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Formel
1 - 2001 - 16. von 17 Läufen
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Großer
Preis der USA - 30. September 2001
Indianapolis * 73 Runden = 306,235 km
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20.
GP-Sieg für Häkkinen - auch sein letzter? |
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Mit
dem heiß ersehnten Sieg von "Frührentner" Mika Häkkinen und
einem Debakel für Williams-BMW endete in Indianapolis die größte
Sportveranstaltung in den USA seit den Terroran-schlägen auf
New York und Washington. Vor 175 000 Motorsport- Fans gewann
der |
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finnische McLaren-Mercedes-Pilot am Sonntag den Großen Preis der USA
vor Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher und David Coulthard im
zweiten Silberpfeil.Zwei Tage nach seinem 33. Geburtstag konnte Ex-Weltmeister
Häkkinen noch einmal groß feiern: Ein Triumph in Indianapolis - es
war der 20. seiner Karriere - fehlte dem Finnen noch in seiner per-sönlichen
Erfolgsstatistik. Nach dem WM- Finale am 14. Oktober in Suzuka will
der "Schweiger aus Suomi" der Formel 1 adé sagen.
Frust herrschte im Lager von Williams-BMW: Ralf Schumacher war in
der 37. Runde ausgeschieden und gab später zu: "Es war ein Fahrfehler."
Monza-Sieger Juan Pablo Montoya strandete eine Runde später mit Getreibeschaden.
Nick Heidfeld kam im Sauber-Petronas nach 73 Runden auf dem Hochgeschwindigkeits-Kurs
als Sechster, Prost-Pilot Heinz-Harald Frentzen (beide Mönchengladbach)
als Zehnter ins Ziel.
"Alles was ich wollte, war immer, dieses Rennen in Indianapolis zu
ge-winnen. Nach den Vorfällen von heute Vormittag war ich sehr enttäuscht.
Umso glücklicher bin ich jetzt über den Erfolg", meinte der Silberpfeil-Sieger,
und der um 11 Sekunden geschlagene Schumacher zollte dem zweimaligen
Weltmeister Respekt: "Ich freue mich für Mika. Das Ergebnis geht in
Ordnung." Im vorletzten Saisonrennen verpasste der viermalige Weltmeister
Michael Schumacher zwar seinen 53. Grand-Prix-Sieg, knackte aber eine
weitere Rekordmarke: Durch Platz zwei hat er in dieser Saison bereits
113 Zähler eingefahren - das schaffte noch kein anderer Fahrer. Die
bisherige Bestmarke (108 Punkte) teilte sich "Schumi" mit dem Briten
Nigel Mansell.
Silberpfeil-Pilot Coulthard legte sich selbst den Grundstein für die
Vize-Weltmeisterschaft: Mit 61 Punkten liegt er sieben Zähler vor
Ferrari-Pilot Rubens Barrichello (Brasilien), der kurz vor Schluss
mit einem Motor-schaden ausrollte.
Während Michael Schumacher seine 42. Pole-Position souverän verteid-igte,
erwischte Bruder Ralf neben ihm einen ungewohnt schlechten Start:
Barrichello und Teamkollege Montoya zogen an dem Kerpener vorbei.
Barrichello übernahm in der fünften Runde die Führung - und baute
sie kontinuierlich aus.
Über zehn Sekunden hatte der Brasilianer nach 20 Runden im schnellsten
"Nudeltopf" der Welt seinem Teamkollegen Schumacher schon abgenom-men,
der mit dem volleren Tank gestartet und dann mit einer Ein-Stopp-Strategie
unterwegs war. Barrichello kam zwei Mal zum Nachtanken und Reifenwechsel,
schon beim ersten Stopp (27. Runde) verlor er aber die Führung. Monza-Sieger
Montoya jagte nun Spitzenreiter Schumacher, zog in der 34. Runde vorbei.
Dann kam das bittere Aus - und plötzlich war Häkkinen vorn.
Der zweimalige Weltmeister musste die Führung nach seinem ersten Boxenstopp
wieder abgeben. Allerdings hatte Michael Schumacher ab Runde 44 Probleme.
Der Kerpener kam an seine bisherigen Rundenzeiten nicht mehr heran.
Ungefährdet raste Häkkinen nach 1:32:42,840 Stunden über die Ziellinie.
Stinksauer, wütend und wortlos war Häkkinen noch am Vormittag duchs
Fahrerlager geschlichen. Dem finnischen Silberpfeil-Piloten wurde
seine Bestzeit aus dem Qualifying gestrichen, weil er beim Warm up
noch bei roter Ampel aus der Boxengasse auf die Piste eingeschert
war. Zur Strafe versetzten ihn die Rennkommissare von der zweiten
auf die vierte Start-position. Reihe eins durften sich damit - wie
am Nürburgring - die Schumacher- Brüder teilen, wobei sich Weltmeister
solidarisch mit Häkkinen zeigte: "Vielleicht war das ein bisschen
hart für dieses Ver-gehen. Da sollte die FIA mal ihren Strafenkatalog
überdenken."
Noch nie haben so viele Amerikaner ihre Nationalflagge bei einem Event
geschwenkt wie am Sonntag auf dem "Indianapolis Motor Speedway". Den
ersten 100 000 Fans wurde an den Eingangstoren das rot-weiß-blaue
"Star Bangled Banner" in die Hände gedrückt, um das 90 Jahre alte
Renn-Areal in Gedenken an die Terroropfer in einen Hain patriotischer
Gigantomanie zu verwandeln. Der Luftraum über der Rennstrecke - halb
Oval, halb Straßenkurs - wurde erstmals gesperrt. Von der anfänglichen
Sorgfalt bei den Eingangskontrollen war dagegen stündlich weniger
zu spüren. Die Fahrer versteigerten Helme und Overalls: Der Erlös
soll den Kindern der Terror-Opfer zu Gute kommen. |
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| Freitag, 28.09.: |
| 18.00 - 19.00: |
| Freies Training 1.1. |
| 20.00 - 21.00: |
| Freies Training 1.2 |
| Samstag, 29.09.: |
| 16.00 - 16.45: |
| Freies Training 2.1 |
| 17.15 - 18.00: |
| Freies Training 2.2. |
| 20.00 - 21.00: |
| Qualifying |
| Sonntag, 30.09.: |
| 15.30 - 16.00: |
| Warm-up |
| 20.00 - 22.00: |
| Rennen = 73 Runden |

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