Motorsport
   
News
Teams
Bahrain
Australien
Malaysia
China
Spanien
Monaco
Türkei
Kanada
EU/Valencia
Großbritannien
Deutschland
   
Ungarn
Training
Qualifying
Info Qualifying
Info Rennen
Live
   
Belgien
Italien
Singapur
Japan
Korea
Brasilien
Abu Dhabi
Formel 1-09
Formel 1-08
Formel 1-07
Formel 1-06
Formel 1-05
Formel 1-04
Formel 1-03
Formel 1-02
Formel 1-01
Formel 1-00
Touring-WM
DTM
Dt. Rallyes
Formel 3
Rennsport
National
News
Dakar 2010
Verschiedenes
  Links  
  Club-Webs  
  Pr. Anzeigen  
  Print-Ausgabe  
Werbung
  Partner  
  Info-Werbung  
  Coubique Info  
Impressum
  Impressum  
  Redaktion  
  Kontakt  
  Disclaimer  
  Mail  
 
TW-WM
F 1
Formel 1 - 2010
19 Läufe
12. Lauf
Ungarn

Budapest
30.07. - 01.08.2010

Ungarn
30.07. - 01.08.2010

Rennen

1. Webber 1:41.05,571
2. Alonso 17,821
3. Vettel 19,252
4. Massa 27,474
5. Petrov 1.13,192
6. Hülkenberg 1.16,723
7. DL Rosa 1 Rd.
8. Button 1 Rd.
9. Kobayashi 1 Rd.
10. Barrichello 1 Rd.
Freies Training
Qualifying
Bericht Qualifying
Bericht Rennen
Live
WM-Stand nach
12 von 19 Läufen
Fahrer

1 Webber
161
2 Hamilton
157
3

Vettel

151
4 Button
147
5 Alonso
141
6 Massa
97
7 Rosberg
94
8 Kubica
89
9 Schumacher
38
10 Sutil
35
11 Barrichello
30
12 Petrov
17
13 Kobayashi
17
14 Liuzzi
12
15 Hülkenberg
10
16 Buemi
7
17 De La Rosa
6
18 Alguesuari
3
Marken
1 Red Bull
312
2 McLaren
304
3 Ferrari
238
4 Mercedes GP
132
5 Renault
106
6 Force India
47
7 Williams
40
8 Sauber
23
9 Toro Rosso
10

eBay Partnerprogramm
Rennen:

Webber gewinnt das Chaos-Rennen in Ungarn und Vettel
verspielt die Tabellenführung

Die Rennrichter von Budapest haben Sebastian Vettel auf dem Weg zur ersten WM-Führung seiner Formel-1-Karriere ausgebremst. Der von Pole Position gestartete Heppenheimer musste auf dem Hungaroring für eine Unachtsamkeit im 100. Red-Bull- Rennen mit einer Durchfahrtsstrafe büßen und kam beim Sieg seines Teamkollegen Mark Webber nicht über Platz drei hinaus. Hocken-heim-Gewinner Fernando Alonso konnte sich im Ferrari auch noch vor den verzweifelten Vettel schieben. «Warum habe ich eine Durchfahrtsstrafe», er-eiferte sich Vettel via Boxenfunk und gestikulierte eindeutig aus seinem Cockpit heraus.

Webber nutzte indes in seinem 150. Grand Prix die Gunst der Stunde und den Ausfall des bis dato in der WM-Wertung führenden Lewis Hamilton, der seinen McLaren-Mercedes wegen eines Getriebeschadens vorzeitig abstellen musste. Der Australier, von Platz zwei hinter Vettel gestartet, profitierte von der einzigen Safety-Car-Phase des Rennens und übernahm vor der dreiwöchigen Sommer-pause mit 161 Punkten nach zwölf Rennen die Spitze. Es war Webbers vierter Saisonsieg. In der Gesamtwertung sitzen ihm Hamilton (157) und Vettel (151) im Nacken.

Ein weiteres schwarzes Wochenende erlebte das Silberpfeil-Team. Michael Schumacher kam nach Startplatz 14 im Mercedes gerade mal auf Rang elf und wurde bereits elf Umläufe vor dem Ende von Webber überrundet - anschließend auch noch von seinem Ex-Teamkollegen Rubens Barrichello, den Schumacher fast in die Mauer gedrückt hätte. «Das war grausam», schimpfte Barrichello. Schumachers Aktion rief auch die Rennkommissare auf den Plan. Nico Ros-berg musste nach einer gefährlichen Reifenwechsel-Panne in der Puszta aufgeben.

Landsmann Adrian Sutil schied nach einem schuldlosen Crash ebenfalls früh aus. Erfreulich dagegen Nico Hülkenberg: Der Emmericher schaffte im Williams sind bislang bestes Resultat und landete auf Platz sechs. Timo Glock belegte im unterlegenen Virgin Platz 16.

«Diesmal nicht» schien sich Vettel zumindest beim Start zu sagen. Eine Woche nachdem er beim Deutschland-Rennen von Pole aus das Nachsehen gehabt hatte, ließ er sich die Top-Ausgangsposition nicht entreißen - auch wenn es knapp war, denn von hinten drängelte Alonso. Der Spanier schnappte sich Webber auf den ersten Metern und hatte vor der ersten Kurve sogar die Ferrari-Nase vor Vettels überlegenem Red Bull. Der Heppenheimer nutzte jedoch die Innenbahn, Alonso reihte sich nach der ersten Biegung auf Platz zwei ein, Webber auf drei. Rosberg musste von Rang sechs ebenso wie Spitzenreiter Hamilton den Russen Witali Petrow im Renault an sich vorbei ziehen lassen. Rekordweltmeister Schumacher, der schon in der Aufwärm-runde via Boxenfunk über Probleme mit den Bremsen klagte, konnte sich von Rang 14 aus nicht entscheidend in Szene setzen.

Vettel drehte erstmal ungestört seine Runden und verschaffte sich einen or-dentlichen Vorsprung. Richtig turbulent wurde es erst, nachdem ein Teil auf der Strecke eine Safety-Car-Phase in der 15. Runde ausgelöst hatte: Vettel wurde so prompt zum Boxenstopp beordert, dass er nur in letzter Sekunde die Kurve bekam. Die Rivalen folgten, außer Webber. Die Rush-Hour hatte Konsequen-zen: Robert Kubica wurde von seinem Team wieder auf die Strecke entlassen, obwohl Sutil just in dem Moment in die Box kam. Der Pole bekam ebenfalls eine Durchfahrtsstrafe. «Ich fahr rein und plötzlich kommt mir ein Auto in die Seite reingeschossen», schilderte Sutil.

Und dann sorgte auch noch die Mercedes-Crew für eine ebenso peinliche wie gefährliche Panne. Als Rosberg mit seinem Silberpfeil rausfuhr, löste sich das rechte Hinterrad und hüpfte durch die mit Mechanikern vollbesetzte Wechsel-zone. Für Rosberg war das Rennen beendet. «Von mir gibt es kein ernstes Wort, das kann passieren. Ich habe es auch zu spät realisiert», meinte der Wiesbadener.

Vettel gab nach seiner Strafe noch mal richtig Gas und setzte Alonso gewaltig unter Druck. Vorbei kam er aber nicht. Und so musste er sich mit Rang drei beim Sieg von Webber im 25. Ungarn-Rennen begnügen. Der Routinier be-nötigte für die 306,630 Kilometer 1:41:05,571 Stunden und war damit fas 20 Sekunden vor Vettel.

 
 
TW-WM
  Copyright 1999/2011 Auto-Sportwelt|