Top-Angebote von QUELLE
Motorsport
   
News
Teams
Australien
Malaisia
Bahrain
San Marino
Spanien
Monaco
Europa
Canada
USA
Frankreich
Großbritannien
Deutschland
Ungarn
Türkei
Italien
Belgien
Brasilien
Japan
China
Im Visier
Formel 1-04
Formel 1-03
Formel 1-02
Formel 1-01
Formel 1-00
Touring-WM
FIA-GT 2004
TW-EM 2004
DTM
Rallye-EM
Rallye-DM
Formel 3
Rennsport
National
Termine 05
News
Dakar 2005
Verschiedenes
  Links  
  Club-Webs  
  Nebenbei...  
  Clubseite  
  Auto-Seite  
  Pr. Anzeigen  
  Print-Ausgabe  
Werbung
  Partner  
  Info-Werbung  
  Coubique Info  
Impressum
  Impressum  
  Kontakt  
  Mail  
Formel 1 Saison 2005
WM-Endstände nach
19 Läufen
Fahrer
1 Alonso
133
2 Raikkönen
112
3 M. Schumacher
62
4 Montoya
60
5 Fisichella
58
6 R. Schumacher
45
7 Trulli
43
8 Barrichello
38
9 Button
37
10 Webber
36
11 Heidfeld
28
12 Coulthard
24
13 Massa
11
14 Villeneuve
9
15 Klien
9
16 Monteiro
7
17 Wurz
6
18 Karthikeyan
5
19 Albers
4
20 De la Rosa
4
21 Friesacher
3
22 Pizzonia
2
23 Liuzzi
1
24 Sato
1
Marken
1 Renault
191
2 McLaren
182
3 Ferrari
100
4 Toyota
88
5 Williams
66
6 BAR
38
7 RedBull
34
8 Sauber
20
9 Jordan
12
10 Minardi
7
Kalender 2005
Formel 1-News
F 1-Rückblick 04
Rallye-News
R-WM-Rückblick 04
D-RM-Rückblick 04
DTM-News
DTM-Rückblick 04
Formel 3-News
Rennsport
Weitere News
eBay Partnerprogramm
 
Die Formel 1-Saison 2005 und
2006 im Visier eines jungen
Motorsport-Fans:


Formel 1 2005 - Rück-
und Ausblicke


Was war das für eine Saison: Die Dominanz von Ferrari wurde endlich, nach sechs Konstrukteurs- und fünf Fahrertiteln in Folge gebrochen. Nun steht ein neuer Stern, oder vielmehr eine blitzende Raute, am Formel 1-Himmel.

Zuerst möchte ich mich dem absoluten Tiefpunkt der abgelaufenen Formel 1 Saison begeben, zum so genannten "Skandalrennen" in Indianapolis. Nachdem die Michelin-Teams in den freien Trainingssitzungen einige Reifenschaden zu beklagen hatten, empfahl der französische Reifenhersteller all seinen Kunden, möglichst nicht zu fahren, da die Gefahr eines erneuten Horrorcrashs wie bei Ralf Schumacher nicht ausgeschlossen werden konnte. Nach der Einführungs-runde waren dann nur noch die sechs mit Bridgestone-Pneus bereiften Autos auf der Strecke, sprich: Ferrari, Jordan und Minardi. Das positive an dieser Zeremonie war, dass Ferrari durch den Doppelsieg einen großen Schritt zur letztendlichen dritten Position in der Konstrukteurs- und Fahrer-WM machen konnte.

Ferrari ist damit auch das einzige Team neben Renault und McLaren, das in dieser Saison einen Sieg holen konnte. Außerdem durfte das Team Jordan in den USA gleich doppelt feiern: Neben dem ersten Inder, der in der Formel 1 Punkte sammeln konnte, Narain Karthikeyan, durfte zum ersten Mal in der Formel 1 Geschichte ein Portugiese mit aufs Siegerpodest. Tiago Monteiro wurde Dritter und konnte damit einen ersten Höhepunkt in seiner gelungenen ersten Saison in der Königklasse des Motorsports setzen.

