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Formel
1 - 2001 - 13. von 17 Läufen
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Großer
Preis von Ungarn * 19. August 2001
Budapest/Hungaroring * 77 Runden = 305,921 km
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Vollbracht:
4. WM-Titel und 51. GP-Sieg für Michael Schuamcher beim
Ferrari-Doppel mit Barrichello
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In Ungarn zum 4. WM-Titel
und 51. GP-Sieg: Michael Schumacher
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Ein souveräner Michael Schumacher hat in der Gluthitze von Budapest
kühlen Kopf bewahrt und sich vorzeitig zum vierten Mal zum "König"
der Formel 1 gekrönt. Der ungefährdete und unspektakuläre Rekord-Sieg
beim Großen Preis von Ungarn sicherte dem Ferrari-Star nicht nur den
schnellsten Weltmeister-Titel seiner Karriere und den zweiten mit
der "Scuderia" in Folge. Ferrari bejubelte dank Rubens Barrichello
auch einen Doppel-Erfolg und den Gewinn der Konstrukteurs-WM. Vor
rund 120 000 Zuschauern, davon weit mehr als die Hälfte aus Deutschland,
vergrößerte Schumacher seinen Vorsprung am Sonntag auf nicht mehr
einholbare 43 Punkte vor David Coulthard, der Dritter wurde.
"Ich liebe euch alle, ihr seid ein Superteam", funkte Michael Schumacher
noch aus dem Auto in die Box. Mit dem vierten Titel nach 1994, 1995
und 2000 holte Schumacher Alain Prost in der "ewigen" Rangliste der
Weltmeister sowie als Rekordhalter bei den Siegen mit seinem 51. Grand-Prix-Triumph
ein. Niemand hat mehr Siege in der Formel 1, nur einer hat mehr WM-Titel:
Der fünfmalige Champion Juan Manuel Fangio. Michael Schumacher hat
in der Gesamtwertung vor den vier noch ausstehenden Rennen 94 Punkte,
Coulthard 51. Barrichello schob sich mit 46 Zählern vor Ralf Schumacher
(44).
Michael Schumacher holte auf dem Hungaroring nach 77 Runden und 306,075
km bei Außentemperaturen von über 30 Grad seinen siebten Saisonsieg
vor Barrichello und Coulthard. Ralf Schumacher wurde im Williams-BMW
Vierter, der Mönchengladbacher Sauber-Pilot Nick Heidfeld sicherte
sich als Sechster einen Punkt, Heinz-Harald Frentzen schied beim Prost-Debüt
aus. Der Weltmeister 2001 stand nach 13 von 17 Saisonrennen fest.
So früh war die Titel-Entscheidung zuletzt 1992 gefallen, als der
Brite Nigel Mansell ebenfalls in Budapest vorzeitig alles klar machte.
Dem geschäftstüchtigen Formel-1-"Boss" Bernie Ecclestone dürfte dies
nicht gefallen. Für den Rest der Saison droht Langeweile. Noch nie
war Schumacher in seinen elf Formel-1-Jahren so schnell Welt-meister
geworden. Seine Titel 1994, 1995 und 2000 waren alle zu einem späteren
Zeitpunkt der Saison entschieden. Lob für den von Saisonbeginn an
führenden Schumacher kam sogar von der Kon-kurrenz. "Er hat den Titel
verdient", sagte sein früherer WM-Rivale Mika Häkkinen, der Fünfter
wurde.
Auf dem Weg zur Startaufstellung war dem Titelverteidiger ein Missgeschick
passiert. Schumacher setzte seinen Ferrari ins Kiesbett, die Mechaniker
mussten den Dienstwagen noch schnell säubern. Doch beim Start ging
alles glatt: Schumacher, der nach der 41. Pole Position seiner Karriere
in Reihe eins neben Coulthard stand, kam gut weg. Kollege Barrichello
überholte den Schotten und hielt dem Deutschen den Rücken frei.
Bis zum ersten Boxenstopp zog das Führungs-Quartett mit Ralf Schumacher
als Viertem in unveränderter Reihenfolge seine Kreise. Der Spitzenreiter
erzielte einen Rundenrekord nach dem anderen. Der Vorsprung wuchs.
Der Ferrari war mit einem neuen Aerodynamik-Paket für den Hungaroring
ausgestattet worden, der ähnlich wie der Kurs in Monaco viel Anpressdruck
erfordert. Das Rennen ist extrem anstrengend, im Cockpit fühlen sich
die Piloten wie in der Sauna, auf Grund der vielen Kurven gibt es
keine "Verschnaufpausen" während des Fahrens. Michael Schumacher kam
in der 29. Runde zum ersten Mal zum Tanken und kehrte danach als Dritter
vor Bruder Ralf auf die Strecke zurück.
Coulthard stoppte vier Runden später, machte aber einen Platz gut.
McLaren-Chef Ron Dennis ballte erfreut die Fäuste, als sich der Schotte
vor Barrichello einordnen und von da an Schumacher direkt jagen konnte.
Der zunächst fast 14 Sekunden betragende Vorsprung schmolz etwas.
Beim zweiten Boxenstopp war Coulthard der Verlierer. Schumacher kam
nach 52 Runden zum Halt, dann Barrichello (53), anschließend der Schotte.
Als er die Boxengasse verließ, zog der Brasilianer an dem Silberpfeil-Piloten
knapp vorbei. So blieb es bis zum Schluss.
Für Rückkehrer Heinz-Harald Frentzen kam beim Debüt im Prost nicht
ins Ziel. Er rutschte in Runde 67 von der Strecke und blieb stehen.
Der Mönchengladbacher hat bei seinem neuen Team einen Vertrag bis
Saisonende. Prost hat signalisiert, dass er mit dem Rheinländer gerne
auch für das kommende Jahr verlängern würde. Doch eine Entscheidung
ist noch nicht gefallen. |
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| 1. M.Schumacher
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| 2. Coulthard
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| 3. Barrichello |
| 4. R. Schumacher |
| 5. Trulli |
| 6. Häkkinen |
| 7.
Heidfeld |
| 16. Frentzen |
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