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Marlboro Masters * Zandvoort/NL * 10. August 2003
 
Rennen Sonntag (25 Runden)

Pl.

Fahrer / Fahrzeug
Zeit    
1
Christian Klien (A)
Dallara Mercedse
44:32.801"
2
Nelson Piuquet jr. (BZ)
Dallara Mugen-Honda
+ 0.321"
3
Ryan Briscoe (AUS)
Dallara Opel
+ 3.006"
4
Nicolas Lapierre (F)
Dallara Renault-Sodemo
+ 9.518"
5
Jamie Green (GB)
Dallara Mugen-Honda
+ 15.138"
6
Markus Winkelhock (D)
Dallara Mercedes
+ 15.731"
7
Olivier Pla (F)
Dallara Mercedes
+ 16.243"
8
Alan Van Der Merwe (ZA)
Dallara Mugen-Honda
+ 16.585"
9
Alexandre Prémat (F)
Dallara Mercedes
+ 17.210"
10
Fabio Carbone (BZ)
Dallara Renault-Sodemo
+ 17.810"
11
Ronnie Bremer (DK)
Dallara Mugen-Honda
+ 18.063"
12
Joao Paulo de Oliveira (BZ)
Dallara Mugen-Honda
+ 18.540"
13
Adam Carroll (GB)
Dallara Opel
+ 19.298"
14
Robert Dahlgren (S)
Dallara Renault-Sodemo
+ 19.877"
15
Daniel La Rosa (D)
Dallara Mugen-Honda
+ 22.132"
16
Will Davison (AUS)
Dallara Mugen-Honda
+ 22.410"
17
Jan Heylen (B)
Dallara Mercedes
+ 23.835"
18
Robert Doornbos (NL)
Dallara Mugen-Honda
+ 24.384"
19
Clivio Piccione (MC)
Dallara Mugen-Honda
+ 24.805"
20
Stefano Fabi (I)
Dallara Mugen Honda
+ 25.811"

Rookie Christian Klien siegt in Zandvoort

Nelson Piquet jr. konnte seine Pole Position beim 13. Marlboro Masters nicht ausnutzen und musste sich mit durchdrehenden Rädern bereits beim Start Christian Klien, der zum ersten Mal in Zandvoort am Start war, geschlagen geben. Bei strahlend blauem Himmel und vollen Zuschauerrängen erfolgte der Start und eine Dreiergruppe mit Klien vor Piquet jr. und Briscoe konnte sich in den ersten Runden von Jamie Green absetzen. In Runde 6 verlor Green den 4. Platz an Nicolas Lapierre und hatte mit dem immer näher kommenden Markus Winkelhock zu kämpfen. In der gleichen Runde schieden ebenfalls Billy Asaro und Eric Salignon aus.

Ein heftiger Crash von Bernhard Auinger in der 7. Runde sorgte für eine Pace Car Phase bis zum Ende der 11. Runde. Auch beim Restart behielt Klien seine Führung konnte sich aber nicht entscheidend von Piquet absetzen. Nicolas Lapierre bremste sich neben Ryan Briscoe in die Tarzankurve, fand aber keinen Weg vorbei an dem Australier und verlor mehr und mehr Zeit auf das Spitzentrio.

So fuhr er ein einsames Rennen auf Position 4 im Gegensatz zu Jamie Green und Markus Winkelhock, die bis zum Schluß um den 5. Platz kämpften. Winkelhock machte ständig Druck, fand aber keinen Weg vorbei an dem Briten und kam auf Platz 6 als bester deutscher Teilnehmer ins Ziel. Der Pole Robert Kubica, der verletzungsbedingt erst später sehr erfolgreich in die Saison der Euro-Serie eingestiegen war, enttäuschte etwas mit seinem 20. Startplatz und schied zudem wegen eines technischen Defekts in der 15. Runde aus.

Enttäuscht war auch Alex Margaritis von MB-Racing- Performance. Er zeigte sich sehr zufrieden mit seinem Start, kam sogar bis zu seinem Teamkollegen Daniel La Rosa auf. Er bekam dann aber Probleme mit dem Setup und drehte sich. Bei dem Versuch, das Rennen wieder aufzunehmen, kam es zu einer Berührung mit Zwolsman und das Rennen war für Margaritis mit defektem Spoiler und defekter Radaufhängung in der 6. Runde zu Ende. Beachtenswert ist jedoch, dass sich Margaritis von Startplatz 21 bis auf Platz 15 vorkämpfen konnte. Dieses Endergebnis konnte letztlich sein Teamkollege Daniel La Rosa für sich verzeichnen, der zwischenzeitlich von Startplatz 16 bis auf Position 14 nach vorne gefahren war. Diesen Platz verlor er jedoch in der 19. Runde nach einem, fast die gesamte Renndistanz andauernden Fight an Robert Dahlgren.

In der anschließenden Pressekonferenz äußerte sich der Sieger Christian Klien sehr zufrieden über seinen Start, der in seinen Augen letztlich der Schlüssel zum Sieg war. Auch nach der Safety-Car-Phase hatte er wieder die Nase vorn, musste jedoch ständig mit der Hitze und dem ebenfalls stark puschenden Piquet kämpfen. Dieser zeigte sich sehr unzufrieden mit seinem Start. Nelson Piquet jr. machte das ganze Rennen über Druck auf Klien, fand jedoch keine Möglichkeit, den Österreicher zu überholen.

Der erfolgsgewohnte Australier Ryan Briscoe zeigte zwar einen guten Start, hatte aber bereits in der ersten Kurve Probleme mit Untersteuern, bei dem Versuch, sich neben Piquet zu bremsen. Briscoe war von dem gesamten Verlauf des Rennens enttäuscht, da die Balance des Autos nicht gut war und die Reifen seine Erwartungen nicht erfüllten. Er sah keine Chance, Piquet anzugreifen und wurde letztendlich aus seiner Sicht nur Dritter.
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