsprung kontinuierlich aus. In Runde 18 zog auch Montoya
an dem Ferrari-Star vorbei. Die Strategie von McLaren-Mercedes mit
zwei Boxenstopps zahlte sich gegenüber der Vorgehensweise von Ferrari
mit nur einem Halt aus. Selbst nach Häkkinens erstem Stopp (21.) kam
der Rheinländer nicht an dem Finnen vorbei. Damit war das Rennen bereits
nach einem Drittel gelaufen.
Vor dem elften WM-Lauf hatte Schumacher einen kleinen Ausflug in die
glanzvolle Ferrari-Vergangenheit gemacht. Fast auf den Tag genau vor
50 Jahren hatte der Argentinier Jose Froilan Gonzalez ebenfalls in
Silver-stone den ersten Ferrari-Sieg geholt. Der Kerpener fuhr eine
Runde mit dem roten Ferrari 375, in dem Gonzalez am 14. Juli 1951
triumphiert hatte. |
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GP
von GB
Rennen
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| 1. Häkkinen |
| 2. M. Schumacher |
| 3. Barrichello |
| 4. Montoya |
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5. Raikkönen
|
| 6. Heidfeld |
| 7. Frentzen |
| R. Schumacher - OUT in Runde 35 |
|
1
|
M.Schumacher |
84
|
|
2
|
Coulthard |
47
|
|
3
|
Barrichello |
34
|
|
4
|
R.Schumacher |
31
|
|
5
|
Häkkinen |
19
|
|
6
|
Montoya |
15
|
|
7
|
Heidfeld |
10
|
|
8
|
Raikkönen |
9
|
|
9
|
Trulli |
9
|
|
10
|
Villeneuve |
7
|
|
11
|
Frentzen |
6
|
|
12
|
Panis |
5
|
|
13
|
Irvine |
4
|
|
14
|
Alesi |
3
|
| 15 |
Fisichella |
1
|
| 16 |
Verstappen |
1
|
| 17 |
De La Rosa |
1
|
|
1
|
Ferrari |
118
|
|
2
|
McLaren |
66
|
|
3
|
Williams |
46
|
|
4
|
Sauber |
19
|
|
5
|
Jordan |
15
|
|
5
|
BAR |
12
|
|
7
|
Jaguar |
5
|
|
8
|
Prost |
3
|
|
9
|
Arrows |
1
|
|
10
|
Benetton |
1
|
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