Nur wenige Wochen nach dem "Grand Prix" der USA war der kurioseste Vorfall der Saison zu bestaunen. Bob McKenzie, englischer F1-Journalist hatte eine Wettschuld einzulösen. Leichtsinnigerweise sagte er zu Mitte der Saison 2004, als bei McLaren-Mercedes nichts zusammenlief, dass er eine Runde nackt um die Strecke in Silverstone laufen würde, wenn McLaren noch ein Sieg im Jahr 2004 gelingt. Kimi Räikkönen gewann in dieser Saison 2004 dann den GP von Spa-Francorchamps und somit hieß es dann "Will he or won't he?" Das bange Warten, ob der betagte Journalist seinen Astralkörper wirklich der Weltöffentlichkeit zumuten wollte, wurde am Rennsonntag des GP von Großbritannien beendet, als Bob McKenzie, auch aus einem caritativen Zweck heraus, seine Ehrenschulden los wurde.

Pünktlich zur Saisonmitte, wo man versuchte, durch vier Rennen in vier Wochen das "Sommerloch" zu umgehen, begann die "Silly Season", in der das Fahrer- und Motorenkarusselkarussel wie in jedem Jahr zu rotieren begann… Wer mit wem? Wer bei wem? Und es tat sich viel: BMW steigt 2006 als 100%iges Werksteam bei Sauber genau so ein wie Honda bei BAR. Nick Heidfeld und Jenson Button waren bei beiden Übernahmen die zentrale Figur.

Frank Williams wollte nicht von Nick Heidfeld lassen, und genau so wenig von Jenson Button. Aber alles advokatische Zerren und Ziehen nutzte nichts: Jenson Button fährt 2006 bei Honda, Nick Heidfeld bei BMW. Der zweit-erfolgreichste Formel 1-Fahrer der letzten sechs Jahre wird ab dem kommenden Jahr an Jenson Buttons Seite um WM-Punkte kämpfen: Rubens Barrichello. Dieser wird bei Ferrari durch Felipe Massa ersetzt, der bei Sauber immer wieder zeigte, dass er zwar noch zu den Jungen, aber, im Gegensatz zu z.B. einem Takuma Sato, längst nicht mehr zu den Wilden zählt.

Nachdem diese ganzen Wechselspielchen weitgehend abgeflacht waren, konn-te man sich wieder auf den Titelkampf konzentrieren. Es hieß McLaren gegen Renault, Kimi Räikkönen gegen Fernando Alonso.

Doch während Alonso mit seinem Renault-Panzer zuverlässig seine Kreise drehte, und dabei auch noch schnell war, stellten sich an Pfennigteilen am "Silberpfeil" immer wieder kleinere Problemchen ein, die aber jeweils zu Motor-schäden oder sonstigen technischen Ausfällen führten. So hatte auch der schnellste Fahrer im schnellsten Auto keine Chance gegen den "König von Asturien", Fernando Alonso, der zwei Rennen vor Schluss die Nachfolge von Michael Schumacher antritt und sich als Weltmeister feiern lassen durfte.

Die Konstrukteurs-WM war lange offen, aber ein gewisser Juan-Pablo Montoya schaffte es drei Mal nicht, einen sicheren Podiumsplatz nach Hause zu fahren, was Renault auch den Konstrukteurs-Titel einbrachte. Glückwunsch an dieser Stelle noch einmal nach Frankreich und Spanien.

