2. Rennen:
Zwei Premieren:
Motopark gewinnt, Shaaban auf dem Podium
Der
Sieg im Sonntag-Rennen der Formel 3 Euro Serie auf dem 2,977
Kilo-meter langen Circuit de Catalunya ging an Renger van
der Zande (Motopark Academy). Der Niederländer holte für das
Team aus Oschersleben bereits im ersten Jahr in der Formel
3 den ersten Triumph. Hinter ihm wurden Alexander Sims (Mücke
Motorsport) und Basil Shaaban (Prema Powerteam) abgewinkt.
Shaaban ist der erste Libanese auf einem Podium der stärksten
Nachwuchs-serie der Welt. Jules Bianchi beendete den 16. Saisonlauf
als Fünfter und bleibt in der Gesamtwertung weiterhin vorne.
Der Kampf an der Spitze war nur auf den ersten Metern spannend.
Shaaban erwischte einen guten Start und hätte fast die Führung
übernommen. Doch Pole-Mann Renger van der Zande konnte den
Libanesen gerade noch hinter sich halten. Danach fuhr der
Niederländer, der in Barcelona das Cockpit von Atte Mustonen
übernahm, einem sicheren Sieg entgegen. Shaaban war lange
Zweiter und wehrte die Angriffe von Alexander Sims ab. Erst
in der 24. Runde gelang es dem britischen Rookie, Shaaban
auf den dritten Rang zu ver-drängen.
Renger van der Zande (Motopark Academy):
„Ich freue mich sehr, dass ich hier gewinnen konnte. Wir sind
ein neues Team und arbeiten hart, um diese Ergebnisse einfahren
zu können. Ich bin hier mein zweites Rennen für Motopark gefahren
und musste mich erst einmal wieder an die Kumho-Reifen gewöhnen.
Für die letzten beiden Sai-sonmeetings bin ich nun sehr optimistisch.“
Alexander Sims (Mücke Motorsport):
„Ich hatte einen sehr guten Start und war Dritter hinter Basil.
Er ist ein tolles Rennen gefahren. Als er dann doch einmal
einen kleinen Fehler machte, konnte ich ihn überholen. Basil
hat aber auch sehr gut reagiert, als ich neben ihm auftauchte.“
Basil Shaaban (Prema Powerteam):
„Es ist traumhaft, hier auf dem Podest zu stehen. Gestern
habe ich meine ersten Punkte in einem internationalen Rennen
geholt und heute das erste Podium. Ich bin so glücklich. Der
Schritt, vor Beginn der Saison zum Prema Powerteam zu wechseln,
hat mir einen zusätzlichen Schub gegeben.“
1. Rennen:
Bianchi siegt souverän, erstes Podium für
Caldarelli
Jules
Bianchi (ART Grand Prix) gewann auf dem 2,977 Kilometer langen
Circuit de Catalunya sein siebtes Rennen in dieser Saison
der Formel 3 Euro Serie. Der Franzose überquerte die Ziellinie
1,071 Sekunden vor Alexander Sims (Mücke Motorsport), der
als bester Rookie Zweiter wurde. Andrea Caldarelli (SG Formula)
sorgte mit Rang drei als weiterer Rookie für den ersten Podestplatz
seines Teams in der laufenden Saison. Bianchi bleibt auch
nach dem 15. Saisonrennen weiterhin Tabellenführer.
Jules Bianchi zeigte sich gut erholt von seinem schwachen
Wochenende von Brands Hatch, das er mit zwei Unfällen und
ohne Punkte beendet hatte. Von der Pole-Position fuhr er einem
Start-Ziel-Sieg entgegen. Hinter ihm reihten sich drei Rookies
ein: Alexander Sims, Andrea Caldarelli und Valtteri Bottas
(ART Grand Prix), gefolgt von Henkie Waldschmidt (SG Formula)
und Chris-tian Vietoris (Mücke Motorsport).
Schon in der ersten Kurve war das Rennen für Nick Tandy (Kolles
& Heinz Union), Jean Karl Vernay (Signature) und Stefano Coletti
(Prema Powerteam) nach einem Unfall beendet. Um die Havaristen
abzuschleppen, kam das Safety-Car für fünf Runden auf die
Strecke.
Jules Bianchi (ART Grand Prix):
„Es war kein einfaches Rennen. Mein Start war nicht gut, aber
ich konnte vorne bleiben. Im Laufe des Rennens durfte ich
mir keinen Fehler erlauben, denn Alex Sims war dicht hinter
mir. Nach meinem schlechten Wochenende von Brands Hatch tut
der Sieg hier besonders gut.“
Alexander Sims (Mücke Motorsport):
„Mein Start war sehr gut. Beim Restart nach der Safety-Car-Phase
war ich nicht schnell genug und Andrea zog an mir vorbei.
Ich konnte aber kontern. Mein Auto war fantastisch und ich
konnte den Anschluss an Jules wieder herstellen. Für einen
Angriff reichte es aber nicht.“
Andrea Caldarelli (SG Formula):
„Mein Start ins Rennen war nicht toll, der Restart aber dafür
umso besser. Ich konnte den dritten Platz das ganze Rennen
lang halten und war nur knapp hinter Jules und Alex. Erst
am Ende wurde es schwieriger und ich musste meine beiden Vordermänner
ziehen lassen. Der dritte Platz ist toll und wichtig für mich
und mein Team SG Formula. Ich hoffe, das geht nun so weiter.“
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