2. Rennen:
Jean Karl Vernay gewinnt dramatisches Finale
in
Hockenheim
Jean Karl Vernay (Signature) entschied das Finale der Formel
3 Euro Serie auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring
Baden-Württemberg für sich. In einem spannenden Rennen überholte
er den bis dahin führenden Christopher Zanella (Motopark Academy)
in der letzten Runde. Der Schweizer Rookie überquerte die
Ziellinie als Zweiter vor Gaststarter Mirko Bortolotti (Carlin
Motorsport). Valtteri Bottas (ART Grand Prix) belegte hinter
Marco Wittmann (Mücke Motorsport) Platz fünf, was zum Gewinn
des Rookie-Titels reichte.
Das Rennen begann auf feuchter Strecke, die im Laufe der 40
Minuten immer mehr abtrocknete. Jean Karl Vernay startete
mit Regenreifen, holte sich wä- hrend des Rennens aber Slicks
und fuhr mit diesen bis an die Spitze des Feldes. Mit seinem
zweiten Saisonsieg kletterte er in der Gesamtwertung noch
auf den fünften Platz und beendet die Saison als bester Volkswagen-Pilot.
Rookie Christopher Zanella ging ebenso wie Mirko Bortolotti
schon mit Trockenreifen ins Rennen und arbeitete sich vom
19. Startplatz bis auf einen Podiumsrang vor. Bortolotti,
der in Hockenheim den Dallara-Volkswagen von Brendon Hartley
übernahm und sein erstes Rennwochenende in der stärksten Nachwuchsserie
bestritt, brachte auf Anhieb seinen ersten Podestplatz nach
Hause.
Jean Karl Vernay (Signature):
„Das Rennen war wirklich verrückt. 14 Runden vor Ende habe
ich Slicks bekommen und konnte mich damit gut nach vorne arbeiten.
Ich bin happy, dass ich mit diesem Sieg noch Fünfter in der
Gesamtwertung geworden bin, denn das war mein Ziel für das
Wochenende.“
Christopher Zanella (Motopark Academy):
„Ich freue mich über meinen ersten Podestplatz in der Formel
3 Euro Serie. Zu Beginn war es mit den Slicks sehr glatt und
ich habe nur versucht, auf der Stecke zu bleiben. In der zweiten
Hälfte des Rennens habe ich dann viele Positionen gutmachen
können.“
Mirko Bortolotti (Carlin Motorsport):
„Das Wochenende war nicht einfach für mich, ich kannte weder
die Strecke noch das Auto und die Reifen. Wir hatten uns heute
erst in der Startaufstel-lung entschieden, mit Slicks loszufahren.
Diese Strategie war goldrichtig.“
1.
Rennen:
ART Grand Prix neuer Team-Champion der Formel
3 Euro
Serie
Jules
Bianchi (ART Grand Prix) gewinnt auch als Champion der Formel
3 Euro Serie weiter. Auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring
Baden-Württemberg setzte er sich mit einem Vorsprung von 7,516
Sekunden gegen seinen Teamkollegen Valtteri Bottas (ART Grand
Prix) durch. Als Dritter kletterte Jean Karl Vernay (Signature)
auf das Siegerpodest. Mit den ersten beiden Plätzen ihrer
Piloten Bianchi und Bottas sicherte sich ART Grand Prix ein
Rennen vor Saisonschluss den Sieg in der Teamwertung.
Pole-Sitter Jules Bianchi behielt beim Start die Führung und
fuhr ungefährdet seinem neunten Saisonsieg entgegen. Valtteri
Bottas brachte sich mit dem zweiten Platz in eine gute Position,
was die Titelentscheidung in der Rookie-Wertung angeht. Sein
einziger Rivale Alexander Sims (Mücke Motorsport) belegte
nur den sechsten Rang und erhielt fünf Zähler weniger als
der Finne. Hinter Sims kreuzte Marco Wittmann (Mücke Motorsport)
die Ziellinie und holte sich die ersten Punkte des Jahres.
Der Niederländer Henkie Wald-schmidt (SG Formula) wurde als
Achter abgewinkt, erhielt den letzten Punkt des Rennens und
wird den letzten Saisonlauf morgen Mittag von der Pole-Position
aus aufnehmen.
Jules Bianchi (ART Grand Prix):
„Es war kein einfaches Rennen. Mein Start war nicht so gut,
aber ich konnte die erste Position übernehmen. Dann habe ich
versucht, schnell eine Lücke auf meine Verfolger zu erarbeiten.
Zu Beginn konnte ich dabei auch vom Kampf zwischen Valtteri
und Roberto profitieren.“
Valtteri Bottas (ART Grand Prix):
„Ich denke, ich war schneller als Roberto. Ich wollte aber
kein großes Risiko eingehen, um an ihm vorbeizufahren, denn
ich brauche jeden Punkt. Schließ- lich geht es für mich um
den Sieg in der Rookie-Wertung. Morgen reichen mir nun zwei
Punkte, wenn Alex Sims gewinnen sollte.“
Jean Karl Vernay (Signature):
„Endlich stehe ich wieder auf dem Podest, nachdem ich einige
Rennen lang Pech hatte, in Unfälle verwickelt wurde oder Strafen
erhalten habe. Am Start konnte ich gleich zwei Positionen
gewinnen. Gegen Roberto war es nicht einfach, aber ich konnte
mich letztendlich durchsetzen. Morgen will ich vor Mika Mäki
und Roberto Merhi ins Ziel kommen, denn mein Ziel ist es,
das Jahr in den Top 5 zu beenden.“
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