Rennen - Sonntag:
Zweiter
Saisonsieg für Buemi – Titelkampf weiter offen
Den Sieg im 18. Saisonlauf der Formel 3 Euro Serie auf dem
3,636 Kilometer langen Circuit Paul Armagnac holte sich der
Schweizer Sébastien Buemi (Mücke Motorsport). Kamui Kobayashi
(ASM Formule 3) und Nico Hülken-berg (ASM Formule 3) beendeten
das Rennen in Nogaro auf den Rängen zwei und drei. Tabellenführer
Romain Grosjean (ASM Formule 3) kam nicht über den fünften
Platz hinaus und verpasste so die vorzeitige Titelentscheidung.
Er hat zwei Läufe vor Saisonende sieben Zähler Vorsprung auf
seinen einzig ver-bliebenen Titelrivalen Buemi.
Buemi gelang von der fünften Position aus ein guter Start
und er beendete die erste Runde bereits auf Rang zwei. Im
13. Umlauf übernahm er die Führung, als der bis zu diesem
Zeitpunkt erstplatzierte Italiener Edoardo Mortara (Signature-Plus)
wegen eines Frühstarts seine Durchfahrtsstrafe antrat. Bis
ins Ziel nach 29 Runden stand der Mücke-Pilot unter ständigem
Druck seines Verfolgers Kobayashi. Doch der 18-jährige Schweizer
wehrte alle Angriffe er-folgreich ab und rettete seinen zweiten
Saisonsieg knapp vor dem Japaner.
Sébastien Buemi (Mücke Motorsport):
„Ich hatte einen guten Start, konnte Mortara aber nicht folgen.
Nach seiner Strafe übernahm ich die Führung. Es war ein sehr
schwieriges Rennen, da Kobayashi ständig Druck machte und
ich mir keinen Fehler erlauben durfte. Der Sieg ist ganz wichtig
für mich. Die Titelentscheidung fällt nun in Hocken-heim.“
Kamui Kobayashi (ASM Formule 3):
„Es war ein schönes Rennen, das viel Spaß gemacht hat. Ich
war schneller als Buemi und probierte immer wieder, ihn zu
überholen. Leider geht das hier nur an einer Stelle. Gegen
Ende bin ich nicht mehr volles Risiko gegangen, denn ich wollte
den Podiumsplatz nicht riskieren.“
Nico Hülkenberg (ASM Formule 3):
„Ich hatte die beste Sicht auf das Duell der beiden Führenden
vor mir. Leider machten sie keinen Fehler, den ich hätte nutzen
können. Von Startplatz sechs auf den dritten Rang nach vorne
zu fahren ist trotzdem ein gutes Er-gebnis.“
Rennen - Samstag:
Grosjean
holt wichtigen Sieg Richtung Titelgewinn
In einem vor allem in der zweiten Hälfte spannenden Rennen
setzte sich der Franzose Romain Grosjean (ASM Formule 3) gegen
seinen Teamkollegen Kamui Kobayashi durch. Er entschied damit
das 17. Saisonrennen der For-mel 3 Euro Serie auf dem 3,636
Kilometer langen Circuit Paul Armagnac in Nogaro für sich.
Hinter dem drittplatzierten Nico Hülkenberg (ASM Formule 3)
wurde Sébastien Buemi (Mücke Motorsport) als Vierter abgewinkt.
Damit vergrößerte der 21 Jahre alte Grosjean seinen Vorsprung
in der Gesamt-wertung auf seinen härtesten Verfolger Buemi
auf elf Zähler.
Grosjean gewann den Start und konnte sich etwas von seinen
Verfolgern Kobayashi und Hülkenberg absetzen. Doch als es
gegen Mitte des Rennens leicht zu regnen begann, kamen Kobayashi
und Hülkenberg wieder an den Führenden ran. Der Japaner startete
einige Angriffe, doch Grosjean verteidigte seine erste Position
bis ins Ziel. Damit feierte er seinen sechsten Saisonsieg
und den ersten in seinem Heimatland Frankreich. Mit diesem
Erfolg machte Grosjean einen weiteren wichtigen Schritt in
Richtung Titelgewinn in der stärksten Nachwuchsserie der Welt.
Romain Grosjean (ASM Formule 3):
„Es ist das erste Mal, dass ich in Nogaro ein Rennen gewonnen
habe. Das Rennen war nicht einfach, insbesondere als der Regen
einsetzte. Da hat man es als Führender nicht leicht, weil
man der Erste ist, der die neuen Strecken-verhältnisse ausprobiert.
So konnte Kobayashi viel Druck machen, aber vier Runden vor
Schluss hatte sich alles eingependelt.“
Kamui Kobayashi (ASM Formule 3):
„Ich bin sehr glücklich, mal wieder unter den ersten Drei
zu sein. Die lange Durchstrecke ohne Podiumsergebnis ist endlich
vorbei.“
Nico Hülkenberg (ASM Formule 3): „Es war ein sehr enges Rennen.
Der Schlüssel zum Sieg war sicherlich das Qualifying und der
Beginn des Ren-nens, bei dem ich leichte Probleme hatte. Das
Rennen war nicht einfach, denn Buemi hat von hinten ständig
Druck gemacht. Gleichzeitig konnte ich Kobayashi unter Druck
setzen.“
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