2. Rennen:
Jules Bianchi holt Zandvoort-Double
Jules Bianchi (ART Grand Prix) war der dominierende Mann des
Wochen-endes der Formel 3 Euro Serie in Zandvoort. Der Franzose
gewann nach dem Rennen am Samstag auch den Lauf am Sonntag.
Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Sam Bird (Mücke Motorsport)
betrug nach 26 Rennrunden über sechs Sekunden. Der US-Amerikaner
Jake Rosenzweig (Carlin Motor-sport) freute sich als Dritter
über seinen ersten Podestplatz in der Formel 3 Euro Serie.
Bianchis Vorsprung in der Gesamtwertung ist mit seinem vierten
Saisonsieg auf nunmehr 17 Punkte angewachsen. Rang zwei in
der Gesamtwertung belegt weiterhin Christian Vietoris (Mücke
Motorsport), der als Vierter über die Ziellinie fuhr.
Jules Bianchi gewann vom achten Startplatz aus auch das zweite
Rennen des Wochenendes. Seit es in der Formel 3 Euro Serie
die Reversed-Grid-Regelung gibt, ist Bianchi erst der zweite
Nachwuchsfahrer, dem an einem Wochenende zwei Siege und eine
Pole-Position gelangen. Vor drei Jahren auf dem Nürburgring
schaffte dieses der aktuelle Formel-1-Pilot Sebastian Vettel.
Jules Bianchi (ART Grand Prix):
„Das Rennen war phantastisch. Mein Auto war an diesem Wochenende
toll, ich hatte noch nie ein so gutes Auto. Ich freue mich,
dass ich nun auch einen guten Vorsprung in der Gesamtwertung
habe. Aber noch ist nichts entschie-den und wir müssen weiter
hart arbeiten.“
Sam Bird (Mücke Motorsport):
„Jules war heute nicht zu bezwingen. In der ersten Rennhälfte
lief es für mich gut und ich konnte mir einen Vorsprung erarbeiten.
Gegen Rennende bauten meine Reifen ab. So hatte Jules leichtes
Spiel, mich zu überholen. Mein Podestplatz ist zwar schön,
aber ich habe das Rennen lange angeführt und hätte natürlich
auch gerne gewonnen. “
Jake Rosenzweig (Carlin Motorsport):
„Meine Saison begann schwierig und umso mehr freue ich mich
über meinen ersten Podiumsplatz in der Formel 3 Euro Serie.
Christian Vietoris hinter mir war zum Glück nur an den Stellen
der Strecke schneller, an denen man nicht überholen kann.
So konnte ich meinen dritten Platz gegen ihn verteidigen.
Ich hoffe, dass es nun so weitergeht und wir vielleicht auch
mal am Samstag auf das Podest fahren können.“
1. Rennen:
Sieger Jules Bianchi baut Gesamtführung
aus
Der
Sieger des siebten Saisonrennens der Formel 3 Euro Serie heißt
Jules Bianchi (ART Grand Prix). Der Franzose gewann auf der
4,307 Kilometer langen Strecke von Zandvoort vor Valtteri
Bottas (ART Grand Prix) und Christian Vietoris (Mücke Motorsport).
Mit seinem dritten Saisonsieg baut Bianchi seinen Vorsprung
in der Gesamtwertung der Formel 3 Euro Serie auf 14 Punkte
vor dem zweitplatzierten Vietoris aus. Jean Karl Vernay (Signa-ture),
der an der niederländischen Nordseeküste als Vierter abgewinkt
wurde, ist weiterhin Tabellen-Dritter.
Das Rennen begann mit einer Safety-Car-Phase, nachdem in der
ersten Runde bereits fünf Fahrer durch Kollisionen ausschieden:
Nick Tandy (Kolles & Heinz Union), Tiago Geronimi (Signature),
Stefano Coletti (Prema Power-team), Mika Mäki (Signature)
und Andrea Caldarelli (SG Formula). Kurz vor Ende des Rennens
drehte sich Christopher Zanella und sorgte für die zweite
Safety-Car-Phase.
Bianchi behielt seine Führung auch nach den beiden Restarts
und fuhr einem sicheren Sieg entgegen. Für seinen Motorenhersteller
Mercedes-Benz war es der 100. Sieg in der Formel 3 Euro Serie.
Jules Bianchi (ART Grand Prix):
„Mein Start war nicht ganz so gut, aber ich konnte die erste
Position halten. Das Rennen war nicht einfach. Als das Safety-Car
zum zweiten Mal auf die Strecke kam, habe ich mich schon etwas
geärgert, denn mein Vorsprung war bereits auf sieben Sekunden
angewachsen. Ich freue mich auch, dass ich es geschafft habe,
Mercedes den 100. Sieg zu schenken.“
Valtteri Bottas (ART Grand Prix):
„Ich wusste, dass das Überholen schwierig wird. Deshalb habe
ich mich auch über die zwei Safety-Car-Phasen gefreut. Ich
habe immer versucht, möglichst nah an meinem Vordermann zu
sein, als der Restart erfolgte. Dadurch konnte ich im Rennen
zwei Plätze gutmachen. “
Christian Vietoris (Mücke Motorsport):
„Mein Start war relativ gut, aber ich konnte Jules außen nicht
überholen. In der letzten Kurze vor dem zweiten Restart untersteuerte
mein Auto und ich musste vom Gas gehen. So fehlte mir der
Speed auf der Geraden und Valtteri zog vorbei. Wenn man bedenkt,
dass uns diese Strecke hier nicht liegt, bin ich mit Rang
drei zufrieden.“
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