2.
Rennen - Sonntag
Jean
Karl Vernay entscheidet zweites Saisonrennen für sich
Jean
Karl Vernay (Signature/Startnummer 4) heißt der Sieger des
zweiten Saisonrennens der Formel 3 Euro Serie auf dem 4,574
Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg. Der Franzose
setzte sich vom Start weg in Führung und gewann mit 1,289
Sekunden Vorsprung vor dem Deut-schen Christian Vietoris (Mücke
Motorsport). Rang drei ging an Jules Bianchi (ART Grand Prix).
In der Gesamtwertung führt weiterhin Stefano Coletti (Pre-ma
Powerteam). Der Sieger des gestrigen Saisonauftakts belegte
heute die fünfte Position.
Während die ersten beiden Plätze nur kurzzeitig umkämpft waren,
musste sich Bianchi bis zur Zieldurchfahrt gegen Angriffe
seiner Verfolger wehren. Vor allem Mika Mäki (Signature) versuchte
es immer wieder, doch der Franzose blockte alle Versuche des
Finnen, den dritten Platz zu erobern, erfolgreich ab. Hinter
dem fünftplatzierten Coletti holte sich Sam Bird mit Rang
sechs den letzten Punkt. Der Brite überholte den von der Pole-Position
gestarteten Atte Mustonen (Motopark Academy) erst zwei Runden
vor Schluss des Ren-nens und verwies ihn auf Rang sieben.
In einem ereignisreichen Rennen kamen insgesamt nur 17 der
28 Nachwuchsfahrer in die offizielle Wertung.
Jean Karl Vernay (Signature):
„Mein Start war gut, das war der Schlüssel zum Sieg. Zu Beginn
war Christian hinter mir schneller, aber ich konnte seine
Angriffe abwehren und den ersten Platz halten. Dann habe ich
versucht, einen Vorsprung auf ihn herauszufahren, was mir
auch gelungen ist.“
Christian Vietoris (Mücke Motorsport):
„Ich wollte eigentlich gewinnen, aber Rang zwei ist auch in
Ordnung. Wichtig war, nach dem schwachen Qualifying noch einige
Punkte zu sammeln. Meine Pace im Rennen war gut, damit kann
ich zufrieden sein.“
Jules Bianchi (ART Grand Prix):
„Das Rennen war anstrengend. Mein Start war nicht gut, ich
war nur Sechster. Aber dann bin ich aggressiv gefahren. So
konnte ich mich bis auf den dritten Rang vorarbeiten. Gegen
Ende übersteuerte mein Auto stark, weil der Luftdruck in den
Reifen wohl zu hoch war. Es war nicht einfach, meine dritte
Position gegen Mika Mäki zu verteidigen.“
1. Rennen -
Samstag
Stefano
Coletti gewinnt Saisonauftakt der Formel 3 Euro
Serie
Der
erste Sieg der Formel 3 Euro Serie 2009 ging an Stefano Coletti
(Prema Powerteam). Der 20-jährige Monegasse überholte Sam
Bird (Mücke Motor-sport) auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring
Baden-Württemberg in der ersten Kurve und fuhr dem Sieg entgegen
- seinem ersten in der Formel 3 Euro Serie. Der Spanier Roberto
Merhi (Manor Motorsport) holte sich den zweiten Rang vor Bird.
In der Gesamtwertung führt Coletti nach einem Lauf mit zehn
Zählern vor Merhi und Bird.
Auf den ersten Metern noch hielt Sam Bird die erste Position,
doch der bes-ser gestartete Stefano Coletti stach in der ersten
Kurve innen am Mücke-Piloten vorbei. Auch Roberto Merhi überholte
Bird schon in der ersten Runde. In dieser Reihenfolge wurde
das Spitzen-Trio nach 16 Runden auch abge-winkt. Mika Mäki
(Signature) erreichte das Ziel als bester Volkswagen-Pilot
auf Rang vier vor Jules Bianchi (ART Grand Prix). Der Finne
Atte Mustonen (Motopark Academy) sorgte für einen tollen Einstand
seines Teams Motopark Academy in die Formel 3 Euro Serie,
er beendete das Rennen als Achter. Dafür erhält er einen Punkt
und darf morgen von der Pole Position aus ins Rennen gehen.
Stefano Coletti (Prema Powerteam):
„Mein Start war nicht so schlecht wie ich anfangs dachte.
So konnte ich in der ersten Kurve an Sam vorbeiziehen. Insgesamt
war es ein anstrengendes Rennen, weil ich permanent in den
Rückspiegel schauen musste. Gegen Ende haben meine Reifen
noch abgebaut, das machte es nicht einfacher.“
Roberto Merhi (Manor Motorsport):
„Mein Start war hervorragend und ich konnte mich direkt auf
Platz drei vorkämpfen. Das Rennen hinter Stefano war nicht
gerade einfach. Ich war zeitweise so dicht an seinem Heck,
dass mir der Anpressdruck gefehlt hatte, um einen Angriff
auf ihn zu starten.“
Sam Bird (Mücke Motorsport):
„Den Start habe ich total vermasselt, das nehme ich voll auf
meine Kappe. Ich bin enttäuscht von mir, denn mein Auto war
gut genug für den Sieg. Ich werde versuchen, es morgen besser
zu machen.“
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