Die Sieger und Verlierer, bzw. die Auf- und Absteiger der Saison, stehen für mich fest: den größten Aufstieg hat Toyota erlebt. Zwei Pole Positions, beide Fahrer mehrmals auf dem Podium, Respekt! Erfreulich dabei aus deutscher Sicht: Der vielkritisierte Ralf Schumacher landete in der Endabrechnung sogar noch vor seinem hochgelobten Teamkollegen Jarno Trulli. Absteiger des Jahres ist ebenso eindeutig BAR. Als Vize-Weltmeister und großen Erwartungen in die Saison gestartet, lief im Jahr 2005 nicht viel zusammen: Der Anfang der Saison ging völlig in die Hose. Am vermeintlichen Wendepunkt, dem Rennen in Imola, folgte die Disqualifikation und zwei Rennen Sperre, Vorwärtsdrang gestoppt! Erst im letzten Saisondrittel konnte Jenson Button durch einige Achtungs-erfolge wieder auf sich und das Team positiv aufmerksam machen.

Mein Ausblick auf die kommende Saison sieht zwiegespalten aus. Ich freue mich einerseits auf neue Fahrer, Motoren und Teamkonstellationen, anderer-seits stört mich die erneute "Beschneidung" der Königklasse. Anders als in den letzten Jahres, als es immer nur darum ging, mittels härterer Reifen und veränderter Aerodynamik die Kurvengeschwindigkeiten zu senken, geht es diesmal an die Motoren, die nach weit über einem Jahrzehnt der Drei-Liter-V10-Ära auf eine kleinere Version zurückgebaut werden müssen. Nur noch 2,4 Liter Hubraum und acht Zylinder sind erlaubt. Lächerlich angesichts sogar vier Litern Hubraum in der GP2-Serie, ich schließe mich da gerne den Experten an und sage: Da machen die falschen Leute die Regeln.

Auf der anderen Seite eröffnet das neue Motorenreglement neue Möglichkeiten für mehr Hersteller. Ich persönlich sehe vor allem die Motoren der Cosworth-Motorenschmiede ganz vorne. Die langjährige Erfahrung mit V8-Motoren aus diversen anderen Rennserien, wie z.B. auch der Champ Car, dürfte dem Partner WilliamsF1 einige gute Ergebnisse bescheren.

Ebenfalls eine Macht bei kleinen Hochdrehzahlmotoren stellt für mich Honda dar, auch da darf man im nächsten Jahr einiges erwarten, zumal man ja mit dem Super Aguri F1 Team, geführt vom ehemaligen GP-Piloten Aguri Suzuki, noch ein zweites Eisen im Feuer hat und der Formel 1 wieder ein elftes Team beschert.

Ebenfalls zwei Teams nennt ab der kommenden Saison Red Bull Racing sein Eigen. Während das "erste" Team mit Ferrari-Motoren an den Start geht, wird das von Minardi übernommene Team weiterhin mit Cosworth-Motoren starten. Neben den starken Ferrari-Motoren konnte Red Bull Racing noch einen weiteren großen Coup erzielen. Mit Adrian Newey wirbt man von McLaren-Mercedes einen der erfolgreichsten Konstrukteure im Formel 1-Zirkus ab. Newey kon-struierte u.a. schon die Weltmeisterautos von Damon Hill, Jacques Villeneuve oder Mika Häkkinen und auch in diesem Jahr durfte er zumindest das schnellste Auto als "seines" bezeichnen.

Auch wenn die Formel 1 nicht mehr den großen Reiz ausmacht wie vor einigen Jahren, freue ich mich doch auf die neue Saison und kann es kaum noch bis zum März 2006 erwarten, wo erstmals in Bahrain, und nicht wie gewohnt in Melbourne, eine erste Standortbestimmung unter Wettkampfbedingungen stattfinden wird.

Mit motorsportlichem Gruß
Michael Bräutigam

www.michaelbraeutigam.net.ms/

 
GO TOP
 
  [Home] [Formel 1] [TW-WM] [DTM] [Formel 3] [Rallye-WM] [Rallye-DM] [News]
[Links] [Kontakt] [Mail] [Impressum] [nach oben]
© Copyright 1999/2005 Auto-Sportwelt|